Neues aus Sondershausen
Haustiere auf dem Friedhof?
Freitag, 31. August 2018, 15:54 Uhr
An dieser Frage schieden sich gestern die Geister in der Stadtratssitzung von Sondershausen. Hier kn mit den Einzelheiten...
Es ging um den Antrag der Fraktionen CDU/FWV, DIE LINKE. und Volkssolidarität vom 13. August 2018 – Änderung der Friedhofssatzung der Stadt Sondershausen
Knackpunkt war die Formulierung
- Zugang für an der Leiner geführter Haustiere auf allen kommunalen Friedhöfen der Stadt.
Auch wenn Tobias Schneegans (VS) ausführte, wir wollen für Tierfreunde ein Zeichen setzen. Aber schnell schlug Gegenwind entgegen, auch aus Richtung CDU, die ja Mitantragsteller sind.
Bei der CDU-Fraktion seien viele Schreiben eingagangen, so Jens Schmidt, die sich an dem Punkt stören, Tiere auf dem Friedhof.
Wenn das so durchgeht kommt vielleicht noch einer mit einer Ziege am Strick auf den Friedhof,
Gerhard Axt (NUBI): Tiere haben auf dem Friedhof nichts zu suchen. Man stelle sich Trauerfeier auf dem Friedhof und neben an am Grab bellt ein Hund".
Ein Stadtrat monierte, man kann beim Hund kaum verhindert, dass er uriniert und das vielleicht an einem Grab.
Auch die Leiterin vom Grünamt Sondershausen Susanne Pautz-Nissen gab zu bedenken, die Bürger beschweren sich schon, wenn mal Gras von der Grasmahd auf einem Grabstein zu liegen kommt. Was soll erst sein, wenn ein Hund auf ein Grab oder Grabstein uriniert?
Sie informierte sich auch, wie die Regelungen auf anderen Friedhöfen sind. Nur Bleicherode dürfen Blindenhunde auf den Friedhof.
Zur Frage Urnenfeld auf dem Friedhof gab es nicht viel Widerspruch.
Pautz-Nissen informierte, dass es beim Nachbarn in Kleinfurra einen Tierfriedhof gäbe. Im Umkreis einer Fahrstunde mit dem Auto sind Tierfriedhöfe bekannt.
Unterstützung in der Diskussion gab es streng genommen nur von Hundehalterin Sigrid Rößner (DIE Linke).
Man einigte sich auf die Erstellung eines neuen Satzungsvorschlages und dem Verweis in die Ausschüsse, um dort das Thema in Ruhe zu diskutieren.
Dieser Kompromissvorschlag wurde dann einstimmig angenommen.
Autor: khhEs ging um den Antrag der Fraktionen CDU/FWV, DIE LINKE. und Volkssolidarität vom 13. August 2018 – Änderung der Friedhofssatzung der Stadt Sondershausen
Knackpunkt war die Formulierung
- Zugang für an der Leiner geführter Haustiere auf allen kommunalen Friedhöfen der Stadt.
Auch wenn Tobias Schneegans (VS) ausführte, wir wollen für Tierfreunde ein Zeichen setzen. Aber schnell schlug Gegenwind entgegen, auch aus Richtung CDU, die ja Mitantragsteller sind.
Bei der CDU-Fraktion seien viele Schreiben eingagangen, so Jens Schmidt, die sich an dem Punkt stören, Tiere auf dem Friedhof.
Wenn das so durchgeht kommt vielleicht noch einer mit einer Ziege am Strick auf den Friedhof,
Gerhard Axt (NUBI): Tiere haben auf dem Friedhof nichts zu suchen. Man stelle sich Trauerfeier auf dem Friedhof und neben an am Grab bellt ein Hund".
Ein Stadtrat monierte, man kann beim Hund kaum verhindert, dass er uriniert und das vielleicht an einem Grab.
Auch die Leiterin vom Grünamt Sondershausen Susanne Pautz-Nissen gab zu bedenken, die Bürger beschweren sich schon, wenn mal Gras von der Grasmahd auf einem Grabstein zu liegen kommt. Was soll erst sein, wenn ein Hund auf ein Grab oder Grabstein uriniert?
Sie informierte sich auch, wie die Regelungen auf anderen Friedhöfen sind. Nur Bleicherode dürfen Blindenhunde auf den Friedhof.
Zur Frage Urnenfeld auf dem Friedhof gab es nicht viel Widerspruch.
Pautz-Nissen informierte, dass es beim Nachbarn in Kleinfurra einen Tierfriedhof gäbe. Im Umkreis einer Fahrstunde mit dem Auto sind Tierfriedhöfe bekannt.
Unterstützung in der Diskussion gab es streng genommen nur von Hundehalterin Sigrid Rößner (DIE Linke).
Man einigte sich auf die Erstellung eines neuen Satzungsvorschlages und dem Verweis in die Ausschüsse, um dort das Thema in Ruhe zu diskutieren.
Dieser Kompromissvorschlag wurde dann einstimmig angenommen.


