Neues aus Sondershausen
"Marlitt" zu Besuch in Sondershausen
Freitag, 03. Mai 2019, 11:27 Uhr
Ein besonderer Besuch fand heute in Sondershausen statt. Eine historische Person besuchte wieder Sondershausen...
Nun, die wahrhaftige E. Marlitt (ein Pseudonym), bürgerlich Friederieke Henriette Christiane Eugenie John (* 5. Dezember 1825 in Arnstadt in Thüringen), eine Schriftstellerin, konnte natürlich schon aus Gründen des Alters nicht erscheinen, war aber von Uta Kessel gekonnt dargestellt.
Uta Kessel hielt einen gekonnten Vortrag über das Leben von E. Marlitt, die auch mit der Geschichte der Stadt Sondershausen zusammenhing.
Wer war Marlitt? Fürstin Mathilde von Schwarzburg-Sondershausen ließ Eugenie John in Wien zur Sängerin ausbilden. Nach ersten Bühnenerfolgen in Sondershausen, Linz, Graz und Lemberg war wegen eines Gehörleidens 1853 Schluss als fürstlichen Kammersängerin. Sie wurde stattdessen Vorleserin und Gesellschaftsdame bei der Fürstin und begleitete sie auf ihren vielen Reisen.
Nach der Entlassung aus den Diensten der Fürstin widmete sich Eugenie John der Schriftstellerei und verwendete das Pseudonym E. Marlitt.
In Arnstadt ist Marlitt eine historischen Persönlichkeit und wird seit 1992 von Uta Kassel dargestellt. Als Marlitt-Darstellerin war sie sogar schon mal in Sondershausen, als damals die Landesausstellung Thüringen in Sondershausen stattfand.
Marlitt wird in Arnstadt gewürdigt, es gibt eine nach Ihr genannte Straße, ein Cafe und Uta Kessel fehlt bei keinem Stadtfest. Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Arnstadt hatte die heutige Fahrt an die frühere Wirkungsstätte von Marlitt organisiert und 44 Frauen und Männer waren mit dem Bus nach Sondershausen gekommen.
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Deshalb gab es auch heute diese Veranstaltung im Bürgersaal des Bürgerzentrums Cruciskirche Sondershausen.
Bianca Fliß von Vereine Düne e.V. und die Gleichstellungsbeauftragte des Landratsamtes Kathaina Töppe hatten die Begrüßung übernommen.
Danach gibt es einen Stadtrundgang mit Gästeführerin Heike Günther und natürlich mit dem Besuch des Schlosses, den hier wirkte Marlitt ja.
Zuvor gab es aber noch einen Besuch der Räumlichkeiten im Bürgerzentrum und man interessierte sich über die Arbeit von Düne und Mehrgenerationenhaus.
Autor: khhNun, die wahrhaftige E. Marlitt (ein Pseudonym), bürgerlich Friederieke Henriette Christiane Eugenie John (* 5. Dezember 1825 in Arnstadt in Thüringen), eine Schriftstellerin, konnte natürlich schon aus Gründen des Alters nicht erscheinen, war aber von Uta Kessel gekonnt dargestellt.
Uta Kessel hielt einen gekonnten Vortrag über das Leben von E. Marlitt, die auch mit der Geschichte der Stadt Sondershausen zusammenhing.
Wer war Marlitt? Fürstin Mathilde von Schwarzburg-Sondershausen ließ Eugenie John in Wien zur Sängerin ausbilden. Nach ersten Bühnenerfolgen in Sondershausen, Linz, Graz und Lemberg war wegen eines Gehörleidens 1853 Schluss als fürstlichen Kammersängerin. Sie wurde stattdessen Vorleserin und Gesellschaftsdame bei der Fürstin und begleitete sie auf ihren vielen Reisen.
Nach der Entlassung aus den Diensten der Fürstin widmete sich Eugenie John der Schriftstellerei und verwendete das Pseudonym E. Marlitt.
In Arnstadt ist Marlitt eine historischen Persönlichkeit und wird seit 1992 von Uta Kassel dargestellt. Als Marlitt-Darstellerin war sie sogar schon mal in Sondershausen, als damals die Landesausstellung Thüringen in Sondershausen stattfand.
Marlitt wird in Arnstadt gewürdigt, es gibt eine nach Ihr genannte Straße, ein Cafe und Uta Kessel fehlt bei keinem Stadtfest. Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Arnstadt hatte die heutige Fahrt an die frühere Wirkungsstätte von Marlitt organisiert und 44 Frauen und Männer waren mit dem Bus nach Sondershausen gekommen.
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Deshalb gab es auch heute diese Veranstaltung im Bürgersaal des Bürgerzentrums Cruciskirche Sondershausen.
Bianca Fliß von Vereine Düne e.V. und die Gleichstellungsbeauftragte des Landratsamtes Kathaina Töppe hatten die Begrüßung übernommen.
Danach gibt es einen Stadtrundgang mit Gästeführerin Heike Günther und natürlich mit dem Besuch des Schlosses, den hier wirkte Marlitt ja.
Zuvor gab es aber noch einen Besuch der Räumlichkeiten im Bürgerzentrum und man interessierte sich über die Arbeit von Düne und Mehrgenerationenhaus.









