Tischtennis aktuell
MTV Greußen tritt auf der Stelle
Dienstag, 29. Januar 2019, 08:20 Uhr
In der Tischtennis Thüringenliga hat der MTV Greußen die nächste Überraschung sehr deutlich verpasst, wie kn erfahren hat...
Nach dem 1. Sieg in Thüringens Oberhaus zum Rückrundenstart, war die Euphorie auf eine gute zweite Halbserie groß. Auch gegen den Tabellenvierten aus Bleicherode hofften die Salamistädter mit etwas Glück am Unentschieden zu kratzen. Doch der kurzfristige Ausfall von Benjamin Spitzer bremste den Aufschwung bevor das Spiel überhaupt begonnen hatte. Steffen Schudy sprang für den Mannschaftskapitän in die Bresche und durfte zusammen mit Hannes Büchner gleich gegen das Spitzendoppel aus Bleicherode das Spiel eröffnen. In drei klaren Sätzen waren sie aber immer einen Schritt zu spät. Löser/Kallenberg und Schütze/Konschak konnten immerhin jeweils einen Satzgewinn verbuchen.
Mit dem 0:3 ging es also in die ersten Einzel. Die Gastgeber aus Nordthüringen ließen nicht nach und bauten die Führung weiter aus. Martin Kallenberg (0:3) fand dabei nie richtig in sein Spiel und musste sich recht deutlich geschlagen geben. Die Niederlage von Jörg Löser (2:3) am Nachbartisch war dann der nächste mentale Tiefschlag für die Greußener. Dieser führte bereits mit 2:0 in den Sätzen bis sein Gegner immer sicherer gegen die Noppen wurde und das komplette Spiel drehte.
Wie es geht zeigte anschließend Mario Schütze (3:2), der nach zweimaligem Satzrückstand doch noch den Sieg bejubeln konnte. Das sollte aber am Ende der Ehrenpunkt des MTV bleiben. Hannes Büchner (1:3), René Konschak (1:3) sowie Ersatzmann Steffen Schudy (0:3) konnten keine weiteren Siege beisteuern. So stand es nach der ersten Einzelrunde bereits 8:1 für den Gastgeber aus Bleicherode. Das 0:3 von Jörg Löser im Duell der Spitzenspieler, direkt zu Beginn der zweiten Einzelrunde, besiegelte dann die sehr deutliche Niederlage des MTV Greußen.
Mit dem 1:9 ist die Aufbruchsstimmung beim MTV Greußen erst einmal dahin. Das Spiel sollte man zwar kurz analysieren aber genauso schnell auch wieder vergessen. Der Fokus muss nun auf den vielen Heimspielen in der Rückrunde liegen, in denen mit grundlegenden Attributen wie Einsatz, Kampf und Teamgeist vielleicht doch noch die notwendigen Punkte geholt werden.
René Konschak
Autor: khhNach dem 1. Sieg in Thüringens Oberhaus zum Rückrundenstart, war die Euphorie auf eine gute zweite Halbserie groß. Auch gegen den Tabellenvierten aus Bleicherode hofften die Salamistädter mit etwas Glück am Unentschieden zu kratzen. Doch der kurzfristige Ausfall von Benjamin Spitzer bremste den Aufschwung bevor das Spiel überhaupt begonnen hatte. Steffen Schudy sprang für den Mannschaftskapitän in die Bresche und durfte zusammen mit Hannes Büchner gleich gegen das Spitzendoppel aus Bleicherode das Spiel eröffnen. In drei klaren Sätzen waren sie aber immer einen Schritt zu spät. Löser/Kallenberg und Schütze/Konschak konnten immerhin jeweils einen Satzgewinn verbuchen.
Mit dem 0:3 ging es also in die ersten Einzel. Die Gastgeber aus Nordthüringen ließen nicht nach und bauten die Führung weiter aus. Martin Kallenberg (0:3) fand dabei nie richtig in sein Spiel und musste sich recht deutlich geschlagen geben. Die Niederlage von Jörg Löser (2:3) am Nachbartisch war dann der nächste mentale Tiefschlag für die Greußener. Dieser führte bereits mit 2:0 in den Sätzen bis sein Gegner immer sicherer gegen die Noppen wurde und das komplette Spiel drehte.
Wie es geht zeigte anschließend Mario Schütze (3:2), der nach zweimaligem Satzrückstand doch noch den Sieg bejubeln konnte. Das sollte aber am Ende der Ehrenpunkt des MTV bleiben. Hannes Büchner (1:3), René Konschak (1:3) sowie Ersatzmann Steffen Schudy (0:3) konnten keine weiteren Siege beisteuern. So stand es nach der ersten Einzelrunde bereits 8:1 für den Gastgeber aus Bleicherode. Das 0:3 von Jörg Löser im Duell der Spitzenspieler, direkt zu Beginn der zweiten Einzelrunde, besiegelte dann die sehr deutliche Niederlage des MTV Greußen.
Mit dem 1:9 ist die Aufbruchsstimmung beim MTV Greußen erst einmal dahin. Das Spiel sollte man zwar kurz analysieren aber genauso schnell auch wieder vergessen. Der Fokus muss nun auf den vielen Heimspielen in der Rückrunde liegen, in denen mit grundlegenden Attributen wie Einsatz, Kampf und Teamgeist vielleicht doch noch die notwendigen Punkte geholt werden.
René Konschak
