Kulturszene aktuell
Historiendrama LICHT
Sonntag, 27. Januar 2019, 00:18 Uhr
Zur Aufführung des Historiendramas LICHT (AT/D 2018) im StuKi 76 / Panorama Museum Bad Frankenhausen hier wieder der Tipp von Fred Böhme...
Das Historiendrama LICHT (AT/D 2018), welches das StuKi 76 im Panorama Museum am 1. Februar, 20:00 Uhr zeigt, entführt nach Wien während der Regentschaft Maria Theresias, also in die Zeit der Aufklärung am Vorabend der französischen Revolution. Inmitten der von Konventionen und Zwängen verknöcherten Adelsgesellschaft taucht das nicht schöne, blinde musikalische Wunderkind Maria Theresias Paradis auf und verzaubert wie ein dressiertes Äffchen die staunende höfische Welt…
Gleich mehrere Filme aus dem diesjährigen StuKi-Programm thematisieren die Blindheit, die sicher nicht nur Ausdruck eines Gebrechens ist, sondern auch eine Allegorie für ein gesellschaftliches Phänomen bezogen auf das Licht der Vernunft. Und nicht zuletzt nannte der Historiker Christopher Clark sein Buch über die Geschehnisse bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges Die Schlafwandler, was nur eine andere Art von Blindheit maßgeblicher gesellschaftlicher Akteure beschrieb.
LICHT (AT/D 2018) DRAMA, KOSTÜMFILM
Regie: Barbara Albert
Buch: Kathrin Resetarits, Alissa Walser
Darsteller: Maria-Victoria Dragus, Devid Striesow, Maresi Riegner, Lukas Miko u.a.
FSK: 6; L.: 97 min
Fotos: Licht-Szene-1; Licht-Szene-6; Rechteinhaber: Farbfilm
Wien 1777. Die früh erblindete 18jährige Maria Theresia Resi Paradis ist als Klavier-Wunderkind in der Wiener Gesellschaft bekannt. Nach zahllosen medizinischen Fehlbehandlungen wird sie von ihren ehrgeizigen Eltern dem wegen seiner neuartigen Methoden umstrittenen Arzt Franz Anton Mesmer anvertraut. Langsam beginnt Resi in dem offenen Haus der Mesmers, zwischen Rokoko und Aufklärung, im Kreise wundersamer Patienten und dem Stubenmädchen Agnes, das erste Mal in ihrem Leben Freiheit zu spüren. Als Resi in Folge der Behandlung erste Bilder wahrzunehmen beginnt, bemerkt sie mit Schrecken, dass ihre musikalische Virtuosität verloren geht... Filmverleih
Fred Böhme
Autor: khhDas Historiendrama LICHT (AT/D 2018), welches das StuKi 76 im Panorama Museum am 1. Februar, 20:00 Uhr zeigt, entführt nach Wien während der Regentschaft Maria Theresias, also in die Zeit der Aufklärung am Vorabend der französischen Revolution. Inmitten der von Konventionen und Zwängen verknöcherten Adelsgesellschaft taucht das nicht schöne, blinde musikalische Wunderkind Maria Theresias Paradis auf und verzaubert wie ein dressiertes Äffchen die staunende höfische Welt…
Gleich mehrere Filme aus dem diesjährigen StuKi-Programm thematisieren die Blindheit, die sicher nicht nur Ausdruck eines Gebrechens ist, sondern auch eine Allegorie für ein gesellschaftliches Phänomen bezogen auf das Licht der Vernunft. Und nicht zuletzt nannte der Historiker Christopher Clark sein Buch über die Geschehnisse bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges Die Schlafwandler, was nur eine andere Art von Blindheit maßgeblicher gesellschaftlicher Akteure beschrieb.
LICHT (AT/D 2018) DRAMA, KOSTÜMFILM
Regie: Barbara Albert
Buch: Kathrin Resetarits, Alissa Walser
Darsteller: Maria-Victoria Dragus, Devid Striesow, Maresi Riegner, Lukas Miko u.a.
FSK: 6; L.: 97 min
Fotos: Licht-Szene-1; Licht-Szene-6; Rechteinhaber: Farbfilm
Wien 1777. Die früh erblindete 18jährige Maria Theresia Resi Paradis ist als Klavier-Wunderkind in der Wiener Gesellschaft bekannt. Nach zahllosen medizinischen Fehlbehandlungen wird sie von ihren ehrgeizigen Eltern dem wegen seiner neuartigen Methoden umstrittenen Arzt Franz Anton Mesmer anvertraut. Langsam beginnt Resi in dem offenen Haus der Mesmers, zwischen Rokoko und Aufklärung, im Kreise wundersamer Patienten und dem Stubenmädchen Agnes, das erste Mal in ihrem Leben Freiheit zu spüren. Als Resi in Folge der Behandlung erste Bilder wahrzunehmen beginnt, bemerkt sie mit Schrecken, dass ihre musikalische Virtuosität verloren geht... Filmverleih
Fred Böhme


