Meldung aus dem Landratsamt
Weihnachtsgrußwort der Landrätin
Montag, 24. Dezember 2018, 00:06 Uhr
Hier das Weihnachtsgrußwort von Landrätin Antje Hochwind (SPD)...
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
So ist das Wesentliche einer Kerze nicht das Wachs, das seine Spuren hinterlässt, sondern das Licht. (Antoine de Saint-Exupery)
Ohne Licht gäbe es kein Leben auf unserem Planeten. So selbstverständlich wie die Sonne aufgeht, hinterfragen wir oft nicht, wie viel Positives unser Dasein erhellt.
Doch gerade die Adventszeit gibt uns die Gelegenheit dazu. Die Weihnachtsgeschichte führt uns zum Licht, zeigt uns aber auch, dass dieser Weg mit Anstrengungen verbunden war. Das Geschenk der Weihnacht ist also etwas ganz Besonderes. Es macht uns Mut und erwärmt unser Miteinander. Diese Wärme hilft uns, auch in stürmischen Zeiten, Halt zu finden und nach vorn zu blicken.
Das Jahr 2018 neigt sich dem Ende entgegen. Dankbar schaue ich auf meine Wiederwahl als Landrätin in diesem Jahr zurück. Viele haben mir ihr Vertrauen geschenkt und das ist eine hohe Motivation für mich, meine Arbeit im Landkreis weiterhin gewissenhaft und mit Herz fortzusetzen. 2013 haben wir die Schulnetzplanung gemeinsam im Kreistag beschlossen und damit war es uns möglich, notwendige Bau- und Modernisierungsvorhaben in den letzten Jahren umzusetzen. Zwei neue Schulen – die Gemeinschaftsschule in Greußen und die Regelschule am Franzberg in Sondershausen wurden mit großer Freude an die Schülerinnen und Schüler pünktlich zum Schuljahresbeginn übergeben. Im nächsten Jahr wird auch der Bau des Gymnasiums in Bad Frankenhausen abgeschlossen. Natürlich gibt es noch Handlungsbedarfe, aber ich bin dankbar, dass uns vieles schon gelungen ist.
Auch der geförderte Breitbandausbau, bei dem wir viele Steine aus dem Weg räumen mussten, kommt nun in die Umsetzung und wird bis zum Jahr 2020 über 14.000 Haushalte, mehr als 500 Unternehmen und alle Schulen das schnelle Internet bereitstellen. Eine gute digitale Vernetzung ist für unseren ländlichen Raum perspektivisch unverzichtbar und ein wichtiger Standortfaktor.
Bereits gut vernetzt – auch über die Kreisgrenzen hinaus - ist der Kyffhäuserkreis durch den Unstrut-Werra-Radweg. Dieser erfreut sich immer größerer Beliebtheit. In Sondershausen wurde am Zählgerät in Jecha in diesem Jahr weit über 60.000 Nutzer*innen erfasst. Nun soll das Radwegenetz noch um den Weg in die Steinzeit erweitert werden, der eine Verbindung bis in den Landkreis Sömmerda ermöglicht. Die Fördergelder sind bereits bewilligt und so haben wir die Möglichkeit, unserer Region weiter touristisch aufzuwerten. Erfreulich ist in diesem Jahr zudem die weitere Zunahme der Gästezahlen und das verdanken wir nicht zuletzt der guten und zukunftsweisenden Zusammenarbeit im Tourismusverband Südharz-Kyffhäuser.
Eine Gemeinschaftsaufgabe wird aber weiterhin das Werben um Fachkräfte - insbesondere auch im Hotel-und Gastgewerbe - bleiben. Hierbei setzen wir auch auf die Unterstützung des im vergangenen Jahr gestarteten Regionalmanagements, das sich für eine wirtschaftliche Stärkung der Region Nordthüringen, dem der Kyffhäuserkreis, der Landkreis Nordhausen und der Unstrut-Hainich-Kreis angehören, einsetzt.
Bei den weichen Haltefaktoren, die wir in erster Linie für Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, spürbar verbessern wollen, haben wir unseren Fokus auf Familien gelegt. Wir möchten als familiengerechter Landkreis wahrgenommen werden und das nicht nur über gute Betreuungsmöglichkeiten in den Kindertagesstätten. Mit der neuen Familienförderung des Landes ist es uns möglich, Angebote zu unterstützen, die den Wünschen und Bedarfen aller Generationen entsprechen.
Große Sorge bereitet mir allerdings die aktuelle Entwicklung unserer Krankenhäuser einschließlich der dort arbeitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die von der Planinsolvenz der DRK-Krankenhausgesellschaft betroffen sind. Die medizinische Versorgung in unserem Landkreis sicherzustellen, hat für mich höchste Priorität und gemeinsam mit den Kreistagmitgliedern werde ich mich für den Erhalt der Versorgungsstrukturen und der Arbeitsplätze einsetzen. Ich danke allen, die trotz der schwierigen Lage und dem bevorstehenden Weihnachtsfest, Ihre ganze Kraft für Ihre Patientinnen und Patienten aufwenden und diese mit viel Herzblut betreuen. Sie alle haben meinen großen Respekt und Dank!
Ein großes Dankeschön möchte ich aber auch in diesem Jahr an alle ehrenamtlich Tätigen richten, ohne deren Engagement ein großes Stück Lebensqualität in unserem Gemeinwesen fehlen würde.
Doch nicht nur für ein Mehr an Lebensqualität, sondern ebenso für den Schutz des Lebens sind viele Ehrenamtliche im Einsatz. Beginnend mit dem Sturmtief Friederike im Januar - über zahlreiche Flächenbrände in diesem heißen Sommer und zuletzt dem Wohnhausbrand der alten Post in Sondershausen, waren die Rettungskräfte zur Stelle und haben oft über unzählige Stunden an den Einsatzorten verbracht. Eine Vielzahl von Menschen engagiert sich darüber hinaus in zahlreichen Vereinen, Verbänden und Organisationen und tragen dazu bei, dass Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe nicht nur leere Worthülsen sind. An sie alle ergeht mein ganzherzlicher Dank. Ihr Einsatz für das Gemeinwohl verdient große Anerkennung und ich bin sehr froh, Sie alle in unserem Landkreis zu wissen.
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
das Weihnachtsfest ist nicht mehr weit.
Ich wünsche Ihnen von Herzen eine besinnliche Adventszeit, ein gesegnetes Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Lieben und all jenen, die nicht gemeinsam feiern können, die Möglichkeit, sich am Licht der Weihnacht zu wärmen!
Kommen Sie gesund in das neue Jahr!
Herzlichst,
Ihre Landrätin Antje Hochwind
Autor: khhLiebe Bürgerinnen und Bürger,
So ist das Wesentliche einer Kerze nicht das Wachs, das seine Spuren hinterlässt, sondern das Licht. (Antoine de Saint-Exupery)
Ohne Licht gäbe es kein Leben auf unserem Planeten. So selbstverständlich wie die Sonne aufgeht, hinterfragen wir oft nicht, wie viel Positives unser Dasein erhellt.
Doch gerade die Adventszeit gibt uns die Gelegenheit dazu. Die Weihnachtsgeschichte führt uns zum Licht, zeigt uns aber auch, dass dieser Weg mit Anstrengungen verbunden war. Das Geschenk der Weihnacht ist also etwas ganz Besonderes. Es macht uns Mut und erwärmt unser Miteinander. Diese Wärme hilft uns, auch in stürmischen Zeiten, Halt zu finden und nach vorn zu blicken.
Das Jahr 2018 neigt sich dem Ende entgegen. Dankbar schaue ich auf meine Wiederwahl als Landrätin in diesem Jahr zurück. Viele haben mir ihr Vertrauen geschenkt und das ist eine hohe Motivation für mich, meine Arbeit im Landkreis weiterhin gewissenhaft und mit Herz fortzusetzen. 2013 haben wir die Schulnetzplanung gemeinsam im Kreistag beschlossen und damit war es uns möglich, notwendige Bau- und Modernisierungsvorhaben in den letzten Jahren umzusetzen. Zwei neue Schulen – die Gemeinschaftsschule in Greußen und die Regelschule am Franzberg in Sondershausen wurden mit großer Freude an die Schülerinnen und Schüler pünktlich zum Schuljahresbeginn übergeben. Im nächsten Jahr wird auch der Bau des Gymnasiums in Bad Frankenhausen abgeschlossen. Natürlich gibt es noch Handlungsbedarfe, aber ich bin dankbar, dass uns vieles schon gelungen ist.
Auch der geförderte Breitbandausbau, bei dem wir viele Steine aus dem Weg räumen mussten, kommt nun in die Umsetzung und wird bis zum Jahr 2020 über 14.000 Haushalte, mehr als 500 Unternehmen und alle Schulen das schnelle Internet bereitstellen. Eine gute digitale Vernetzung ist für unseren ländlichen Raum perspektivisch unverzichtbar und ein wichtiger Standortfaktor.
Bereits gut vernetzt – auch über die Kreisgrenzen hinaus - ist der Kyffhäuserkreis durch den Unstrut-Werra-Radweg. Dieser erfreut sich immer größerer Beliebtheit. In Sondershausen wurde am Zählgerät in Jecha in diesem Jahr weit über 60.000 Nutzer*innen erfasst. Nun soll das Radwegenetz noch um den Weg in die Steinzeit erweitert werden, der eine Verbindung bis in den Landkreis Sömmerda ermöglicht. Die Fördergelder sind bereits bewilligt und so haben wir die Möglichkeit, unserer Region weiter touristisch aufzuwerten. Erfreulich ist in diesem Jahr zudem die weitere Zunahme der Gästezahlen und das verdanken wir nicht zuletzt der guten und zukunftsweisenden Zusammenarbeit im Tourismusverband Südharz-Kyffhäuser.
Eine Gemeinschaftsaufgabe wird aber weiterhin das Werben um Fachkräfte - insbesondere auch im Hotel-und Gastgewerbe - bleiben. Hierbei setzen wir auch auf die Unterstützung des im vergangenen Jahr gestarteten Regionalmanagements, das sich für eine wirtschaftliche Stärkung der Region Nordthüringen, dem der Kyffhäuserkreis, der Landkreis Nordhausen und der Unstrut-Hainich-Kreis angehören, einsetzt.
Bei den weichen Haltefaktoren, die wir in erster Linie für Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, spürbar verbessern wollen, haben wir unseren Fokus auf Familien gelegt. Wir möchten als familiengerechter Landkreis wahrgenommen werden und das nicht nur über gute Betreuungsmöglichkeiten in den Kindertagesstätten. Mit der neuen Familienförderung des Landes ist es uns möglich, Angebote zu unterstützen, die den Wünschen und Bedarfen aller Generationen entsprechen.
Große Sorge bereitet mir allerdings die aktuelle Entwicklung unserer Krankenhäuser einschließlich der dort arbeitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die von der Planinsolvenz der DRK-Krankenhausgesellschaft betroffen sind. Die medizinische Versorgung in unserem Landkreis sicherzustellen, hat für mich höchste Priorität und gemeinsam mit den Kreistagmitgliedern werde ich mich für den Erhalt der Versorgungsstrukturen und der Arbeitsplätze einsetzen. Ich danke allen, die trotz der schwierigen Lage und dem bevorstehenden Weihnachtsfest, Ihre ganze Kraft für Ihre Patientinnen und Patienten aufwenden und diese mit viel Herzblut betreuen. Sie alle haben meinen großen Respekt und Dank!
Ein großes Dankeschön möchte ich aber auch in diesem Jahr an alle ehrenamtlich Tätigen richten, ohne deren Engagement ein großes Stück Lebensqualität in unserem Gemeinwesen fehlen würde.
Doch nicht nur für ein Mehr an Lebensqualität, sondern ebenso für den Schutz des Lebens sind viele Ehrenamtliche im Einsatz. Beginnend mit dem Sturmtief Friederike im Januar - über zahlreiche Flächenbrände in diesem heißen Sommer und zuletzt dem Wohnhausbrand der alten Post in Sondershausen, waren die Rettungskräfte zur Stelle und haben oft über unzählige Stunden an den Einsatzorten verbracht. Eine Vielzahl von Menschen engagiert sich darüber hinaus in zahlreichen Vereinen, Verbänden und Organisationen und tragen dazu bei, dass Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe nicht nur leere Worthülsen sind. An sie alle ergeht mein ganzherzlicher Dank. Ihr Einsatz für das Gemeinwohl verdient große Anerkennung und ich bin sehr froh, Sie alle in unserem Landkreis zu wissen.
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
das Weihnachtsfest ist nicht mehr weit.
Ich wünsche Ihnen von Herzen eine besinnliche Adventszeit, ein gesegnetes Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Lieben und all jenen, die nicht gemeinsam feiern können, die Möglichkeit, sich am Licht der Weihnacht zu wärmen!
Kommen Sie gesund in das neue Jahr!
Herzlichst,
Ihre Landrätin Antje Hochwind
