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Meldung aus der Wirtschaftswelt

18 Kliniken aus Thüringen mit Top-Note

Dienstag, 06. November 2018, 13:05 Uhr
QSR-Ergebnisse im AOK-Krankenhausnavigator aktualisiert. Dazu erreichte kn diese Meldung...

Die AOK bietet Versicherten mit dem Krankenhausnavigator www.aok.de/krankenhausnavigator.de ein Portal, um sich im Vorfeld eines Krankenhausaufenthaltes über geeignete Kliniken informieren zu können. Ein Bestandteil dessen ist die Qualitätssicherung der stationären Versorgung mit Routinedaten (QSR). Im Zuge der jährlichen Aktualisierung sind am 24. Oktober 2018 die Daten des Berichtszeitraumes 2014 bis 2016 (inklusive der Nachbeobachtung 2017) eingepflegt worden. Damit stehen Versicherten die aktuellsten Zahlen zur Behandlungsqualität in ausgewählten Leistungsbereichen zur Verfügung.

Insgesamt 18 Kliniken aus Thüringen gehören in mindestens einem Leistungsbereich zu den besten 20 Prozent im Bundesvergleich. Dabei stechen die Eichsfeld Klinikum gGmbH, das HELIOS Klinikum Erfurt, das Katholisches Krankenhaus "St. Johann Nepomuk" in Erfurt sowie die Thüringen-Kliniken "Georgius Agricola" GmbH hervor. Diese schneiden in mindestens vier Leistungsbereichen überdurchschnittlich gut ab.

Bereits seit dem Jahr 2008 wird das QSR-Verfahren durch das Wissenschaftliche Institut der Ortskrankenkassen (WIdO) durchgeführt und wissenschaftlich begleitet. Grundlage dafür bilden die Abrechnungsdaten, welche Kliniken an die Krankenkassen liefern und in anonymisierter Form durch das WidO ausgewertet werden. Die bundesweit veröffentlichten Bewertungen erfolgen für acht Leistungsbereiche, die vom Einsetzen künstlicher Knie- und Hüftgelenke über die Entfernung der Gallenblase sowie des Blinddarms bis hin zu Eingriffen an der Prostata reichen. Dabei erhalten überdurchschnittlich gute Kliniken drei Lebensbäume, durchschnittliche Kliniken zwei und unterdurchschnittliche Krankenhäuser werden mit einem Lebensbaum gekennzeichnet.

"Wer sich vor einer planbaren Operation nach dem geeignetsten Krankenhaus umschaut, bekommt mit dem AOK-Krankenhausnavigator eine sehr gute und hilfreiche Übersicht" sagt Rainer Striebel, Vorsitzender des Vorstandes der AOK PLUS. "Die Bewertung dort ist unparteiisch anhand messbarer Kriterien und zeigt auch für Laien nachvollziehbar, wo man als Patient mit welcher Versorgungsqualität rechnen kann."

Ein wesentlicher Mehrwert des QSR-Verfahrens ergibt sich daraus, dass Komplikationen bis zu einem Jahr nach dem stationären Eingriff berücksichtigt werden können. Dies ist gerade deshalb von Bedeutung, weil ein Großteil der Komplikationen erst nach den durchschnittlich 7,3 Tagen des Krankenhausaufenthaltes auftritt.


Quelle; AOK
Autor: khh

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