Neues aus Sondershausen
Neuer Geschäftsführer im Klinikum Sondershausen
Dienstag, 20. August 2019, 15:40 Uhr
Am heutigen frühen Nachmittag stellte sich der neue Geschäftsführer des KMG Klinikums Sondershausen dem Landkreis und der Presse vor. Es wird keine gravierenden Änderungen in der Struktur der Fachabteilungen kommen, so die erste Kernaussage...
Seit dem 1.8.2019 hat das KMG Klinikum Sondershausen einen neuen Geschäftsführer. Der 30- jährige Paul hat die ersten 20 Tage genutzt und sich mit dem für ihn neuen Haus vertraut gemacht. Über die Stationen Aschersleben, Staßfurt und Haldensleben (stellv. Geschäftsführer), alles Kliniken der AMEOS Gruppe, hat er die Chance für diese neue Stelle bein den KMG Kliniken genutzt.
Der aus Ückermünde stammende Beilke hat auch bereits seit Juli seine Wohnung in Sondershausen bezogen und hat bereits Freude an der Region und den aufgeschlossenen hiesigen Bürgern gefunden.
Nach internen Gesprächen mit Landrätin Antje Hochwind-Schneider (SPD) und Verwaltungsleiter beim Landratsamt Dr. Heinz-Ulrich Thiele, stellte sich Beilke den Medien.
In einer Präsentation stellte er an Hand einiger Tafeln (Bildergalerie) die KMG Kliniken vor. Transparenz, Qualität und ambulante Versorgung sind uns wichtig, hob Paul Beilke hervor. Gerade die medizinischen Versorgungszentren (MVZ) sind wichtige Tore für die Kliniken, hob er hervor.
Wichtige Kernaussage:
Keine Fachabteilung wird geschlossen. Im Gegenteil, die Beleg Urologie wird mit sechs Betten von Bad Frankenhausen nach Sondershausen kommen, so es die Zustimmung gibt. Hintergrund dabei, mit dem MVZ Urologie Sondershausen (u.a. Urologe Dr. Lauterbach), die ja im gleichen Haus untergebracht sind, wird die Beleg-Urologie betreut. Behandlung durch das MVZ Urologie, Betreuung der Patienten durch das Klinikum.
Zufrieden zeigten sich sowohl Hochwind-Schneider als auch Beilke, dass aktuell über 20 Auszubildende (alle drei Lehrjahre in verschiedenen Berufen) im Krankenhaus Sondershausen ihre Ausbildung erhalten. Wie Pflegedienstleiterin Frederike Müller auf Nachfrage informierte, sind auch Hebammen darunter.
uns als Landkreis ist es ein wichtiges Zeichen, so Hochwind-Schneider, dass in Sondershausen nicht nur die Geburtenklinik erhalten wird, sondern so gar Azubis ausgebildet werden, und besonders stolz war auch die Klinikleitung, dass Hebammen dabei sind. Vor drei Jahren waren es nur 12 Azubis.
Als gutes Omen wertete man, dass in der letzten Nacht gleich drei Geburten hier im Haus stattfanden.
Auch investiert wurde in Sondershausen bereits. In den letzten 1,5 Monaten wurden nur für Medizintechnik 330.000 Euro ausgegeben (z.B. OP-Tisch).
Weitere Investitionen sind notwendig, so Beilke. Aber erst müssen die Gespräche mit den Chefärzten in den nächsten Tagen zeigen, wie die einzelnen Fachbereiche zu entwickeln sind und erst daraus wird der Finanzplan erstellt.
Aber auch viele kleine Veränderungen müssen angedacht sein. So denkt er darüber nach, warum die Verwaltung in zwei verschiedenen Häusern in Sondershausen untergebracht ist. Auch der Eingangsbereich könnte freundlicher gestaltet werden, so erste Überlegungen.
Landrätin Hochwind-Schneider zeigte sich von der Entwicklung, die das Krankenhaus Sondershausen nehmen soll, angetan. Es ist ein gutes Zeichen, wenn im September eine neuer Gynäkologe seine Arbeit hier im Krankenhaus seine Arbeit aufnehmen wird. Die Ärzte wandern nicht ab, sondern es gibt sogar Zuwachs. Vier Ausschreibungen für weiterer Stellen im Krankenhaus laufen, ergänzte Beilke.
Hochwind-Schneider freute sich, dass nach den Sorgen um die Erhaltung der beiden Kliniken in Bad Frankenhausen und Sondershausen wegen der Insolvenz der vorherigen Krankenhausgesellschaft, jetzt wird Normalität ansteht, auch wenn speziell das Klinikum Sondershausen nicht wirklich von einer Schließung bedroht war.
Bei der Pressekonferenz anwesend auch Tim Wozniak, der neue Klinikgeschäftsführer - KMG Klinikum Sömmerda. Für sein Haus informierte er, dass es keine Schließung von Fachabteilungen kommen wird. Stellte sogar ein weitere Vergrößerung in Aussicht. Wozniak hatte am 1.7.2019 seine Tätigkeit in Sömmerda aufgenommen.
Autor: khhSeit dem 1.8.2019 hat das KMG Klinikum Sondershausen einen neuen Geschäftsführer. Der 30- jährige Paul hat die ersten 20 Tage genutzt und sich mit dem für ihn neuen Haus vertraut gemacht. Über die Stationen Aschersleben, Staßfurt und Haldensleben (stellv. Geschäftsführer), alles Kliniken der AMEOS Gruppe, hat er die Chance für diese neue Stelle bein den KMG Kliniken genutzt.
Der aus Ückermünde stammende Beilke hat auch bereits seit Juli seine Wohnung in Sondershausen bezogen und hat bereits Freude an der Region und den aufgeschlossenen hiesigen Bürgern gefunden.
Nach internen Gesprächen mit Landrätin Antje Hochwind-Schneider (SPD) und Verwaltungsleiter beim Landratsamt Dr. Heinz-Ulrich Thiele, stellte sich Beilke den Medien.
In einer Präsentation stellte er an Hand einiger Tafeln (Bildergalerie) die KMG Kliniken vor. Transparenz, Qualität und ambulante Versorgung sind uns wichtig, hob Paul Beilke hervor. Gerade die medizinischen Versorgungszentren (MVZ) sind wichtige Tore für die Kliniken, hob er hervor.
Wichtige Kernaussage:
Keine Fachabteilung wird geschlossen. Im Gegenteil, die Beleg Urologie wird mit sechs Betten von Bad Frankenhausen nach Sondershausen kommen, so es die Zustimmung gibt. Hintergrund dabei, mit dem MVZ Urologie Sondershausen (u.a. Urologe Dr. Lauterbach), die ja im gleichen Haus untergebracht sind, wird die Beleg-Urologie betreut. Behandlung durch das MVZ Urologie, Betreuung der Patienten durch das Klinikum.
Zufrieden zeigten sich sowohl Hochwind-Schneider als auch Beilke, dass aktuell über 20 Auszubildende (alle drei Lehrjahre in verschiedenen Berufen) im Krankenhaus Sondershausen ihre Ausbildung erhalten. Wie Pflegedienstleiterin Frederike Müller auf Nachfrage informierte, sind auch Hebammen darunter.
uns als Landkreis ist es ein wichtiges Zeichen, so Hochwind-Schneider, dass in Sondershausen nicht nur die Geburtenklinik erhalten wird, sondern so gar Azubis ausgebildet werden, und besonders stolz war auch die Klinikleitung, dass Hebammen dabei sind. Vor drei Jahren waren es nur 12 Azubis.
Als gutes Omen wertete man, dass in der letzten Nacht gleich drei Geburten hier im Haus stattfanden.
Auch investiert wurde in Sondershausen bereits. In den letzten 1,5 Monaten wurden nur für Medizintechnik 330.000 Euro ausgegeben (z.B. OP-Tisch).
Weitere Investitionen sind notwendig, so Beilke. Aber erst müssen die Gespräche mit den Chefärzten in den nächsten Tagen zeigen, wie die einzelnen Fachbereiche zu entwickeln sind und erst daraus wird der Finanzplan erstellt.
Aber auch viele kleine Veränderungen müssen angedacht sein. So denkt er darüber nach, warum die Verwaltung in zwei verschiedenen Häusern in Sondershausen untergebracht ist. Auch der Eingangsbereich könnte freundlicher gestaltet werden, so erste Überlegungen.
Landrätin Hochwind-Schneider zeigte sich von der Entwicklung, die das Krankenhaus Sondershausen nehmen soll, angetan. Es ist ein gutes Zeichen, wenn im September eine neuer Gynäkologe seine Arbeit hier im Krankenhaus seine Arbeit aufnehmen wird. Die Ärzte wandern nicht ab, sondern es gibt sogar Zuwachs. Vier Ausschreibungen für weiterer Stellen im Krankenhaus laufen, ergänzte Beilke.
Hochwind-Schneider freute sich, dass nach den Sorgen um die Erhaltung der beiden Kliniken in Bad Frankenhausen und Sondershausen wegen der Insolvenz der vorherigen Krankenhausgesellschaft, jetzt wird Normalität ansteht, auch wenn speziell das Klinikum Sondershausen nicht wirklich von einer Schließung bedroht war.
Bei der Pressekonferenz anwesend auch Tim Wozniak, der neue Klinikgeschäftsführer - KMG Klinikum Sömmerda. Für sein Haus informierte er, dass es keine Schließung von Fachabteilungen kommen wird. Stellte sogar ein weitere Vergrößerung in Aussicht. Wozniak hatte am 1.7.2019 seine Tätigkeit in Sömmerda aufgenommen.






