Kommunalpolitiker äußern sich
"Schard aber herzlich"
Dienstag, 03. September 2019, 04:59 Uhr
Seit ca. 2 Jahren erscheinen unter dem Titel "SCHARD ABER HERZLICH" regelmäßig Zeitungskolumnen zu aktuellen Ereignissen, Themen, gesellschaftlichen Fragen usw. von Stefan Schard. Auf vielfache Nachfrage der Leser veröffentlicht kn in der kommenden Zeit eine Auswahl der Texte der vergangenen Monate aus dieser beliebten Reihe. Hier Teil 2Integration in die falsche Richtung...
Integration in die falsche Richtung
Da, wo Menschen zusammen leben, ist Rücksichtnahme gewiss eine Grundvoraussetzung, damit das Zusammenleben funktionieren kann. Es braucht aber auch einen roten Faden, an dem sich die Gesellschaft orientiert. Dies sind Regeln, die für alle gelten, aber auch Werte und gemeinsame Grundüberzeugungen.
In unserer Demokratie gibt die Mehrheit eben diese Orientierung vor. Denken Sie an eine Hausgemeinschaft, in der ständig eine Partei gerade dann das Radio aufdreht, wenn andere schlafen wollen, weil sie am nächsten Morgen wieder zur Arbeit müssen. Das kann nicht funktionieren.
Als vor Kurzem im Interesse von 2 muslimischen Kindern in 2 Leipziger Kindergärten mit etwa 300 Kindern Schweinefleisch gänzlich vom Speisezettel gestrichen werden sollte und auch Gummibärchen wegen der darin enthaltenen Gelatine zu unerlaubten Naschereien degradiert wurden, stellte sich mir die Frage nach eben diesem roten Faden.
Eines der meist genutzten Worte in allen Medien der letzten Jahre war mit Sicherheit Integration. Die Herangehensweise in diesen Kindergärten ist gewiss ein Musterbeispiel dafür, wie das gerade nicht gelingen kann. Selbst den letzten Realitätsverweigerern muß doch irgendwann mal klar sein, dass sich die Minderheit an der Mehrheit orientieren muß und nicht anders herum. Offensichtlich haben das aber zu viele immer noch zu wenig begriffen. Das soll auch überhaupt nicht heißen, daß ich Kinder zwingen will, Schweinefleisch zu essen, die es aus welchen Gründen auch immer ablehnen. Sie können es weglassen oder sich was Eigenes mitbringen. Es aber 300 anderen aus falsch verstandener Toleranz zu verbieten, kann doch nicht wirklich der Ernst der Anführer dieser Leipziger Posse sein. Wohin soll denn eine Integration stattfinden, wenn unsere Lebensweise als diejenige, in die sich eingegliedert werden soll, schrittweise so verändert wird, dass im Kern nichts mehr davon übrig bleibt?
Auch die Zusammenrottungen, Bedrohungen und Straftaten im Düsseldorfer Rheinbad durch eine Vielzahl junger Männer überwiegend aus Nordafrika hat nicht mal im Ansatz etwas mit gelingender Eingliederung zu tun. Wer glaubt, regelmäßig gegen unsere Gesetze und Werte, bspw. auch in Bezug auf die eigenständige Stellung der Frau in unserer Gesellschaft, verstoßen zu können, dem müssen mit aller Konsequenz die Folgen seines Tuns aufgezeigt werden. Eine größere Verachtung, als regelmäßig gegen die Regeln der Gastgeber zu verstoßen, ist kaum vorstellbar.
So jemand hat sein Gastrecht verwirkt. Ich bin weder fremdenfeindlich, wenn ich die Zustände in manchen westdeutschen Städten nicht als geeignetes Vorbild für uns ansehe, noch bin ich Nationalist, wenn ich auch mit diesen Beiträgen regelmäßig auf die Schwierigkeiten beim Zusammentreffen unterschiedlichster Kulturkreise, in denen unterschiedliche Werte und Sozialisierungen vorherrschen, hinweise. Zur Lösung von Problemen gehört, diese nicht zu verleugnen oder die Augen davor zu verschließen. Alles andere hat mit Realität nichts zu tun.
Autor: khhIntegration in die falsche Richtung
Da, wo Menschen zusammen leben, ist Rücksichtnahme gewiss eine Grundvoraussetzung, damit das Zusammenleben funktionieren kann. Es braucht aber auch einen roten Faden, an dem sich die Gesellschaft orientiert. Dies sind Regeln, die für alle gelten, aber auch Werte und gemeinsame Grundüberzeugungen.
In unserer Demokratie gibt die Mehrheit eben diese Orientierung vor. Denken Sie an eine Hausgemeinschaft, in der ständig eine Partei gerade dann das Radio aufdreht, wenn andere schlafen wollen, weil sie am nächsten Morgen wieder zur Arbeit müssen. Das kann nicht funktionieren.
Als vor Kurzem im Interesse von 2 muslimischen Kindern in 2 Leipziger Kindergärten mit etwa 300 Kindern Schweinefleisch gänzlich vom Speisezettel gestrichen werden sollte und auch Gummibärchen wegen der darin enthaltenen Gelatine zu unerlaubten Naschereien degradiert wurden, stellte sich mir die Frage nach eben diesem roten Faden.
Eines der meist genutzten Worte in allen Medien der letzten Jahre war mit Sicherheit Integration. Die Herangehensweise in diesen Kindergärten ist gewiss ein Musterbeispiel dafür, wie das gerade nicht gelingen kann. Selbst den letzten Realitätsverweigerern muß doch irgendwann mal klar sein, dass sich die Minderheit an der Mehrheit orientieren muß und nicht anders herum. Offensichtlich haben das aber zu viele immer noch zu wenig begriffen. Das soll auch überhaupt nicht heißen, daß ich Kinder zwingen will, Schweinefleisch zu essen, die es aus welchen Gründen auch immer ablehnen. Sie können es weglassen oder sich was Eigenes mitbringen. Es aber 300 anderen aus falsch verstandener Toleranz zu verbieten, kann doch nicht wirklich der Ernst der Anführer dieser Leipziger Posse sein. Wohin soll denn eine Integration stattfinden, wenn unsere Lebensweise als diejenige, in die sich eingegliedert werden soll, schrittweise so verändert wird, dass im Kern nichts mehr davon übrig bleibt?
Auch die Zusammenrottungen, Bedrohungen und Straftaten im Düsseldorfer Rheinbad durch eine Vielzahl junger Männer überwiegend aus Nordafrika hat nicht mal im Ansatz etwas mit gelingender Eingliederung zu tun. Wer glaubt, regelmäßig gegen unsere Gesetze und Werte, bspw. auch in Bezug auf die eigenständige Stellung der Frau in unserer Gesellschaft, verstoßen zu können, dem müssen mit aller Konsequenz die Folgen seines Tuns aufgezeigt werden. Eine größere Verachtung, als regelmäßig gegen die Regeln der Gastgeber zu verstoßen, ist kaum vorstellbar.
So jemand hat sein Gastrecht verwirkt. Ich bin weder fremdenfeindlich, wenn ich die Zustände in manchen westdeutschen Städten nicht als geeignetes Vorbild für uns ansehe, noch bin ich Nationalist, wenn ich auch mit diesen Beiträgen regelmäßig auf die Schwierigkeiten beim Zusammentreffen unterschiedlichster Kulturkreise, in denen unterschiedliche Werte und Sozialisierungen vorherrschen, hinweise. Zur Lösung von Problemen gehört, diese nicht zu verleugnen oder die Augen davor zu verschließen. Alles andere hat mit Realität nichts zu tun.

