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Eilmeldung: Quellgrund in Bad Frankenhausen geflutet

Montag, 01. April 2019, 00:01 Uhr
Im Quellgrund in Bad Frankenhausen treten die Elisabeth-, die Kyffhäuser- und die Schüttschacht-Quelle zutage. Durch eine geologische Anomalie wurde der Quellgrund überraschend geflutet. Dazu erreichte kn diese Meldung aus Bad Frankenhausen. Update: Natürlich war das ein Aprilscherz!...

Eilmeldung: Quellgrund in Bad Frankenhausen geflutet (Foto: Kur & Tourismus GmbH Bad Frankenhausen) Eilmeldung: Quellgrund in Bad Frankenhausen geflutet (Foto: Kur & Tourismus GmbH Bad Frankenhausen)
„Auf einen solchen Fall sei man aufgrund jahrhunderterlanger Nutzung der Solequellen vorbereitet“, so Kurdirektor Jens Lüdecke. Unwillkommen scheint diese auf den ersten Blick als Katastrophe für den Kurort daherkommende Laune der Natur allerdings nicht.

Die Flutung des Quellgrunds ist nicht mehr aufzuhalten. Den nun entstehenden Salzsee will sich Bad Frankenhausen zu Nutze machen. Mitten im Kurzentrum der Stadt entsteht ein öffentlich zugänglicher Salzwassersee, in dem auch Salzwasserfische eingesetzt werden. Hier sei man bereits in Gesprächen mit der zuständigen Behörde. Auch das Angeln soll offiziell erlaubt werden. Die Kurkonzerte finden ab Mai 2019 im oberen Bereich an der neuen Uferpromenade statt.

Die angestrebte Städtepartnerschaft mit Pisa wird allerdings hinfällig. „Die Stadt Bad Frankenhausen plant nun eine Städtepartnerschaft mit Venedig. Seit Jahrhunderten ist man dort mit der Gondel als Verkehrsmittel auf dem Wasser vertraut. Diese Erfahrungen möchten wir nutzen, um den Salzsee zu einem weiteren touristischen Highlight in unserer Kurstadt zu machen“, so Bürgermeister Matthias Strejc.

Foto: Kur & Tourismus GmbH Bad Frankenhausen

Im April werden die ersten Gondoliere in Bad Frankenhausen eintreffen, um das zukünftige Personal in die Technik einzuweisen. Die Kur & Tourismus GmbH Bad Frankenhausen sucht zwei Bewerber, die als Gondoliere ausgebildet werden.

Einen Wermutstropfen gibt es dann doch: Es wird vermutet, dass die Wassermengen das unter dem schiefsten Kirchturm der Welt befindliche Gestein anheben werden und den Turm wieder „gerade rücken“. Hier wird aber die Zeit zeigen, welche Folgen dieser geologische Prozess haben wird. „Die Hoffnung, dass die Schiefstellung des Turms nicht in Gefahr ist, haben wir noch nicht aufgegeben“, so Kurdirektor Lüdecke.
Autor: khh

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