Kommunalpolitiker äußern sich
Es geht um mehr...
Samstag, 16. März 2019, 08:23 Uhr
Der von der NUBI vorgeschlagene neue Wohnmobilstandort an den Bebraer Teichen soll mehrere Probleme lösen. Dazu diese Meldung der NUBI…
Der jetzige Wohnmobilstandort in der Hospitalstraße wurde 2004 von der Stadt Sondershausen fur Besucher der 2. Thüringer Landesausstellung errichtet. Leider ist dieer erwartete nachhaltige Nutzung nicht eingetreten. Der Stadt entstanden jährlich 5.000 Euro Minus. Und das auch
in Zeiten der Bedarfszuweisung und Haushaltskonsolidierung, wo die Bürger zur Kasse gebeten wurden. Deshalb wurde von der NUBI jahrelang ein neuer Wohnmobilstandort gefordert.
Die NUBI hatte bereits im Mai 2018 die konzeptionelle Erschließung der Kiesgrube für den Wassersport (Bootsverleih) als erste Fortschreibung des Leitbildes der Stadt bei der Wirtschaftsförderung der Stadtverwaltung schriftlich beantragt. Wir haben weder eine Antwort erhalten, noch ist bis heute die Fortschreibung erfolgt. Dennoch unterstützen wir die wassersportliche Nutzung der Kiesgrube.
Zum Wohnmobilstandort an der Kiesgrube statt an den Bebraer Teichen haben wir folgende Meinung:
Das Wasser der Bebraer Teiche hat durch den Quellwasserzulauf eine ausgezeichnete Badequalität. Das Nasser der Kiesgrube als Tiefpunkt dagegen resultiert aus Niederschlägen u.a. von den vorgelagerten Kalihalden und ist von mangelhafter Qualität. Camper wollen aber auch baden. Von den Bebraer Teichen hat man weithin einen herrlichen Blick zum Wald, zum historistisch geprägten Frauenberg, der zum wandern, Ausblick über die Stadt, das Wippertal, bis hin zum Kyffhäuser und
Harz einlädt. Hier gibt es Sitzgelegenheiten und einen Grillplatz.
Zudem befindet sich die Auffahrt zum Freizeit- und Erholungspark "Possen in unmittelbarer Nähe der Bebraer Teiche.
Flora und Fauna sind für die Naturbeobachtung geradezu ideal.
Das Naherholungszentrum Bebraer Teiche" bietet für Wohnfreunde, die ja von außerhalb kommen, eine gute Zu- und Abfahrt über die B 4, was über die stark befahrene Nordhäuser Straße äußerst problematisch ist. Die Super-Märkte, die in der Erfurter Straße vorhanden sind und entstehen, sind fußläufig zu erreichen und bieten für den Bedarf von Campern sehr gute Einkaufsmöglichkeiten.
Da Wohnmobile auch meist Fahrräder mitführen, ist die Innenstadt über den Radfahrweg bequem
zu erreichen. Außerdem gibt es noch die Omnibusverbindung von den Bebraer Teichen zum Stadtzentrum.
Das Freibad "Bebraer Teiche" mit Ausleihmöglichkeiten für Boote und Wassertreter, der FKK-Liegewiese und dem technischen Denkmal Altes Mühlrad" hat mehr an Attraktivität zu bieten als es die Kiesgrube je vermag.
Sanitärraume, Ver- und Entsorgungseinrichtungen, Sitzgelegenheiten, Picknickplätze usw. sind an den Bebraer Teichen bereits vorhanden oder erweitert möglich.
Ob sich 43 Wohnmobilstandplätze an der Kiesgrube rentieren, ist doch eher fraglich. Schließlich ist die Kiesgrube nicht mit dem Stausee Keibra vergleichbar.
Was sagen die Anwohner der Hospitalstraße und die Gartenbesitzer in unmittelbarer Nähe der Kiesgrube zur möglichen Lärmbelästigung durch 43 Wohnmobilstandplätze? über die Kosten der "Schritt- für Schritt-Bebauung wird nichts ausgesagt. Da gibt es für unsere einheimischen Bürger aber noch wichtigere Vorhaben.
Der Wohnmobilstandort an den Bebraer Teichen sollte möglichst kostenneutral errichtet werden. Unser Vorschlag ist:
Der jetzige Wohnmobilstandplatz soll dem benachbarten Pflegeheim für Besucher und Anlieferer übereignet werden. Was wird sonst aus dem Standplatz? Als Ausgleich errichtet der Betreiber des
Pflegeheimes einige Wohnmobilstandplätze an den Bebraer Teichen, die er gepachtet hat.
In den jetzigen Wohnmobilstandplatz wurde ja auch Einiges investiert.
Die Kosten- und Betreiberfrage wäre also fast gek1art. Und die Besucher des Pflegeheimes brauchten dann nicht mehr über die stark frequentierte Hospitalstraße zum Parken auf die gegenüberliegende Straßenseite.
Das Ganze ist eine Verhandlungssache, die nicht mal ansatzweise versucht wurde. Gutachten kosten Geld und sind das eine. Was wir wollen und können, ist das andere. Und es gehört nicht zu den originären Aufgaben der Stadtverwaltung einen Wohnmobilstandplatz zu betreiben.
Gerhard Axt
Mitglied des Stadtrats und Vorsitzender der NUBI
Autor: khhDer jetzige Wohnmobilstandort in der Hospitalstraße wurde 2004 von der Stadt Sondershausen fur Besucher der 2. Thüringer Landesausstellung errichtet. Leider ist dieer erwartete nachhaltige Nutzung nicht eingetreten. Der Stadt entstanden jährlich 5.000 Euro Minus. Und das auch
in Zeiten der Bedarfszuweisung und Haushaltskonsolidierung, wo die Bürger zur Kasse gebeten wurden. Deshalb wurde von der NUBI jahrelang ein neuer Wohnmobilstandort gefordert.
Die NUBI hatte bereits im Mai 2018 die konzeptionelle Erschließung der Kiesgrube für den Wassersport (Bootsverleih) als erste Fortschreibung des Leitbildes der Stadt bei der Wirtschaftsförderung der Stadtverwaltung schriftlich beantragt. Wir haben weder eine Antwort erhalten, noch ist bis heute die Fortschreibung erfolgt. Dennoch unterstützen wir die wassersportliche Nutzung der Kiesgrube.
Zum Wohnmobilstandort an der Kiesgrube statt an den Bebraer Teichen haben wir folgende Meinung:
Das Wasser der Bebraer Teiche hat durch den Quellwasserzulauf eine ausgezeichnete Badequalität. Das Nasser der Kiesgrube als Tiefpunkt dagegen resultiert aus Niederschlägen u.a. von den vorgelagerten Kalihalden und ist von mangelhafter Qualität. Camper wollen aber auch baden. Von den Bebraer Teichen hat man weithin einen herrlichen Blick zum Wald, zum historistisch geprägten Frauenberg, der zum wandern, Ausblick über die Stadt, das Wippertal, bis hin zum Kyffhäuser und
Harz einlädt. Hier gibt es Sitzgelegenheiten und einen Grillplatz.
Zudem befindet sich die Auffahrt zum Freizeit- und Erholungspark "Possen in unmittelbarer Nähe der Bebraer Teiche.
Flora und Fauna sind für die Naturbeobachtung geradezu ideal.
Das Naherholungszentrum Bebraer Teiche" bietet für Wohnfreunde, die ja von außerhalb kommen, eine gute Zu- und Abfahrt über die B 4, was über die stark befahrene Nordhäuser Straße äußerst problematisch ist. Die Super-Märkte, die in der Erfurter Straße vorhanden sind und entstehen, sind fußläufig zu erreichen und bieten für den Bedarf von Campern sehr gute Einkaufsmöglichkeiten.
Da Wohnmobile auch meist Fahrräder mitführen, ist die Innenstadt über den Radfahrweg bequem
zu erreichen. Außerdem gibt es noch die Omnibusverbindung von den Bebraer Teichen zum Stadtzentrum.
Das Freibad "Bebraer Teiche" mit Ausleihmöglichkeiten für Boote und Wassertreter, der FKK-Liegewiese und dem technischen Denkmal Altes Mühlrad" hat mehr an Attraktivität zu bieten als es die Kiesgrube je vermag.
Sanitärraume, Ver- und Entsorgungseinrichtungen, Sitzgelegenheiten, Picknickplätze usw. sind an den Bebraer Teichen bereits vorhanden oder erweitert möglich.
Ob sich 43 Wohnmobilstandplätze an der Kiesgrube rentieren, ist doch eher fraglich. Schließlich ist die Kiesgrube nicht mit dem Stausee Keibra vergleichbar.
Was sagen die Anwohner der Hospitalstraße und die Gartenbesitzer in unmittelbarer Nähe der Kiesgrube zur möglichen Lärmbelästigung durch 43 Wohnmobilstandplätze? über die Kosten der "Schritt- für Schritt-Bebauung wird nichts ausgesagt. Da gibt es für unsere einheimischen Bürger aber noch wichtigere Vorhaben.
Der Wohnmobilstandort an den Bebraer Teichen sollte möglichst kostenneutral errichtet werden. Unser Vorschlag ist:
Der jetzige Wohnmobilstandplatz soll dem benachbarten Pflegeheim für Besucher und Anlieferer übereignet werden. Was wird sonst aus dem Standplatz? Als Ausgleich errichtet der Betreiber des
Pflegeheimes einige Wohnmobilstandplätze an den Bebraer Teichen, die er gepachtet hat.
In den jetzigen Wohnmobilstandplatz wurde ja auch Einiges investiert.
Die Kosten- und Betreiberfrage wäre also fast gek1art. Und die Besucher des Pflegeheimes brauchten dann nicht mehr über die stark frequentierte Hospitalstraße zum Parken auf die gegenüberliegende Straßenseite.
Das Ganze ist eine Verhandlungssache, die nicht mal ansatzweise versucht wurde. Gutachten kosten Geld und sind das eine. Was wir wollen und können, ist das andere. Und es gehört nicht zu den originären Aufgaben der Stadtverwaltung einen Wohnmobilstandplatz zu betreiben.
Gerhard Axt
Mitglied des Stadtrats und Vorsitzender der NUBI
