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Meldung aus dem Landratsamt

SBZ wird digitale Schule

Mittwoch, 06. März 2019, 17:58 Uhr
Am Montag wurde das Staatlichen Berufsschulzentrum (SBZ) in Sondershausen das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (TMBJS) informiert worden, dass die Berwerbung das SBZ im Rahmen einer Ausschreibung im Projekt "Digitale Pilotschule" positiv entschieden wurde. Am Nachmittag wurde das Projekt vorgestellt...

Damit gehören wir zu den zwei ausgewählten Schulen, so Carmen Lederer stellvertretende Schulleiterin gegenüber kn.
Das eingereichtes Medienkonzept und der begründete Antrag wurde einstimmig angenommen. Morgen werden wir bei einer Kick-Off-Konferenz zur Digitalstrategie als Digitale Pilotschule vorgestellt, so Lederer weiter.

SBZ wird digitale Schule (Foto: Karl-Heinz Herrmann) SBZ wird digitale Schule (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Schulleitung und Schülerinnen stellten am Nachmittag das Konzept vor. Die Schulleiterin SBZ, Margit Dietrich konnte dazu von der Kreisverwaltung zu dieser Projektvorstellung aus der Zentralverwaltung Volker Stietzel, Uwe Lippold und Michael Oeser begrüßen.

SBZ wird digitale Schule (Foto: Karl-Heinz Herrmann) SBZ wird digitale Schule (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Zuerst demonstrierten Frau Wille und die Schülerinnen Jenny und Rebecca, dass Mathematik nicht langweilig sein muss. Sie stellten einen TI Innovator Rover vor, der allein mit einem Schultaschenrechner programmiert werden kann (auf dem Gerät aufgesteckt).

Mit der Progarmmsprache Pscal wurde der Rover so programmiert, dass er eine Fünfeck (im Bild) oder ein 20 Eck zeichnen kann. Hier lernen die Schüler so Lederer, dass es auf Genauigkeit ankommt. Denn allein wenn eine Klammer im Programm fehlt, steht das Gerät. Im Netz kosten solche Geräte um die 160 bis 180 Euro.

SBZ wird digitale Schule (Foto: Karl-Heinz Herrmann) SBZ wird digitale Schule (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Die Schulleitung erläuterte, wir haben viele Ausbildungsberufe bei denen vielTechnik vorkommt. Es ist einfach an der Zeit, dass sich bei der Ausbildung die Digitalisierung einfach durchsetzen muss, sowohl in der Ausbildung selbst, als auch in der Schulorganisation.

SBZ wird digitale Schule (Foto: Karl-Heinz Herrmann) SBZ wird digitale Schule (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

An Hand einer Bibliothekssoftware stellte Carmen Lederer ein bereits vorhanden Möglichkeit vor. Es ergeben sich aber auch andere Möglichkeiten, wie Digitalisieren von Archiven, Visualisierung des Unterrichts, Film- und Videoprojekte und vieles mehr, besonders natürlich in den technischen Fächern. Der Wille der Schulleitung und der Schüler ist da, jetzt geht es aber um die Umsetzung.

Volker Stietzel machte klar, die Kreisverwaltung und mich muss man nicht überzeugen wollen, wie wichtig Digitalisierung ist. Es geht nur noch um die Umsetzung. Es reicht nicht aus, nur das Glasfaserkabel bis vor die Schule zu legen. Die Kreisverwaltung hat bereits einen Planer beauftragt, wie kommt das Glasfaserkabel in die Schule.

Beim Neubau der Franzbergschule war das kein Problem. Hier wurden bei der Planung alle Kabelschächte schon angelegt. Im Denkmal Schulteil I in der Innenstadt können wir nicht so leicht einfach Umbauten vornehmen und es gibt eben Problem die Kabelschächte anzulegen. Das gilt auch für solche Bitten der Schlulleitung mal das Übungslabor mal schnell aus dem Keller in den ersten Stock zu verlegen.

Bei der Finanzierung hoffte man auf den Digitalpakt des Bundes, aber noch nicht fest steht, wie die Mittel verteilt werden. Gibt es sie auf den Kreis aufgeschlüsselt, werden wir schwerpunktmäßig beim SBZ und dem Scholl-Gymnasium starten. Wird das Geld schulbezogen verteilt, werden wir die Mittel für die beiden Schulen aufbringen, so die klare Ansage von Stietzel. Er gab aber auch zu bedenken, solche Kraftakte mit dem Neubau von drei Schulen können wir nicht ständig aufbringen.

Bei der Frage an die Schülerinnen, wo drückt aktuell "der Schuh" am heftigsten. Antwort, bei den TI Innovatoren. Hier sagten Stietzel und Lippold zu einen Klassensatz zu finanzieren. Und klar ob es 15 Stück sein werden, oder gar die stärkste Klasse (27 Schüler) angesetzt wird.

Auf die Probleme Server und vorhandene Software am Schulteil II angesprochen sagte Stietzel, wenn ich von der Digitalisierung des SBZ spreche, dann sind beide Schulteile gemeint. Bei der im SBZ gegründeten Arbeitsgruppe (siehe Pläne in den Folien der Bildergalerie) möchte die Kreisverwaltung mit einem Teilnehmer dabei zu sein, um rechtzeitig die Aufgaben koordinieren zu können. Über die Gesamtmittel, die notwendig sein könnten wurde, in dieser frühen Phase noch nicht gesprochen

Abschließend stellte Carmen Lederer fest, bei aller Digitalisierung, der Lehrer bleibt bei der Ausbildung die wichtigste Person.

Aber bei den Plänen zur Digitalisierung kann mal wohl sicher sein, hier am SBZ wird der Nachwuchs für Industrie und Handel gut vorbereitet.
Autor: khh

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