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Graureiher auf Abwegen
Sonntag, 10. Februar 2019, 00:59 Uhr
Es war der Graureiher und nicht der Storch - (frei nach Shakespeare) Nicht schlecht staunten dieser Tage Leute, die den Weg zwischen Therme und Schlosswiese (Bad Frankenhausen) entlang spazierten oder auch eilten...
Man ist ja so manches gewöhnt, aber dieses Bild war schon ungewöhnlich, spazierte doch ein großer Vogel langsam über die Wiese nach Futtersuche – es war ein Graureiher! Von der Körpergröße her ist er dem Storch gleich, auch hat er einen roten Schnabel. Nur war es leider kein Storch. Denn im Allgemeinen verbindet man mit dem Ankommen des Storches in unserer Region den nahenden Frühling – leider ist es wohl noch nicht so weit!
(Ergänzung: Bei Fischern ist dieser Vogel nicht sehr beliebt, wird deshalb auch Fischreiher genannt. In der Broschüre Das Esperstedter Ried und seine reiche Vogelwelt des Ministeriums für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt des Freistaates Thüringen wird dazu festgestellt: Dass der Graureiher nicht nur Fisch verzehrt, sondern vor allem Mäuse, Insekten, Regenwürmer und ähnliches Getier, kann der aufmerksame Beobachter leicht erkennen, denn bevorzugt halten sich die Vögel auf gemähten Wiesen oder auch Feldern auf. Die eleganten Vögel sind eine Bereicherung unserer Landschaft. Ihre Verfolgung ist ein Relikt aus dem Mittelalter und einer zivilisierten Gesellschaft unwürdig.).
Text und Foto: Peter Zimmer
Bad Frankenhausen
Man ist ja so manches gewöhnt, aber dieses Bild war schon ungewöhnlich, spazierte doch ein großer Vogel langsam über die Wiese nach Futtersuche – es war ein Graureiher! Von der Körpergröße her ist er dem Storch gleich, auch hat er einen roten Schnabel. Nur war es leider kein Storch. Denn im Allgemeinen verbindet man mit dem Ankommen des Storches in unserer Region den nahenden Frühling – leider ist es wohl noch nicht so weit!
(Ergänzung: Bei Fischern ist dieser Vogel nicht sehr beliebt, wird deshalb auch Fischreiher genannt. In der Broschüre Das Esperstedter Ried und seine reiche Vogelwelt des Ministeriums für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt des Freistaates Thüringen wird dazu festgestellt: Dass der Graureiher nicht nur Fisch verzehrt, sondern vor allem Mäuse, Insekten, Regenwürmer und ähnliches Getier, kann der aufmerksame Beobachter leicht erkennen, denn bevorzugt halten sich die Vögel auf gemähten Wiesen oder auch Feldern auf. Die eleganten Vögel sind eine Bereicherung unserer Landschaft. Ihre Verfolgung ist ein Relikt aus dem Mittelalter und einer zivilisierten Gesellschaft unwürdig.).
Text und Foto: Peter Zimmer
Bad Frankenhausen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: khhDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.

