ReLi: FSV Wacker 90 - Bischofswerdaer FV
Die zweite Chance besser nutzen
Freitag, 02. August 2019, 10:20 Uhr
Nach dem enttäuschenden Saisonauftakt am vergangenen Samstag hatten die Regionalliga-Profis des FSV Wacker 90 am Mittwoch nur eine Zuschauerrolle, als die Liga sich zum 2. Spieltag traf. Am Sonntag soll nun der erste Sieg her.
Auch wenn der Start unserer Blau-Weißen nicht so optimal wie erhofft verlief, deuten die Mittwochergebnisse schon an, dass es in dieser Spielzeit an der Spitze heiß her gehen wird. Nur der BAK und der BFC sind noch verlustpunktfrei, hatten allerdings auch bisher keine großen Prüfsteine als Gegner.
Wacker seinerseits hat nun am Sonntag (4.8. um 13.30 Uhr im Albert-Kuntz-Sportpark) die Möglichkeit, den durchwachsenen Auftritt gegen Chemie Leipzig vergessen zu lassen. Leichter wird die Aufgabe gegen den Außenseiter Bischofswerdaer FV mit Sicherheit nicht, zumal Schiebock mit Aufmerksamkeit verfolgt haben wird, wie die Chemiker den Nordhäusern einen Punkt abtrotzen konnte. Die Ostsachsen stehen nach zwei verlorenen Spielen beim BAK und gegen den BFC Dynamo schon mit dem Rücken zur Wand und bräuchten dringend ein Erfolgserlebnis.
Es bedarf also keiner besonderen prophetischen Gaben, um am Sonntag einen äußerst defensiv eingestellten Gegner zu erwarten. Und je länger es torlos bleibt, desto größer sind die Chancen für den Underdog. Die haben nichts zu verlieren, weiß auch Wackers Co-Trainer Matthias Peßolat und sagt weiter: Wir werden zukünftig damit leben müssen, dass die Gegner gegen uns noch mal 10% mehr aus sich herausholen. Aber das wissen die Jungs und können damit umgehen.
Wacker sollte dieser Tatsache mit beherztem und überlegten Angriffsspiel begegnen und möglichst frühzeitig eine Führung herausschießen, die für Sicherheit und Ruhe in den eigenen Reihen sorgt. Hierbei ruhen die Hoffnungen vor allem auf den erfahrenen Akteuren wie Kapitän Tobias Becker und Rückkehrer Jan Löhmannsröben, die ein Spiel von hinten heraus lenken können, wenn sie die Schwachstellen des Gegners ausgemacht haben.
Deutlich mehr Druck als gegen Chemie muss auch über die Außenbahnen kommen, damit die zu erwartenden zwei Abwehrketten des BFV überspielt werden können. Wenn es dann aber doch zur Geduldsprobe werden sollte, so sind auch die Zuschauer gefragt, die Mannschaft bedingungslos zu unterstützen und sie zum Siegestor zu pushen, egal wann das schließlich fällt.
Natürlich waren wir nicht zufrieden mit dem ersten Auftritt, uns ist nach vorne zu wenig eingefallen und vielleicht waren wir etwas zu verkrampft. Aber wir werden die Ruhe bewahren und es am Sonntag besser machen. Wir vertreten imm Team die Theorie, dass das Glas halbvoll ist und eben nicht halbleer. Mit diesem positiven Denken sollte es am Sonntag auch mit einem Sieg klappen, blickt Matthias Peßolat nach vorn.
Verzichten muss Wackers Trainerteam nur auf Oliver Genausch, der nach seiner roten Karte gesperrt ist. Alle anderen sind fit und brennen darauf, am Sonntag die drei Punkte zu holen.
Die nnz ist wieder live vor Ort und ab 13 Uhr können Sie hier bei uns im Liveticker ganz zeitnah dabei sein.
Olaf Schulze
Autor: redAuch wenn der Start unserer Blau-Weißen nicht so optimal wie erhofft verlief, deuten die Mittwochergebnisse schon an, dass es in dieser Spielzeit an der Spitze heiß her gehen wird. Nur der BAK und der BFC sind noch verlustpunktfrei, hatten allerdings auch bisher keine großen Prüfsteine als Gegner.
Wacker seinerseits hat nun am Sonntag (4.8. um 13.30 Uhr im Albert-Kuntz-Sportpark) die Möglichkeit, den durchwachsenen Auftritt gegen Chemie Leipzig vergessen zu lassen. Leichter wird die Aufgabe gegen den Außenseiter Bischofswerdaer FV mit Sicherheit nicht, zumal Schiebock mit Aufmerksamkeit verfolgt haben wird, wie die Chemiker den Nordhäusern einen Punkt abtrotzen konnte. Die Ostsachsen stehen nach zwei verlorenen Spielen beim BAK und gegen den BFC Dynamo schon mit dem Rücken zur Wand und bräuchten dringend ein Erfolgserlebnis.
Es bedarf also keiner besonderen prophetischen Gaben, um am Sonntag einen äußerst defensiv eingestellten Gegner zu erwarten. Und je länger es torlos bleibt, desto größer sind die Chancen für den Underdog. Die haben nichts zu verlieren, weiß auch Wackers Co-Trainer Matthias Peßolat und sagt weiter: Wir werden zukünftig damit leben müssen, dass die Gegner gegen uns noch mal 10% mehr aus sich herausholen. Aber das wissen die Jungs und können damit umgehen.
Wacker sollte dieser Tatsache mit beherztem und überlegten Angriffsspiel begegnen und möglichst frühzeitig eine Führung herausschießen, die für Sicherheit und Ruhe in den eigenen Reihen sorgt. Hierbei ruhen die Hoffnungen vor allem auf den erfahrenen Akteuren wie Kapitän Tobias Becker und Rückkehrer Jan Löhmannsröben, die ein Spiel von hinten heraus lenken können, wenn sie die Schwachstellen des Gegners ausgemacht haben.
Deutlich mehr Druck als gegen Chemie muss auch über die Außenbahnen kommen, damit die zu erwartenden zwei Abwehrketten des BFV überspielt werden können. Wenn es dann aber doch zur Geduldsprobe werden sollte, so sind auch die Zuschauer gefragt, die Mannschaft bedingungslos zu unterstützen und sie zum Siegestor zu pushen, egal wann das schließlich fällt.
Natürlich waren wir nicht zufrieden mit dem ersten Auftritt, uns ist nach vorne zu wenig eingefallen und vielleicht waren wir etwas zu verkrampft. Aber wir werden die Ruhe bewahren und es am Sonntag besser machen. Wir vertreten imm Team die Theorie, dass das Glas halbvoll ist und eben nicht halbleer. Mit diesem positiven Denken sollte es am Sonntag auch mit einem Sieg klappen, blickt Matthias Peßolat nach vorn.
Verzichten muss Wackers Trainerteam nur auf Oliver Genausch, der nach seiner roten Karte gesperrt ist. Alle anderen sind fit und brennen darauf, am Sonntag die drei Punkte zu holen.
Die nnz ist wieder live vor Ort und ab 13 Uhr können Sie hier bei uns im Liveticker ganz zeitnah dabei sein.
Olaf Schulze

