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Deutlich weniger Strahlung bei deutlich höherer Präzision

Montag, 21. Januar 2019, 14:00 Uhr
In der selbstständigen Radiologischen Praxis Dr. Etzrodt / Dr. Gorna wurde ein Computertomograph der neusten Generation in Betrieb genommen, von dem besonders das DRK-Krankenhaus in Sondershausen profitiert. Kurz vor der Einweihung hatte kn die Möglichkeit, dieses neue diagnostische Gerät zu besichtigen...

Deutlich weniger Strahlung bei deutlich höherer Präzision (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Aufgestellt wurde er in den letzten Tag und heute begann die heiße Phase der Inbetriebnahme eines neuen 32 Zeilen Computertomograph der neusten Generation. Die Zeilenzahl ist eine wichtige Größe für die hohe Auflösung.
Das SOMATOM go.Up ist ein Medizinprodukt des deutschen Unternehmens Siemens.

Deutlich weniger Strahlung bei deutlich höherer Präzision (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Die Radiologischen Praxis Dr. Gunnar Etzrodt / Dr. Renata Gorna kann mit diesem neuen Gerät die medizinische Diagnostik im DRK-Krankenhaus Sondershausen wesentlich verbessern.

Bei deutlich höherer Präzision wird die Strahlenbelastung um rund 70 Prozent gegenüber dem Vorgängergerät reduziert. Durch die Reduktion der Aufhärtungsartefakte lässt sich zum Beispiel bei Aufnahmen des kleinen Beckens bei Prothesen ein wesentlich höhere Auflösung erzielen, was natürlich die Diagnostik wesentlich verbessern kann.
Auch die Lärmbelastung gegenüber frühere Gerätetypen ist deutlich gesunken.

Deutlich weniger Strahlung bei deutlich höherer Präzision (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Hinter diesem Gitter befindet sich das Herzstück des CT-Scanners, wie Dr. Etzrodt im Gespräch mit kn erläutert. Außerhalb des sehr freundlich gestalteten Untersuchungsraumes sind dann nur nach die Bildschirme und Speichermedien aufgestellt.

Die Überwachung der Patienten erfolgt über eine Kamera, so dass jederzeit schnell merkt wird, ob ein Patient Probleme bekommt.
Bei deutlich höherer Präzision verkürzt sich die eigentliche Untersuchungszeit durch den CT-Scanners erheblich, was auch den Patienten zu Gute kommt.

Deutlich weniger Strahlung bei deutlich höherer Präzision (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Natürlich muss man für so ein Gerät erst mal die Software aufspielen und sich in die Technik einarbeiten. Das erfolgt in wichtiger Gemeinschaftsarbeit.

Wie sehnlichst der neue Computertomograph erwartet wird, zeigt sich an diesem Beispiel. Dr. Etzrodt hatte sich kurz vom CT für das Gespräch mit kn getrennt als Dr. Achim von Moltke, seit rund einem halben Jahr Chefarzt der Klinik für innere Medizin am DRK Krankenhaus, in der Tür zeigte und fragte, seid ihr schon bereit, ich hätte da schon einen Fall.

Auch Chefarzt Dr. Gunter Bauer von der Klinik für Chirurgie wartet gespannt auf den Einsatz des Gerätes. Präzise Darstellung der Pathologien bis hin zur Gefäßdarstellung sind nun mal wichtige Diagnosemittel.

Fasst man das Ganze nochmals zusammen, deutliche höhere Präzision in der Diagnostik, erheblich geringere Strahlenbelastung, kürzerer Diagnosezeiten bei mehr Sicherheit für die Patienten sind die wesentlichen Vorteile für die Patienten.

PS
Hinweis in eigener Sache. In der Praxis herrschte kein Nebel, aber kn hatte nicht bemerkt, dass trotz eines kurzen Weges von der Redaktion bis zum Krankenhaus die Kamera im Innern noch leicht beschlagen war. Ja, draußen war es eben knackig kalt.
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