Welttierschutztag
Beendet das Leiden der Schweine!
Samstag, 01. September 2018, 07:00 Uhr
Den diesjährigen Welttierschutztag am 4. Oktober begehen der Deutsche Tierschutzbund und seine über 740 Mitgliedsvereine unter dem Motto Beendet das Leiden der Schweine!...
Die Tierschützer wollen damit die Öffentlichkeit für die Qualen sensibilisieren, die Schweine in den meisten deutschen Haltungssystemen erleiden müssen - wie die Kastration ohne Betäubung, das Kupieren der Ringelschwänze und die Fixierung der Sauen in engen Kastenständen.
Im Grunde verstößt das gesamte Schweinehaltungssystem gegen geltendes Recht. Das Leiden der Schweine muss endlich ein Ende haben – die Politik darf die wirtschaftlichen Interessen der Tiernutzer nicht länger höher stellen als den Schutz der Tiere, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Es darf nicht länger sein, dass Ferkeln routinemäßig die Schwänze kupiert und die Zähne abgeschliffen werden. Dass ganz aktuell sogar versucht wird, das Tierschutzgesetz zu ändern, damit männliche Ferkel weiter ohne Betäubung kastriert werden dürfen und das schon beschlossene Verbot hinausgezögert wird, ist aus Tierschutzsicht nicht hinzunehmen. Gleichzeitig ist dies auch rein rechtlich nicht haltbar – schließlich steht der Tierschutz als Staatsziel im Grundgesetz.
Der Welttierschutztag geht zurück auf den Heiligen Franz von Assisi, den Schutzpatron der Tiere. Bundesweit nutzen viele der über 740 Mitgliedsvereine des Deutschen Tierschutzbundes und ihre angeschlossenen Tierheime den Welttierschutztag, um auf das diesjährige Motto aufmerksam zu machen. Auch die Kampagne EndPigPain (www.tierschutzbund.de/endpigpain), die der Deutsche Tierschutzbund zusammen mit seiner europäischen Tierschutz-Dachorganisation, der Eurogroup for Animals, gestartet hat, rückt die tierschutzrelevanten Probleme in der landwirtschaftlichen Schweinehaltung in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit
Autor: redDie Tierschützer wollen damit die Öffentlichkeit für die Qualen sensibilisieren, die Schweine in den meisten deutschen Haltungssystemen erleiden müssen - wie die Kastration ohne Betäubung, das Kupieren der Ringelschwänze und die Fixierung der Sauen in engen Kastenständen.
Im Grunde verstößt das gesamte Schweinehaltungssystem gegen geltendes Recht. Das Leiden der Schweine muss endlich ein Ende haben – die Politik darf die wirtschaftlichen Interessen der Tiernutzer nicht länger höher stellen als den Schutz der Tiere, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Es darf nicht länger sein, dass Ferkeln routinemäßig die Schwänze kupiert und die Zähne abgeschliffen werden. Dass ganz aktuell sogar versucht wird, das Tierschutzgesetz zu ändern, damit männliche Ferkel weiter ohne Betäubung kastriert werden dürfen und das schon beschlossene Verbot hinausgezögert wird, ist aus Tierschutzsicht nicht hinzunehmen. Gleichzeitig ist dies auch rein rechtlich nicht haltbar – schließlich steht der Tierschutz als Staatsziel im Grundgesetz.
Der Welttierschutztag geht zurück auf den Heiligen Franz von Assisi, den Schutzpatron der Tiere. Bundesweit nutzen viele der über 740 Mitgliedsvereine des Deutschen Tierschutzbundes und ihre angeschlossenen Tierheime den Welttierschutztag, um auf das diesjährige Motto aufmerksam zu machen. Auch die Kampagne EndPigPain (www.tierschutzbund.de/endpigpain), die der Deutsche Tierschutzbund zusammen mit seiner europäischen Tierschutz-Dachorganisation, der Eurogroup for Animals, gestartet hat, rückt die tierschutzrelevanten Probleme in der landwirtschaftlichen Schweinehaltung in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit
