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Landespolitiker äußern sich

Ministerpräsident im Kyffhäuserkreis

Mittwoch, 10. Juli 2019, 20:00 Uhr
Auf seiner #ZukunftThüringen besuchte heute Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) den Kyffhäuserkreis mit Besuchen in Clingen und Ebeleben...

In seiner dreiwöchigen Sommertour hat Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow auch in diesem Jahr ein vielfältiges Programm: Schwerpunkt der ersten Woche werden Begegnungen mit Menschen sein, die vorbildliche Arbeit im Bereich der Ausbildung leisten und Thüringen durch innovative Entwicklungen maßgeblich prägen. Die erste Woche der Sommertour #ZukunftThüringen, vom 8. bis 12. Juli, steht daher unter dem Motto „Kluge Köpfe, innovative Prozesse“.

Ministerpräsident im Kyffhäuserkreis (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Am Standort in TR Plast Ebeleben in Thüringen steht die Serienproduktion von Mittel- und Großserien von Spritzgußteilen, vor allem für die Autoindustrie im Vordergrund. Bei einem Rundgang im Betrieb erhielt Ramelow (ganz rechts) Informationen von Betriebsleiter Klaus Reizammer.

Zuvor hatte die stellvertretende Betriebsleiterin Anja Daniel die bewegte Geschichte des Unternehmensteil TR Plast Ebeleben vorgestellt. Über die Station Sponeta (Produktion von Tarnnetzen) zu DDR-Zeiten erlebte sie die Verkauf durch die Treuhand zur TTB Group bis hin als die TR Plast Neumarkt in der Oberpfalz Ebeleben übernahm.

Ministerpräsident im Kyffhäuserkreis (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Bodo Ramelow, Geschäftsführer Martin Hierl aus Neumarkt, Landrätin Antje Hochwind-Schneider (SPD) und Manfred Reizammer.

Lange Erfahrung im Mehrkomponenten-Spritzguss und eine zentrale Materialversorgung zeichnen den Standort in Ebeleben aus, so Geschäftsführer Hierl. Mit 10 Mio. Euro Umsatz bei 73 Mitarbeitern und 5 Azubis wird hier sehr gute Arbeit geleistet.

Die Projekte werden zentral am Hauptsitz in Neumarkt gestartet, projektiert und zur Serienreife gebracht und dann in der Gruppe am geplanten Fertigungsstandort auf über 70 Spritzgussmaschinen und über 10.000m2 Fläche produziert.

Ebeleben produziert Zubehör für die Autoindustrie (u.a. Audi - war zu einem Audit in Ebeleben präsent).

Aber auch mit der GSAB Elektrotechnik Greußen und Sonlux Sondershausen gibt es Geschäftsbeziehungen, so Daniel. Die Kontakte kamen durch die Zusammenarbeit mit dem Landratsamt zustande.
Nicht umsonst erklärte die Landrätin, unser Ziel ist es mit solchen Veranstaltungen wie dem Unternehmesfrühstück, die Firmen im Kreis zu vernetzen.

Ministerpräsident im Kyffhäuserkreis (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Arbeitskräfte vor allem junge Leute gewinnen steht im Vordergrund, genau wie der Erhalt der erfahren Arbeitskräfte vor Ort, so Hierl.

Unter den Gästen des Unternehmensbesuchs auch Ebelebens Bürgermeister Steffen Gröbel (Frei Wähler) und die Landtagsmitglieder Dr. Iris Martin-Gehl (Die Linke) und Manfred Scherer (CDU), die schon zuvor beim Betriebsbesuch der GSAB Elektrotechnik dabei waren.


Beim Besuch der GSAB Elektrotechnik Greußen stand die E-Mobilität im Vordergrund. Neben vielen Erzeugnissen der Elektrotechnik wie Schaltschränke usw. liefert die GSAB auch „Stromtankstellen“ für die E-Mobilität.

Ministerpräsident im Kyffhäuserkreis (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Manfred Scherer, Dr, Iris Martin-Gehl, Antje Hochwind-Schneider, Verwaltungsleiter Dr. Heinz-Ulrich Thiele aus dem Landratsamt, Bodo Ramelow und der Geschäftsführer der GSAB Hartmut Vonnoe.

Vonnoe berichtete, dass er im Unternehmen bereits zwei Elektroautos nutzt, und eines privat. Viel diskutiert wie es bei der E-Mobilität weiter geht, ob mit Stromspeichern oder über den Weg mit Wasserstoff.

Fotos bei TR Plast Ebeleben: kn
Fotos bei GSAB Greußen: Landratsamt
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