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Neues aus Sondershausen

Tätliche Auseinandersetzung diskutiert

Freitag, 31. August 2018, 00:05 Uhr
In der gestrigen Stadtratssitzung beschäftigte sich der Stadtrat auch nit den Geschehnissen auf dem Markt von Sondershausen...

Bürgermeister Steffen Grimm machte klar, dass die Vorgänge sich auf dem Markt nicht wieder holen dürfen. Die Zustände dort sind nicht mehr hinnehmbar.

Es sei immer wieder festzustellen, dass sich auf dem Markt regelrechte Zusammenrottungen bilden. Offensichtlich sind auch Drogen im Spiel, zumindest wies der Bürgermeister darauf hin. Das erklärt auch, warum einmal sogar ein nackter Mann auf dem Markt rumsprang.

Nicht angesprochen aber bedenklich für kn: Es sind Drogen im Spiel und wie kommen unsere ausländischen Bürger, die es ja sein sollen, zu so viel Kohle? Dieser Sache sollte man wohl mal lamgsam nachgehen!

Die Stadt Sondershausen, so Grimm, will in der nächsten Woche mit dem Landratsamt Gespräche führen, wie das Problem gelöst werden kann.

Stadtrat Tobias Schneegans (VS) berichtete, dass sich Mitarbeiterinnen des Landratsamtes nur noch geschlossen abends aus dem Haus trauen, wenn sie den langen Tag hatten. Auch die Mitarbeiterinnen der Tourist-Info ängstigen sich bereits und so mancher Besucher traut sich gegen Tagesende schon nicht mehr hin, weil die Alte Wache an manchen Tage regelrecht belagert wird.

Grimm: Es darf nicht sein, wenn Gäste beim griechischen Restaurant im Freien sitzen und zu sehen müssen, die die Feuerwehr das Blut des verletzten entfernen muss.

Bürgermeister Grimm rief die Stadträte und die Mitarbeiter der Stadtverwaltung auf, sich mit Lösungsvorschlägen zu beschäftigen.

Schneegans schlug vor, dass kostenlos WLAN am Markt abzustellen. Das sei wohl ein Grund, dass man sich ausgerechnet am Markt treffe. Patrick Weber (NPD) bezweifelte, dass das Wirkung haben könnte. Bisher hatte die Stadtverwaltung von sich aus bereits in der Zeit von 14:30 bis 17:30 WLAN abgestellt.

Jetzt will man testweise auch in der Zeit von 17:30 bis 22:00 Uhr abstellen. Ganz abschalten scheut man sich, weil man ja noch in einem Vertrag befindet (70 Euro / Monat). Wenn das Abschalten zu mehr Sicherheit führe würden wir auch das in Kauf nehmen, so die Stadträte.

Zum Thema Weinfest sagte Grimm er hat mit der Landespolizeiinspektion (Leiter Schumm) gesprochen, es wird Polizei der Landespolizei im Einsatz sein, auch wenn man in Nordhausen das Problem an diesem Wochenende gat, auch noch den Eichsfeldtag und die Mühlhäuser Stadtkirmes zu schützen sind. Es werden am Wochenende auch Polizisten in Zivil eingesetzt werden, so Grimm. Auch der Werbering als Veranstalter hat private Sicherheitskräfte geordert.

Die Polizeiinspektion Kyffhäuser wird einen Funkwagen extra einplanen und auch die Ausländerbehörde des Landratsamt will Vorsorge treffen.

In diesem Zusammenhang informierte Grimm über die Anzahl der in der Stadt lebenden Flüchtlinge. So under anderem in der Güntherstraße 114 ausländische Bürger untergebracht, in der Innesstad (so Wippertor) 84 und in Schernberg 66 ausländische Personen.
Autor: khh

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