Kulturszene aktuell
Grandiose Eröffnung der Liszt-Biennale
Donnerstag, 06. Juni 2019, 00:17 Uhr
Im Achteckhaus von Schloss Sondershausen wurde am gestrigen Abend die Festwoche zur 4. Liszt-Biennale Thüringen, ein Höhepunkt im Musikleben Thüringens eröffnet...
Die 4. Liszt-Biennale Thüringen findet vom 5. bis zum 11. Juni 2019 statt und neben Sondershausen werden u.a. Weimar, Gotha und Meiningen weitere Spielorte sein, ehe am 10.6. in der Trinitatiskirche zu Sondershausen das festliche Abschlusskonzert stattfindet. Alle Thüringer Städte, in denen Liszt wirkte, sind an den Veranstaltungen der Biennale beteiligt
Alle zwei Jahre ehrt Thüringen mit einer Biennale den großen Klaviervirtuosen, den Komponisten und Musiktheoretiker des 19. Jahrhunderts Franz Liszt, dessen Werk bis in die Gegenwart ausstrahlt. Die Begrüßung und die musikalische Leitung als Dirigent übernahm der Intendant der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH, Daniel Klajner
Nike Wagner, die Ururenkelin von Franz Liszt hielt als Schirmherrin der Biennale die Gastrede. Sie würdigte, dass nach zwei Mal Weimar und ein Mal Meiningen nun Sondershausen Hauptort der Liszt-Biennale ist.
Nike Wagner
Franz Liszt war nicht leicht zu fassen, wie dieser Redeauszug von Nike Wagner zeigt. Sie würdigte Liszt als großen Musiker dem besonders Europa in seiner Musik wichtig war.
Natürlich fehlte auch nicht die Würdigung des Loh-Orchesters und der Spruch von Liszt dazu: Ein großes Wunder, eingesperrt in einer kleinen Stadt.
Das Beethovens 1. Sinfonie (C-Dur op.21)als erstes Stück gestern gespielt wurde, verwundert nicht, denn Liszt war ein großer Verehrer von Ludwig van Beethoven. Bereits noch dieses Stück mit seinen vier Sätzen gab es anhaltenden Applaus.
Im zweiten Teil des Konzertabends war Enrico Pace (geboren in Rimnini) als Pianist der Biennale ein grandioser Musiker der in sehr harmonischen Zusammenspiel mit dem Loh-Orchester ein von Christoph Ehrenfellner komponiertes Werk Der Wanderer zu Gehör brachte. Und das ist milde ausgedrückt denn erst nach anhaltendem Applaus für Pianist, Dirigent und Komponist ging es in die Pause.
Dem hiesigen Publikum ist der Österreiche rChristoph Ehrenfellner als Composer in Residence der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH bereits bekannt, und nicht sein erstes neues Stück, dass er hier schrieb (so sein 2. Violinenkonzert).
Anschließend gab es das Klavierkonzert Nr. 2 (A-Dur) von Liszt. Die Symphonische Dichtung Les Préludes, die wohl am häufigsten gespielte Symphonische Dichtung Liszts, beschloss den grandiosen Konzertabend.
Wie geht es weiter?
In Sondershausen sind an den Folgetagen weitere Veranstaltungen in Vorbereitung, so zwei Orgelkonzerte, am 6. Juni um 19:30 Uhr in der Trinitatiskirche mit Andreas Fauß als Solist und am 7. Juni ebenfalls um 19:30 Uhr in der St. Matthias Kirche im Ortsteil Stockhausen mit Anna-Victoria Baltrusch, sie war Preisträgerin beim 3. Internationalen Bach/Liszt Orgelwettbewerb 2015 und ist zur Zeit als Organistin der evangelisch-reformierten Kirche Zürich-Neumünster tätig. Beide Orgelabende widmen sich schwerpunktmäßig Orgelmusik von Franz Liszt.
Der Samstag, 8. Juni, beginnt bereits um 10 Uhr mit der Enthüllung einer Liszt-Gedenktafel am Wohnhaus in der Ulrich-von Hutten-Str. 11.
Gleich im Anschluss um 11 Uhr wird im Blauen Saal des Schlosses die Ausstellung Das ist ein großes Wunder… eröffnet. Sie ist dem 400jährigen Jubiläum des Loh-Orchesters gewidmet und zeigt bislang kaum bekannte Fotos der Sammlung Burger aus dem Leben von Franz Liszt. Erstmalig wird in dieser Ausstellung auch ein Liszt-Porträt des Sondershäuser Malers Gerd Mackensen zu sehen sein, das dieser extra zur Liszt-Biennale auf die Leinwand gebracht hat.
Mit einem festlichen Abschlusskonzert am Pfingstmontag, dem 10. Juni, 17:00 Uhr, in der Trinitatiskirche Sondershausen klingt die Festwoche der Liszt-Biennale 2019 in Sondershausen aus.
Autor: khhDie 4. Liszt-Biennale Thüringen findet vom 5. bis zum 11. Juni 2019 statt und neben Sondershausen werden u.a. Weimar, Gotha und Meiningen weitere Spielorte sein, ehe am 10.6. in der Trinitatiskirche zu Sondershausen das festliche Abschlusskonzert stattfindet. Alle Thüringer Städte, in denen Liszt wirkte, sind an den Veranstaltungen der Biennale beteiligt
Alle zwei Jahre ehrt Thüringen mit einer Biennale den großen Klaviervirtuosen, den Komponisten und Musiktheoretiker des 19. Jahrhunderts Franz Liszt, dessen Werk bis in die Gegenwart ausstrahlt. Die Begrüßung und die musikalische Leitung als Dirigent übernahm der Intendant der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH, Daniel Klajner
Nike Wagner, die Ururenkelin von Franz Liszt hielt als Schirmherrin der Biennale die Gastrede. Sie würdigte, dass nach zwei Mal Weimar und ein Mal Meiningen nun Sondershausen Hauptort der Liszt-Biennale ist.
Nike Wagner
Franz Liszt war nicht leicht zu fassen, wie dieser Redeauszug von Nike Wagner zeigt. Sie würdigte Liszt als großen Musiker dem besonders Europa in seiner Musik wichtig war.
Natürlich fehlte auch nicht die Würdigung des Loh-Orchesters und der Spruch von Liszt dazu: Ein großes Wunder, eingesperrt in einer kleinen Stadt.
Das Beethovens 1. Sinfonie (C-Dur op.21)als erstes Stück gestern gespielt wurde, verwundert nicht, denn Liszt war ein großer Verehrer von Ludwig van Beethoven. Bereits noch dieses Stück mit seinen vier Sätzen gab es anhaltenden Applaus.
Im zweiten Teil des Konzertabends war Enrico Pace (geboren in Rimnini) als Pianist der Biennale ein grandioser Musiker der in sehr harmonischen Zusammenspiel mit dem Loh-Orchester ein von Christoph Ehrenfellner komponiertes Werk Der Wanderer zu Gehör brachte. Und das ist milde ausgedrückt denn erst nach anhaltendem Applaus für Pianist, Dirigent und Komponist ging es in die Pause.
Dem hiesigen Publikum ist der Österreiche rChristoph Ehrenfellner als Composer in Residence der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH bereits bekannt, und nicht sein erstes neues Stück, dass er hier schrieb (so sein 2. Violinenkonzert).
Anschließend gab es das Klavierkonzert Nr. 2 (A-Dur) von Liszt. Die Symphonische Dichtung Les Préludes, die wohl am häufigsten gespielte Symphonische Dichtung Liszts, beschloss den grandiosen Konzertabend.
Wie geht es weiter?
In Sondershausen sind an den Folgetagen weitere Veranstaltungen in Vorbereitung, so zwei Orgelkonzerte, am 6. Juni um 19:30 Uhr in der Trinitatiskirche mit Andreas Fauß als Solist und am 7. Juni ebenfalls um 19:30 Uhr in der St. Matthias Kirche im Ortsteil Stockhausen mit Anna-Victoria Baltrusch, sie war Preisträgerin beim 3. Internationalen Bach/Liszt Orgelwettbewerb 2015 und ist zur Zeit als Organistin der evangelisch-reformierten Kirche Zürich-Neumünster tätig. Beide Orgelabende widmen sich schwerpunktmäßig Orgelmusik von Franz Liszt.
Der Samstag, 8. Juni, beginnt bereits um 10 Uhr mit der Enthüllung einer Liszt-Gedenktafel am Wohnhaus in der Ulrich-von Hutten-Str. 11.
Gleich im Anschluss um 11 Uhr wird im Blauen Saal des Schlosses die Ausstellung Das ist ein großes Wunder… eröffnet. Sie ist dem 400jährigen Jubiläum des Loh-Orchesters gewidmet und zeigt bislang kaum bekannte Fotos der Sammlung Burger aus dem Leben von Franz Liszt. Erstmalig wird in dieser Ausstellung auch ein Liszt-Porträt des Sondershäuser Malers Gerd Mackensen zu sehen sein, das dieser extra zur Liszt-Biennale auf die Leinwand gebracht hat.
Mit einem festlichen Abschlusskonzert am Pfingstmontag, dem 10. Juni, 17:00 Uhr, in der Trinitatiskirche Sondershausen klingt die Festwoche der Liszt-Biennale 2019 in Sondershausen aus.
































