Ein Blick in die Statistik
Humanmedizin vor Natur- und Ingenieurswissenschaften
Mittwoch, 20. Februar 2019, 10:18 Uhr
Im Jahr 2017 stiegen die Ausgaben der Hochschulen in Thüringen für Lehre, Forschung und Krankenbehandlung auf 1,3 Milliarden Euro. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 8,2 Prozent mehr als im Jahr 2016...
Mit 758,7 Millionen Euro waren die Personalausgaben – wie in den Jahren zuvor – der größte Ausgabeposten der Thüringer Hochschulen (2016: 725,3 Millionen Euro). Sie machten fast 58 Prozent der gesamten Hochschulausgaben aus. Die laufenden Aufwendungen betrugen 1 085,6 Millionen Euro (2016: 1 027,3 Millionen Euro). Die Investitionen lagen mit 225,1 Millionen Euro um 22,6 Prozent höher als im Jahr zuvor (2016: 183,5 Millionen Euro).
Auf die staatlichen Hochschulen (ohne medizinische Einrichtungen, Gesundheitswissenschaften der Universitäten) entfielen 2017 ein Ausgabevolumen von 636,4 Millionen Euro, das waren 7,6 Prozent mehr als 2016. Die Ausgaben der Universitäten stiegen 2017 gegenüber dem Jahr zuvor um 6,2 Prozent auf 497,2 Millionen Euro.
Die Fächergruppe Humanmedizin, Gesundheitswissenschaften hat mit 669,8 Millionen Euro den größten Anteil (51,1 Prozent) an den Ausgaben der Hochschulen insgesamt. Weiterhin sind Mathematik/Naturwissenschaften (97,0 Millionen Euro), Ingenieurwissenschaften (140,0 Millionen Euro) und die Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (79,1 Millionen Euro) stark an den
Ausgaben beteiligt.
Die Ausgabensteigerungen konnten die Hochschulen zu einem beträchtlichen Teil über höhere eigene Einnahmen finanzieren. Die Einnahmen aus wirtschaftlicher Tätigkeit und Vermögen, die zu über 95,4 Prozent von medizinischen Einrichtungen als Entgelte für die Krankenbehandlung erwirtschaftet wurden, erhöhten sich um 6,8 Prozent auf 447,7 Millionen Euro. Außerdem warben die Hochschulen im Jahr 2017 Drittmittel in Höhe von 174,6 Millionen Euro (+7,7 Prozent) ein. Die Drittmitteleinnahmen sind in erster Linie für Forschung und Entwicklung an Universitäten einschließlich medizinischer Einrichtungen/Gesundheitswissenschaften bestimmt. Wichtigste Drittmittelgeber der Hochschulen waren der Bund (67,0 Millionen Euro), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (48,1 Millionen Euro) sowie die gewerbliche Wirtschaft (28,7 Millionen Euro). Die Einnahmen der Hochschulen aus Beiträgen der Studierenden stiegen 2017 um 6,0 Prozent und lagen bei 9,5 Millionen Euro.
Autor: redMit 758,7 Millionen Euro waren die Personalausgaben – wie in den Jahren zuvor – der größte Ausgabeposten der Thüringer Hochschulen (2016: 725,3 Millionen Euro). Sie machten fast 58 Prozent der gesamten Hochschulausgaben aus. Die laufenden Aufwendungen betrugen 1 085,6 Millionen Euro (2016: 1 027,3 Millionen Euro). Die Investitionen lagen mit 225,1 Millionen Euro um 22,6 Prozent höher als im Jahr zuvor (2016: 183,5 Millionen Euro).
Auf die staatlichen Hochschulen (ohne medizinische Einrichtungen, Gesundheitswissenschaften der Universitäten) entfielen 2017 ein Ausgabevolumen von 636,4 Millionen Euro, das waren 7,6 Prozent mehr als 2016. Die Ausgaben der Universitäten stiegen 2017 gegenüber dem Jahr zuvor um 6,2 Prozent auf 497,2 Millionen Euro.
Die Fächergruppe Humanmedizin, Gesundheitswissenschaften hat mit 669,8 Millionen Euro den größten Anteil (51,1 Prozent) an den Ausgaben der Hochschulen insgesamt. Weiterhin sind Mathematik/Naturwissenschaften (97,0 Millionen Euro), Ingenieurwissenschaften (140,0 Millionen Euro) und die Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (79,1 Millionen Euro) stark an den
Ausgaben beteiligt.
Die Ausgabensteigerungen konnten die Hochschulen zu einem beträchtlichen Teil über höhere eigene Einnahmen finanzieren. Die Einnahmen aus wirtschaftlicher Tätigkeit und Vermögen, die zu über 95,4 Prozent von medizinischen Einrichtungen als Entgelte für die Krankenbehandlung erwirtschaftet wurden, erhöhten sich um 6,8 Prozent auf 447,7 Millionen Euro. Außerdem warben die Hochschulen im Jahr 2017 Drittmittel in Höhe von 174,6 Millionen Euro (+7,7 Prozent) ein. Die Drittmitteleinnahmen sind in erster Linie für Forschung und Entwicklung an Universitäten einschließlich medizinischer Einrichtungen/Gesundheitswissenschaften bestimmt. Wichtigste Drittmittelgeber der Hochschulen waren der Bund (67,0 Millionen Euro), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (48,1 Millionen Euro) sowie die gewerbliche Wirtschaft (28,7 Millionen Euro). Die Einnahmen der Hochschulen aus Beiträgen der Studierenden stiegen 2017 um 6,0 Prozent und lagen bei 9,5 Millionen Euro.
