Kulturszene aktuell
Veranstaltungen im Panorama Museum
Dienstag, 04. Juni 2019, 00:04 Uhr
Was ist im Juni alles im Panorama Museum Bad Frankenhausen los? Hier wie gewohnt die Tipps von Fred Böhme...
Freitag, 7. Juni, 20:00 Uhr Kino im StuKi 76
Western (D/BG/AT 2017) DRAMA
Eine Gruppe deutscher Bauarbeiter macht sich auf den Weg auf eine Auslandsbaustelle in der bulgarischen Provinz. Das fremde Land und die raue, wenig erschlossene Landschaft wecken die Abenteuerlust bei den Männern. Gleichzeitig sind sie mit ihren eigenen Vorurteilen und ihrem Misstrauen konfrontiert. Das nahe gelegene Dorf wird für zwei der Männer zur Bühne eines Konkurrenzkampfs um die Anerkennung und die Gunst der Dorfbewohner… Verleihinfo
Freitag, 14. Juni, 20:00 Uhr in der Eingangshalle,
Konzert
Guadalupe Mediavilla & Band Latino / Gipsy-Jazz / Klezmer aus Mexiko
Guadalupe Mediavilla wurde 1986 in Villa Mercedes, Argentinien geboren. Durch ihre Familie wurde sie schon früh mit traditioneller lateinamerikanischer Musik vertraut gemacht. Mit 22 Jahren begann sie ein akademisches Musikstudium und lernte Akkordeon spielen. Dadurch kam sie mit den unterschiedlichsten Musik-Kulturen der Welt in Berührung, vor allem die mit einer Akkordeon-Tradition, was sich auch in ihren Kompositionen zeigt. Als Akkordeonistin, Gitarristin und Sängerin war sie später Mitglied von mehreren Musik-Ensembles, die Zirkus mit Musik, Theater und Poesie verbanden. 2015 nahm sie ihr erstes Album El Viaje Lento auf.
Im selben Jahr tourte sie durch Argentinien, Chile und Uruguay. Als sie nach Mexiko kam, gründete sie dort zusammen mit Jovan Guerra, Francisco Limon, Pavel Lopez und Malik Peña eine Band, die eine heiße Mixtur aus Klezmer, Gypsy-Jazz und lateinamerikanischer Musik (von Bossa, über Cumbia und Tango bis Son) kreierte. 2016 folgte ihre zweite Platte Vertigo, die sie mit ihrer Band aufnahm. Mit dieser CD im Gepäck und zusammen mit den Musikern ihrer Band startete sie im selben Jahr eine große Europa-Tournee durch Deutschland, Belgien, die Niederlande, Frankreich und Italien. Bei uns gastiert diese Band mit ihrer charismatischen Frontfrau nun zum zweiten Mal.
Freitag, 21. Juni, 20:00 Uhr Kino im StuKi 76
Auguste Rodin (F 2017) Drama / Biographie / Liebesfilm
Im Jahr 1880 erhält der französische Bildhauer Auguste Rodin seinen ersten Staatsauftrag, wobei ihn bei jedem künstlerischen Schritt seine talentierte Schülerin und spätere Geliebte Camille Claudel begleitet. Mit der radikalen Absage des Künstlers an die Tradition stößt er zunächst auf den Widerstand des Kunstbetriebs. Das elliptische Porträt Rodins meidet äußere Höhepunkte und stellt das künstlerische Schaffen selbst ins Zentrum. Im Beziehungsdrama zwischen Rodin und Claudel zwar nicht ganz frei von erzählerischen Konventionen, gelingt gleichwohl eine höchst außergewöhnliche Beschreibung des Suchens nach einer künstlerischen Form. - Sehenswert ab 16. Filmdienst
Freitag, 28. Juni, 20:00 Uhr Kino im StuKi 76
Ava (F 2018) Drama
Sommer, Sonne, Strand: Zusammen mit ihrer unkonventionellen Mutter und ihrer neugeborenen Schwester verbringt die 13jährige Ava den Sommer an der französischen Küste. Doch ihre heile Welt findet ein jähes Ende, als sie erfährt, dass sie wegen einer Krankheit in Kürze ihr Augenlicht verlieren wird. Aber Ava wäre nicht Ava, würde sie sich davon ihre Abenteuerlust und Lebensfreude nehmen lassen: Als sie den geheimnisvollen Juan kennenlernt, verschwören sich beide gegen den Rest der Welt und Ava erlebt den Zauber eines Sommers, wie er so nicht mehr wiederkehren wird.
Verleihinfo
Samstag, 29. Juni, 16:00 Uhr im Ausstellungssaal,
Vernissage
Unter fremden Menschen - WERNER TÜBKE. Von Petersburg bis Samarkand.
(bis 03.11.19)
Den neunzigsten Geburtstag von Werner Tübke und das eigene dreißigjährige Bestehen feiert das Panorama Museum Bad Frankenhausen 2019 mit einer Sonderausstellung. Gezeigt werden rund 100 Werke von Werner Tübke, die im Kontext seiner Reisen durch die Sowjetunion entstanden sind. Neben Gemälden werden Zeichnungen, Aquarelle und Druckgrafiken zu sehen sein, die diesen wichtigen Bereich in Tübkes Schaffen zum ersten Mal in konzentrierter Form vorstellen.
Werner Tübke, der nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges noch als Jugendlicher von sowjetischen Militärangehörigen in Haft genommen worden war, reiste 1961/62 zu Studienzwecken durch die Sowjetunion, und zwar nach Sankt Petersburg, Moskau, in den Kaukasus und nach Mittelasien. 1977 kehrte er nach Moskau und in den Kaukasus zurück und in den achtziger Jahren unternahm er noch einmal einige kleinere Reisen zu verschiedenen Orten in der Sowjetunion.
Schon 1961/62 entstanden zahllose Zeichnungen und Aquarelle, Stadtansichten, Landschaften und Porträts. In unmittelbarer zeitlicher Folge schuf Tübke dann unvergessliche Gemälde und ab 1966 übersetzte er seine Eindrücke in die Radierung und die Lithografie.
Die Motive seiner Reisen ließen Tübke über Jahrzehnte nicht los und finden sich bis in die späten neunziger Jahre in seinem Oeuvre. Seine Landschaftsauffassung wurde maßgeblich vom Aufenthalt im Kaukasus geprägt, während er in Mittelasien in gänzlich unbekannte Welten vordrang. Er begab sich unter fremde Menschen und bereicherte sein Figurenrepertoire, indem er viele Begegnungen mit Stift und Pinsel festhielt. Welchen Stellenwert die Erlebnisse für das eigene künstlerische Selbstverständnis hatten, belegen die vielen Selbstbildnisse mit Usbekenkappe. Ein anderer, ein neuer Tübke begegnet uns, ein selbstbewusster Reiter vor stürmischer Landschaft: T. im Kaukasus.
Ausblick:
Samstag, 5. Oktober, Museumsnacht
Autor: knFreitag, 7. Juni, 20:00 Uhr Kino im StuKi 76
Western (D/BG/AT 2017) DRAMA
Eine Gruppe deutscher Bauarbeiter macht sich auf den Weg auf eine Auslandsbaustelle in der bulgarischen Provinz. Das fremde Land und die raue, wenig erschlossene Landschaft wecken die Abenteuerlust bei den Männern. Gleichzeitig sind sie mit ihren eigenen Vorurteilen und ihrem Misstrauen konfrontiert. Das nahe gelegene Dorf wird für zwei der Männer zur Bühne eines Konkurrenzkampfs um die Anerkennung und die Gunst der Dorfbewohner… Verleihinfo
Freitag, 14. Juni, 20:00 Uhr in der Eingangshalle,
Konzert
Guadalupe Mediavilla & Band Latino / Gipsy-Jazz / Klezmer aus Mexiko
Guadalupe Mediavilla wurde 1986 in Villa Mercedes, Argentinien geboren. Durch ihre Familie wurde sie schon früh mit traditioneller lateinamerikanischer Musik vertraut gemacht. Mit 22 Jahren begann sie ein akademisches Musikstudium und lernte Akkordeon spielen. Dadurch kam sie mit den unterschiedlichsten Musik-Kulturen der Welt in Berührung, vor allem die mit einer Akkordeon-Tradition, was sich auch in ihren Kompositionen zeigt. Als Akkordeonistin, Gitarristin und Sängerin war sie später Mitglied von mehreren Musik-Ensembles, die Zirkus mit Musik, Theater und Poesie verbanden. 2015 nahm sie ihr erstes Album El Viaje Lento auf.
Im selben Jahr tourte sie durch Argentinien, Chile und Uruguay. Als sie nach Mexiko kam, gründete sie dort zusammen mit Jovan Guerra, Francisco Limon, Pavel Lopez und Malik Peña eine Band, die eine heiße Mixtur aus Klezmer, Gypsy-Jazz und lateinamerikanischer Musik (von Bossa, über Cumbia und Tango bis Son) kreierte. 2016 folgte ihre zweite Platte Vertigo, die sie mit ihrer Band aufnahm. Mit dieser CD im Gepäck und zusammen mit den Musikern ihrer Band startete sie im selben Jahr eine große Europa-Tournee durch Deutschland, Belgien, die Niederlande, Frankreich und Italien. Bei uns gastiert diese Band mit ihrer charismatischen Frontfrau nun zum zweiten Mal.
Freitag, 21. Juni, 20:00 Uhr Kino im StuKi 76
Auguste Rodin (F 2017) Drama / Biographie / Liebesfilm
Im Jahr 1880 erhält der französische Bildhauer Auguste Rodin seinen ersten Staatsauftrag, wobei ihn bei jedem künstlerischen Schritt seine talentierte Schülerin und spätere Geliebte Camille Claudel begleitet. Mit der radikalen Absage des Künstlers an die Tradition stößt er zunächst auf den Widerstand des Kunstbetriebs. Das elliptische Porträt Rodins meidet äußere Höhepunkte und stellt das künstlerische Schaffen selbst ins Zentrum. Im Beziehungsdrama zwischen Rodin und Claudel zwar nicht ganz frei von erzählerischen Konventionen, gelingt gleichwohl eine höchst außergewöhnliche Beschreibung des Suchens nach einer künstlerischen Form. - Sehenswert ab 16. Filmdienst
Freitag, 28. Juni, 20:00 Uhr Kino im StuKi 76
Ava (F 2018) Drama
Sommer, Sonne, Strand: Zusammen mit ihrer unkonventionellen Mutter und ihrer neugeborenen Schwester verbringt die 13jährige Ava den Sommer an der französischen Küste. Doch ihre heile Welt findet ein jähes Ende, als sie erfährt, dass sie wegen einer Krankheit in Kürze ihr Augenlicht verlieren wird. Aber Ava wäre nicht Ava, würde sie sich davon ihre Abenteuerlust und Lebensfreude nehmen lassen: Als sie den geheimnisvollen Juan kennenlernt, verschwören sich beide gegen den Rest der Welt und Ava erlebt den Zauber eines Sommers, wie er so nicht mehr wiederkehren wird.
Verleihinfo
Samstag, 29. Juni, 16:00 Uhr im Ausstellungssaal,
Vernissage
Unter fremden Menschen - WERNER TÜBKE. Von Petersburg bis Samarkand.
(bis 03.11.19)
Den neunzigsten Geburtstag von Werner Tübke und das eigene dreißigjährige Bestehen feiert das Panorama Museum Bad Frankenhausen 2019 mit einer Sonderausstellung. Gezeigt werden rund 100 Werke von Werner Tübke, die im Kontext seiner Reisen durch die Sowjetunion entstanden sind. Neben Gemälden werden Zeichnungen, Aquarelle und Druckgrafiken zu sehen sein, die diesen wichtigen Bereich in Tübkes Schaffen zum ersten Mal in konzentrierter Form vorstellen.
Werner Tübke, der nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges noch als Jugendlicher von sowjetischen Militärangehörigen in Haft genommen worden war, reiste 1961/62 zu Studienzwecken durch die Sowjetunion, und zwar nach Sankt Petersburg, Moskau, in den Kaukasus und nach Mittelasien. 1977 kehrte er nach Moskau und in den Kaukasus zurück und in den achtziger Jahren unternahm er noch einmal einige kleinere Reisen zu verschiedenen Orten in der Sowjetunion.
Schon 1961/62 entstanden zahllose Zeichnungen und Aquarelle, Stadtansichten, Landschaften und Porträts. In unmittelbarer zeitlicher Folge schuf Tübke dann unvergessliche Gemälde und ab 1966 übersetzte er seine Eindrücke in die Radierung und die Lithografie.
Die Motive seiner Reisen ließen Tübke über Jahrzehnte nicht los und finden sich bis in die späten neunziger Jahre in seinem Oeuvre. Seine Landschaftsauffassung wurde maßgeblich vom Aufenthalt im Kaukasus geprägt, während er in Mittelasien in gänzlich unbekannte Welten vordrang. Er begab sich unter fremde Menschen und bereicherte sein Figurenrepertoire, indem er viele Begegnungen mit Stift und Pinsel festhielt. Welchen Stellenwert die Erlebnisse für das eigene künstlerische Selbstverständnis hatten, belegen die vielen Selbstbildnisse mit Usbekenkappe. Ein anderer, ein neuer Tübke begegnet uns, ein selbstbewusster Reiter vor stürmischer Landschaft: T. im Kaukasus.
Ausblick:
Samstag, 5. Oktober, Museumsnacht
