Kaufmännische Krankenkasse zu Masern-Impfungen
Soll es eine Impfpflicht geben?
Sonntag, 31. März 2019, 09:44 Uhr
Die steigende Zahl an Masern-Fällen und der Ausschluss von nicht geimpften Kindern und Lehrern an einer Hildesheimer Schule haben die Debatte über die hochansteckende Infektionskrankheit neu entfacht. Mit Blick auf die rasant wachsende Zahl der Erkrankungen erwägt die Bundesregierung nun eine Impfpflicht...
Die KKH Kaufmännische Krankenkasse steht dem offen gegenüber, denn eine Datenauswertung der Ersatzkasse bestätigt diesen Trend: Allein für das erste Halbjahr 2018 registrierte die Ersatzkasse bundesweit 50 Masernfälle unter ihren Versicherten – das entspricht bereits rund 70 Prozent der Fälle vom gesamten Jahr 2017 (insgesamt 70 Infektionen). 2016 waren es gerade einmal 37 ärztlich diagnostizierte Masernfälle.
Dass es in Ländern wie Deutschland, in denen die Masern bereits als besiegt galten, zunehmend mehr Erkrankungen gibt, macht die Dringlichkeit einer konsequenten Impfung gegen das Virus deutlich, sagt Sven Seißelberg. Der KKH-Apotheker hofft, dass bereits die aktuelle Diskussion wachrüttelt und dazu beiträgt, dass sich mehr Menschen mit ihrem Impfstatus auseinandersetzen. Eine höhere Impfquote ist dringend erforderlich, denn erst wenn mehr als 95 Prozent der Bevölkerung gegen Masern immun sind, gilt die Krankheit als ausgerottet, erläutert Seißelberg.
Autor: redDie KKH Kaufmännische Krankenkasse steht dem offen gegenüber, denn eine Datenauswertung der Ersatzkasse bestätigt diesen Trend: Allein für das erste Halbjahr 2018 registrierte die Ersatzkasse bundesweit 50 Masernfälle unter ihren Versicherten – das entspricht bereits rund 70 Prozent der Fälle vom gesamten Jahr 2017 (insgesamt 70 Infektionen). 2016 waren es gerade einmal 37 ärztlich diagnostizierte Masernfälle.
Dass es in Ländern wie Deutschland, in denen die Masern bereits als besiegt galten, zunehmend mehr Erkrankungen gibt, macht die Dringlichkeit einer konsequenten Impfung gegen das Virus deutlich, sagt Sven Seißelberg. Der KKH-Apotheker hofft, dass bereits die aktuelle Diskussion wachrüttelt und dazu beiträgt, dass sich mehr Menschen mit ihrem Impfstatus auseinandersetzen. Eine höhere Impfquote ist dringend erforderlich, denn erst wenn mehr als 95 Prozent der Bevölkerung gegen Masern immun sind, gilt die Krankheit als ausgerottet, erläutert Seißelberg.

