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Neues aus Sondershausen

Unmut herrscht im Östertal von Sondershausen

Dienstag, 26. März 2019, 13:21 Uhr
Und das bekamen gestern Bürgermeister Steffen Grimm (pl) und sein Fachbereichsleiter Bau und Ordnung, Karsten Kleinschmidt bei der Einwohnerversammlung zu hören. Auch kn war dabei und hat sich heute die Steine des Anstoßes angesehen. Update..

Ein großer Themenkomplex war der Garagenkomplex Östertal. Er war noch zu DDR-Zeiten angelegt worden und die Ersterbauen hatten sich auch eine Zufahrt für die PKW geschaffen, wie ein Bürger informierte der schon langem im Östertal wohnt. Jahre lang war die Einfahrt zum Garagenkomplex für LKW gesperrt.

Unmut im Östertal (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Unmut im Östertal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Bis die Stadt Sondershausen auf die Idee kam, unterhalb der Garagen ist eine Freifläche die könnte man doch einfach mal als Zwischenlager für Bauschutt und anderen Materialien nutzen. Flgs wurden die Verbotsschilder abgebaut, wie der Bürger berichtet.

Seit längerem wird nun das Terrain nun als Schuttabladeplatz benutzt durch die Stadt Sondershausen oder sollte man lieber sagen missbraucht? Das Resultat kann man sehen. Die Einfahrt in den Garagenkomplex, der ja nur für PKW gedacht war, ist völlig von den ständigen LKW zerfahren worden. Somit wurde die Arbeit der Bürger regelrecht mit Füßen getreten.

Unmut im Östertal (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Unmut im Östertal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Und liegt er hier herum der Bauschutt. Nur wenige Meter stehen die neuen Häuser im Wohngebiet Igelhöhe. Warum dieser Platz ausgesucht wurde, bleibt unverständlich. Im oberen Östertal gibt es rund um die ehemalige Kaufhalle (was wird eigentlich daraus?) genügend ungenutzte Freiflächen zum Zwischenlagern von Bauschutt.

Hinweis kn

Der Bauschutt wird mit Duldung der Stadt Sondershausen zwischen gelagert!


Erzürnt waren die Bürger auch dahin gehend, uns hier alles zerfahren und dann noch 18.000 Euro im Jahr für die Pacht bezahlen lassen.

Das war aber noch lange nicht das Ende der Beschwerden. Stein des Anstoßes auch die Pappeln. Offensichtlich ins Alter gekommen, brechend laufend Äste runter und gefährden die Autos und Radfahrer in der Straße des Friedens.

Zwar wurden jetzt die Pappeln beschnitten aber man ließ einfach in großem Maße Baumschnitt in der Landschaft liegen, kn hat in die Bildergalerie genügend Beispielfotos gestellt.

Unmut im Östertal (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Unmut im Östertal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Mit schlechtem Beispiel geht die Stadt Sondershausen bei Ordnung und Sicherheit voran und wundert sich, wenn Bürger das missverstehen und sich einbilden, da können wir doch noch paar Autoreifen dazu legen.
Bürgermeister Steffen Grimm hatte im letzten Hauptausschuss gewettert, die Bürger sollten mehr Ordnung halten und nicht alles auf die Stadtverwaltung schieben. Anlass vorige Woche war die Anfrage von Stadträtin Sigrid Rößner (Die Linke), was will die Stadt eigentlich für Ordung und Sicherheit bei der alten Borntalgastätte tun.

Ob sich die Stadt Sondershausen genötigt sieht, die Verhältnisse im Garagenkomplex wieder in Ordnung zu bringen, konnte kn nicht heraushören. Aber ansehen will man sich das. Kann man auch sich vorab schon mal in der Bildergalerie informieren.

Unmut im Östertal (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Unmut im Östertal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Weiterer Kritikpunkt war der schlechte Zustand der Gehwege im Östertal. Zur Ehrenrettung sei gesagt, dass heute eine Firma beschäftigt war, in der Straße des Friedens einen Gehweg zu reparieren (Höhe des Abrissblocks vom letzten Dezember).

In Richtung Stadt ging auch Kritik, einige Grünflächen nicht ganz zu wuchern zu lassen und wenigstens einmal im Jahr einen Schnitt zu machen. Und auch am großen Parkplatz sollte mal etwas getan werden. Jungbäume die sich selbst ausgesät haben, heben mit ihren Wurzeln bereits den Asphalt des Parkplatzes hoch.

Unmut im Östertal (Foto: privat) Unmut im Östertal (Foto: privat)

Ewiger Streitpunkt die Treppen im Östertal. Zu DDR-Zeiten angelegt hatten die früher sogar zwei Stahlschienen, damit man seinen Kinderwagen wenigstens das kurze Stück hochschieben konnte.
Nach Baurecht der BRD unzulässig, der Fachbereichsleiter Bau und Ordnung. Wenn was passiert, sich wir haftbar.

Da mag ja richtig sein, aber die Stadt Sondershausen muss sich ernsthaft fragen lassen, als die Treppen neu gebaut wurden, hat man offensichtlich keinen Gedanken aufkommen lassen, wie überwinde ich den Höhenunterschied behinderten gerecht. Einfach die Treppe wieder gebaut und die Kinderwagenfahren sollen sehen, wie man den Weg von unten zum höher gelegenen Spielplatz kommt.


An den Spuren neben der Treppe sieht man es. Mit einem Schlängelweg (wie bei der großen Östertaltreppe) zu händeln, war wohl der Stadt zu teuer. Das wohl der Bürger interessiert nicht, so eine wütende Mutti, als sieh sah, das kn die Fotoaufnahmen machte.

Eine Bürgerin
Da ich strategisch günstig wohne, anbei ein Bild der Treppe als Beleg für Ihren Artikel. Eine Treppe, bei der das Umfeld mangels Schleifenführung für Fahrrad, Kinderwagen und Rollatoren wenig erfreulich aussieht. Die Rasenlatscher mit Abkürzung zur Schule fallen fast nicht ins Gewicht. Zusammen mit geschrotteten Gehwegen, maroden Straßen und dem verwahrlosten Umfeld der Garagengemeinschaft kein Aushängeschild für das Östertal. So lockt man keine neuen Bewohner an!

Im Prinzip ist schon von hier aus zu sehen, wie der Schlängelweg mit behindertengerechter Steigung angelegt werden hätte können, wenn man sich mit dem Prinzip der behinderten gerechten Ausführung beschäftigt hätte!!!

Kurzsichtig gedacht? Mit Wahrscheinlichkeit. In Sondershausen wird wieder Bauland für Einfamilienhäuser gesucht. Im oberen Östertal gibt es genügend Freiflächen, auf denen mal Wohnblöcke standen, und irgend wann mal wieder erschlossen werden könnten, auch wenn jetzt wegen der geflossenen Fördermittel.
Autor: khh

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