kn-Forum
Die Tage der offenen Tür
Donnerstag, 11. April 2019, 13:50 Uhr
Die Schwalben sind zurück. Vor 2 Tagen waren sie plötzlich da. Und man staunt jedes Jahr neu, wie zielgerichtet sie ihre alten Brutplätze finden und anfliegen. Hier ein Bericht von Andreas Zeidler...
Wahre Flugkünstler sind sie, Spatzen dagegen kommen plump daher. Wenn sich Schwalben dann wieder nach einigen Tagen eingewöhnt haben, lassen sie sich vom Menschen kaum noch stören.
Es sind Rauchschwalben, die bei uns schon an mehreren Plätzen ihr Nest gebaut haben. Eigentlich stehen sie auf alte Schuppen, wo Ein- und Ausflug möglich ist, wo sie Dreck machen dürfen, wo sie Lärmen dürfen. Dann werden die Nester renoviert oder es wird ein neues gebaut. Halme und Federn werden benötigt. Am besten noch eine Lehmpfütze auf dem Hof anlegen, damit der Weg zum Baumarkt nicht zu weit ist.
Wenn die Jungen aufgezogen werden, ist mit erhöhter Flugbewegung zu rechnen. Alles, was sich Insekt nennt, wird angeschleppt. Bald schauen dann die Wattepakete aus dem Nest. 3 oder 4 Junge sollten es schon sein. Man muss vielleicht etwas nachhelfen, wenn sich nach den ersten Flugversuchen ein Junggeist in den Wirren der Freiheit verfängt. Er wird zurück ins Nest beordert.
Schwalben auf der Wäscheleine: Foto Andreas Zeidler
Einige Tage noch, dann sitzen sie auf der Wäscheleine.
Ist die erste Charge durch, kommt die neue Brut dran. Alle dürfen dann mithelfen.
Und man zeigt Solidarität. Sollte sich eine Elster dem Rajon nähern, wird auf Kommando eine Attacke geflogen. Der große Vogel ergreift ganz bestimmt die Flucht.
So geht das bis September, dann ist Abschied. Kurz und schmerzlos.
Andreas Zeidler
Bad Frankenhausen
Wahre Flugkünstler sind sie, Spatzen dagegen kommen plump daher. Wenn sich Schwalben dann wieder nach einigen Tagen eingewöhnt haben, lassen sie sich vom Menschen kaum noch stören.
Es sind Rauchschwalben, die bei uns schon an mehreren Plätzen ihr Nest gebaut haben. Eigentlich stehen sie auf alte Schuppen, wo Ein- und Ausflug möglich ist, wo sie Dreck machen dürfen, wo sie Lärmen dürfen. Dann werden die Nester renoviert oder es wird ein neues gebaut. Halme und Federn werden benötigt. Am besten noch eine Lehmpfütze auf dem Hof anlegen, damit der Weg zum Baumarkt nicht zu weit ist.
Wenn die Jungen aufgezogen werden, ist mit erhöhter Flugbewegung zu rechnen. Alles, was sich Insekt nennt, wird angeschleppt. Bald schauen dann die Wattepakete aus dem Nest. 3 oder 4 Junge sollten es schon sein. Man muss vielleicht etwas nachhelfen, wenn sich nach den ersten Flugversuchen ein Junggeist in den Wirren der Freiheit verfängt. Er wird zurück ins Nest beordert.
Schwalben auf der Wäscheleine: Foto Andreas Zeidler
Einige Tage noch, dann sitzen sie auf der Wäscheleine.
Ist die erste Charge durch, kommt die neue Brut dran. Alle dürfen dann mithelfen.
Und man zeigt Solidarität. Sollte sich eine Elster dem Rajon nähern, wird auf Kommando eine Attacke geflogen. Der große Vogel ergreift ganz bestimmt die Flucht.
So geht das bis September, dann ist Abschied. Kurz und schmerzlos.
Andreas Zeidler
Bad Frankenhausen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: khhDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.

