Nordthüringer Arbeitsmarkt September 2018
Zahl der Arbeitslosen geht weiter zurück
Freitag, 28. September 2018, 10:30 Uhr
Die Arbeitslosigkeit sank zum Ende des dritten Quartals auf den niedrigsten Septemberwert seit 1990. Karsten Froböse, Chef der Nordhäuser Arbeitsagentur zur aktuellen Situation: Wir haben einen leichten Rückgang zum August und fünf Prozent Arbeitslose weniger als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote liegt jetzt bei 5,8 Prozent. Die Arbeitslosigkeit sinke aber langsamer als noch vor einem Jahr...
Grafik (Foto: Arbeitsagentur)
7.857 Personen waren Ende des dritten Quartals bei der Arbeitsagentur und den Jobcentern gemeldet. Das waren 1,4 Prozent weniger als im August. Die Arbeitslosenquote lag um 0,3 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert.
Verglichen mit dem Vormonat ging die Zahl der Arbeitslosen mit -1,9 Prozent am stärksten im Kyffhäuserkreis zurück. Zum Vorjahr bewegt sich der Landkreis in etwa auf gleichem Niveau. 2.971 Menschen sind hier aktuell ohne Arbeit. Die Arbeitslosenquote liegt bei 7,7 Prozent.
Im Landkreis Eichsfeld sind derzeit glatt 2.000 Männer und Frauen auf Jobsuche. Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell, unverändert zum Vormonat, 3,7 Prozent. Im September 2017 betrug die Quote noch 3,9 Prozent.
Im Landkreis Nordhausen waren Ende des Monats bei einer Quote von 6,7 Prozent, 2.886 Männer und Frauen ohne Job. Ende August lag hier die Quote bei 6,8 und vor einem Jahr bei 7,4 Prozent.
574 Jugendliche sind derzeit noch in der Nordhäuser Arbeitsagentur und den drei Jobcentern arbeitslos gemeldet, über 60 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote der Jugendlichen liegt im Jahresdurchschnitt bei 5,9 Prozent.
Die Entwicklung bei allen Arbeitslosen, sei hinsichtlich der Vermittlungen in den ersten Arbeitsmarkt zum Vorjahr rückläufig. Hier spiele ebenso das Thema Qualifikation eine große Rolle. Fast dreißig Prozent der Jobsuchenden haben keine abgeschlossene Berufsausbildung. In den Jobcentern sind es sogar 38 Prozent. Fehlende Qualifikationen sind immer ein Risiko für längere Arbeitslosigkeit, so der Agenturchef. Ausbildung und Weiterbildung sichern die Zukunft. Über 800 Arbeitslose und Beschäftigte haben seit Jahresbeginn eine berufliche Weiterbildung oder Umschulung begonnen.
Autor: red
Grafik (Foto: Arbeitsagentur)
7.857 Personen waren Ende des dritten Quartals bei der Arbeitsagentur und den Jobcentern gemeldet. Das waren 1,4 Prozent weniger als im August. Die Arbeitslosenquote lag um 0,3 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert.
Verglichen mit dem Vormonat ging die Zahl der Arbeitslosen mit -1,9 Prozent am stärksten im Kyffhäuserkreis zurück. Zum Vorjahr bewegt sich der Landkreis in etwa auf gleichem Niveau. 2.971 Menschen sind hier aktuell ohne Arbeit. Die Arbeitslosenquote liegt bei 7,7 Prozent.
Im Landkreis Eichsfeld sind derzeit glatt 2.000 Männer und Frauen auf Jobsuche. Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell, unverändert zum Vormonat, 3,7 Prozent. Im September 2017 betrug die Quote noch 3,9 Prozent.
Im Landkreis Nordhausen waren Ende des Monats bei einer Quote von 6,7 Prozent, 2.886 Männer und Frauen ohne Job. Ende August lag hier die Quote bei 6,8 und vor einem Jahr bei 7,4 Prozent.
Deutlich weniger Jugendliche ohne Arbeit
Die Zahl der Arbeitslosen unter 25 Jahren ging im September noch einmal spürbar nach unten. Die Nachfrage der Unternehmen ist vorhanden. Junge Leute mit entsprechender Berufsausbildung sind nicht lange arbeitslos, bestätigt Karsten Froböse. Wir konnten in diesem Jahr rund sieben Prozent Jugendliche mehr in Arbeit integrieren. Menschen ohne Ausbildung haben es hingegen deutlich schwerer. Die Arbeitslosigkeit ist bei Ungelernten um fünfmal höher.574 Jugendliche sind derzeit noch in der Nordhäuser Arbeitsagentur und den drei Jobcentern arbeitslos gemeldet, über 60 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote der Jugendlichen liegt im Jahresdurchschnitt bei 5,9 Prozent.
Die Entwicklung bei allen Arbeitslosen, sei hinsichtlich der Vermittlungen in den ersten Arbeitsmarkt zum Vorjahr rückläufig. Hier spiele ebenso das Thema Qualifikation eine große Rolle. Fast dreißig Prozent der Jobsuchenden haben keine abgeschlossene Berufsausbildung. In den Jobcentern sind es sogar 38 Prozent. Fehlende Qualifikationen sind immer ein Risiko für längere Arbeitslosigkeit, so der Agenturchef. Ausbildung und Weiterbildung sichern die Zukunft. Über 800 Arbeitslose und Beschäftigte haben seit Jahresbeginn eine berufliche Weiterbildung oder Umschulung begonnen.
