Thüringen 2018:
91 Millionen Euro Schäden durch Unwetter
Montag, 29. April 2019, 10:19 Uhr
Stürme, Hagel und Starkregen haben 2018 in Thüringen Schäden in Höhe von 91 Millionen Euro verursacht. Das zeigt die erste regionale Naturgefahrenbilanz des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV)...
88 Millionen Euro entfielen auf Sturm- und Hagelschäden. So hatte zu Jahresbeginn das Orkantief Friederike Thüringen getroffen. Weitere 3 Millionen Euro leisteten die Versicherer in Thüringen für weitere Naturgefahren wie Starkregen.
Deutschlandweit stehen unter dem Strich 2,6 Milliarden Euro für Schäden an Häusern, Hausrat, Gewerbe- und Industriebetrieben. 2018 gehört zu den vier schwersten Sturmjahren der letzten 20 Jahre, sagt GDV-Präsident Wolfgang Weiler. Am stärksten betroffen waren Nordrhein-Westfalen (910 Millionen Euro), Baden-Württemberg (260 Millionen Euro) und Bayern (252 Millionen Euro).
In der Statistik werden nur die versicherten Schäden erfasst. Doch längst nicht alle Hausbesitzer waren 2018 geschützt: Während 98 Prozent der Wohnhäuser in Thüringen gegen Sturm und Hagel abgesichert sind, haben lediglich 47 Prozent der Häuser einen Schutz gegen Elementarrisiken wie Starkregen und Hochwasser.
Vor allem ältere Verträge ohne Schutz gegen Starkregen
Vielen Hausbesitzer ist der fehlende Versicherungsschutz nicht bewusst. Immobilienbesitzer und Mieter sollten ihre Versicherung prüfen, betont Weiler. Vor allem ältere Verträge sind lückenhaft. Fehlende Gefahren lassen sich ergänzen. Sonst bleibt für die Eigentümer der rund 300.000 nicht versicherten Wohnhäuser in Thüringen nur der Griff in die eigene Tasche: Die Ministerpräsidenten der Länder haben sich darauf verständigt, künftig keine Hilfsgelder mehr auszuzahlen.
Bild von Jan Mallander auf Pixabay
Autor: red88 Millionen Euro entfielen auf Sturm- und Hagelschäden. So hatte zu Jahresbeginn das Orkantief Friederike Thüringen getroffen. Weitere 3 Millionen Euro leisteten die Versicherer in Thüringen für weitere Naturgefahren wie Starkregen.
Deutschlandweit stehen unter dem Strich 2,6 Milliarden Euro für Schäden an Häusern, Hausrat, Gewerbe- und Industriebetrieben. 2018 gehört zu den vier schwersten Sturmjahren der letzten 20 Jahre, sagt GDV-Präsident Wolfgang Weiler. Am stärksten betroffen waren Nordrhein-Westfalen (910 Millionen Euro), Baden-Württemberg (260 Millionen Euro) und Bayern (252 Millionen Euro).
In der Statistik werden nur die versicherten Schäden erfasst. Doch längst nicht alle Hausbesitzer waren 2018 geschützt: Während 98 Prozent der Wohnhäuser in Thüringen gegen Sturm und Hagel abgesichert sind, haben lediglich 47 Prozent der Häuser einen Schutz gegen Elementarrisiken wie Starkregen und Hochwasser.
Vor allem ältere Verträge ohne Schutz gegen Starkregen
Vielen Hausbesitzer ist der fehlende Versicherungsschutz nicht bewusst. Immobilienbesitzer und Mieter sollten ihre Versicherung prüfen, betont Weiler. Vor allem ältere Verträge sind lückenhaft. Fehlende Gefahren lassen sich ergänzen. Sonst bleibt für die Eigentümer der rund 300.000 nicht versicherten Wohnhäuser in Thüringen nur der Griff in die eigene Tasche: Die Ministerpräsidenten der Länder haben sich darauf verständigt, künftig keine Hilfsgelder mehr auszuzahlen.
Bild von Jan Mallander auf Pixabay
