Kommunalpolitiker äußern sich
Ramelow vor Ort mit Ortswechsel
Donnerstag, 12. September 2019, 20:06 Uhr
Am Dienstag weilte Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) zu einem längeren Besuch in Bad Frankenhausen. Dazu erreichte kn dieser Bericht...
Vor 5 Jahren saß Bodo Ramelow als frisch gebackener Ministerpräsident im Kyffhäusergymnasium, um über Schulneubauten in Bad Frankenhausen und Greußen zu beraten. Am Ende seiner durchaus erfolgreichen ersten Amtsperiode wurde er natürlich besonders freudig von Schulleiterin Dr. Exner, dem Schulträger in Person von Dr. Thiele und einer Delegation der frankenhäuser LINKEN empfangen. Die Besichtigung des neu erbauten Gymnasiums, die Gespräche mit Fachlehrern, die heute ihre Schüler unter modernsten Bedingungen unterrichten können, beeindruckten sehr. Dann ging es per Peres zur Unterkirche.
Vor der Kirche wurde Bodo Ramelow von einigen frankenhäuser Bürgerinnen mit Applaus empfangen und kam kurz mit ihnen ins Gespräch. Die Frage: War das bestellt? konnte ich mit gutem Gewissen verneinen.
Peter Zimmer, Vorsitzender des Gemeindekirchenrates, machte seinen hohen Gast mit der Geschichte der Unterkirche vertraut, Kantorin Laura Schildmann präsentierte mit berechtigtem Stolz die restaurierte und beeindruckende Große Strobelorgel. Unerwartet spannend wurde es jedoch in der Bibliothek der Unterkirche. Hier präsentierte Herr Bollmann echte historisch- literarische Schätze und fachsimpelte mit Bodo Ramelow über die Rolle seiner Fresenius-Ahnen in der kirchlichen Geschichte.
Ein kurzweiliger Stadtrundgang mit Stadtführerin Petra Ludwig und zahlreichen Frankenhäusern schloss sich an.
Nun stand die eigentliche Veranstaltung Bodo Ramelow vor Ort auf der Tagesordnung. Kurzfristig hatten sich die Veranstalter entschieden, aus Platzgründen vom DOMIZIL in die Mensa des Gymnasiums zu wechseln. Das dies schnell und unbürokratisch gelang, dafür herzlichen Dank an Dr. Thiele, Dr. Exner,Frau S. Thiele und V. Steinke und danke auch an as Team des DOMizil für das Verständnis.
Eine bis auf den vorletzten Platz gefüllte Mensa, zeigte die Richtigkeit dieser Entscheidung.
Die Besucher im Alter von 17 bis weit über 70 erlebten die Vorstellung unseres Direktkandidaten Dietmar Strickrodt, der von seiner langjährigen Tätigkeit als Feuerwehrmann ebenso begeistert berichtete wie von seiner Arbeit als Bürgermeister, der wichtigen Rolle unserer Kurstadt für den Tourismus im Kyffhäuserkreis und davon, welche Schwerpunkte er in seiner künftigen Landtagsarbeit setzen möchte.
Dann stellte sich Bodo Ramelow den Fragen der anwesenden Bürger. Die Themen reichten von Fragen zur Zulassungsdauer für ausländische Ärzte, über die Finanzierung der Jugend- und Schulsozialarbeit bis zum Umgang mit der AfD. Die Antworten brachten nicht nur trockene Fakten sondern zeigten auch, wie Ramelow so tickt, wie er lernte, uns hier im Osten zu verstehen, wie er sich engagiert, wie er keinem Wähler vorschreibt, wen er wählt, jedoch eindringlich dafür warb, auf jeden Fall zu wählen.
Er zeigte auch, wie stolz er auf das Erreichte ist - vom neuen Gymnasium in Bad Frankenhausen über modernste Forschungseinrichtungen bei K-UTEC in Sondershausen, über wesentlich mehr, aber noch nicht ausreichende Polizeianwärter- und Lehrerstellen, Über Spitzenprodukte der Thüringer Wirtschaft bis hin zum zweiten kostenlosen Kindergartenjahr, das ab 2020 Realität wird. Und er setzte auch Akzente für die nächste Wahlperiode: Sanierungsstau in Schulen reduzieren, Stellen für Lehrer und Polizisten weiter erhöhen, die thüringer Wirtschaft in ihrer positiven Entwicklung unterstützen und dabei das Klima nicht noch stärker belasten, die Wälder Thüringens umbauen, kostenlose Bildung auf allen Bildungsebenen, ausländische Mitbürger in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt integrieren.
Anschließend kam er noch mit vielen Besuchern dieses Abends ins Gespräch, so auch mit Schülern des Kyffhäusergymnasiums. Besonders Jonas bedauerte es, noch nicht volljährig und somit auch noch nicht wahlberechtigt zu sein.
Den Knopf ohne Loch, den er von Stadtführerin Petra Ludwig bekam, nimmt er ebenso, wie viele gute Eindrücke, als Glücksbringer mit nach Erfurt. Mir bleibt die Gewissheit, die ich hoffentlich mit vielen Bürgern, die Bodo Ramelow an diesem Tag erlebten teile, einen Politiker kennengelernt zu haben, der eine zweite Amtszeit verdient genau wie unser Land Thüringen eben diesen Ministerpräsidenten verdient.
Marion Haas
Ortsvorstand DIE LINKE
Bad Frankenhausen
Autor: khhVor 5 Jahren saß Bodo Ramelow als frisch gebackener Ministerpräsident im Kyffhäusergymnasium, um über Schulneubauten in Bad Frankenhausen und Greußen zu beraten. Am Ende seiner durchaus erfolgreichen ersten Amtsperiode wurde er natürlich besonders freudig von Schulleiterin Dr. Exner, dem Schulträger in Person von Dr. Thiele und einer Delegation der frankenhäuser LINKEN empfangen. Die Besichtigung des neu erbauten Gymnasiums, die Gespräche mit Fachlehrern, die heute ihre Schüler unter modernsten Bedingungen unterrichten können, beeindruckten sehr. Dann ging es per Peres zur Unterkirche.
Vor der Kirche wurde Bodo Ramelow von einigen frankenhäuser Bürgerinnen mit Applaus empfangen und kam kurz mit ihnen ins Gespräch. Die Frage: War das bestellt? konnte ich mit gutem Gewissen verneinen.
Peter Zimmer, Vorsitzender des Gemeindekirchenrates, machte seinen hohen Gast mit der Geschichte der Unterkirche vertraut, Kantorin Laura Schildmann präsentierte mit berechtigtem Stolz die restaurierte und beeindruckende Große Strobelorgel. Unerwartet spannend wurde es jedoch in der Bibliothek der Unterkirche. Hier präsentierte Herr Bollmann echte historisch- literarische Schätze und fachsimpelte mit Bodo Ramelow über die Rolle seiner Fresenius-Ahnen in der kirchlichen Geschichte.
Ein kurzweiliger Stadtrundgang mit Stadtführerin Petra Ludwig und zahlreichen Frankenhäusern schloss sich an.
Nun stand die eigentliche Veranstaltung Bodo Ramelow vor Ort auf der Tagesordnung. Kurzfristig hatten sich die Veranstalter entschieden, aus Platzgründen vom DOMIZIL in die Mensa des Gymnasiums zu wechseln. Das dies schnell und unbürokratisch gelang, dafür herzlichen Dank an Dr. Thiele, Dr. Exner,Frau S. Thiele und V. Steinke und danke auch an as Team des DOMizil für das Verständnis.
Eine bis auf den vorletzten Platz gefüllte Mensa, zeigte die Richtigkeit dieser Entscheidung.
Die Besucher im Alter von 17 bis weit über 70 erlebten die Vorstellung unseres Direktkandidaten Dietmar Strickrodt, der von seiner langjährigen Tätigkeit als Feuerwehrmann ebenso begeistert berichtete wie von seiner Arbeit als Bürgermeister, der wichtigen Rolle unserer Kurstadt für den Tourismus im Kyffhäuserkreis und davon, welche Schwerpunkte er in seiner künftigen Landtagsarbeit setzen möchte.
Dann stellte sich Bodo Ramelow den Fragen der anwesenden Bürger. Die Themen reichten von Fragen zur Zulassungsdauer für ausländische Ärzte, über die Finanzierung der Jugend- und Schulsozialarbeit bis zum Umgang mit der AfD. Die Antworten brachten nicht nur trockene Fakten sondern zeigten auch, wie Ramelow so tickt, wie er lernte, uns hier im Osten zu verstehen, wie er sich engagiert, wie er keinem Wähler vorschreibt, wen er wählt, jedoch eindringlich dafür warb, auf jeden Fall zu wählen.
Er zeigte auch, wie stolz er auf das Erreichte ist - vom neuen Gymnasium in Bad Frankenhausen über modernste Forschungseinrichtungen bei K-UTEC in Sondershausen, über wesentlich mehr, aber noch nicht ausreichende Polizeianwärter- und Lehrerstellen, Über Spitzenprodukte der Thüringer Wirtschaft bis hin zum zweiten kostenlosen Kindergartenjahr, das ab 2020 Realität wird. Und er setzte auch Akzente für die nächste Wahlperiode: Sanierungsstau in Schulen reduzieren, Stellen für Lehrer und Polizisten weiter erhöhen, die thüringer Wirtschaft in ihrer positiven Entwicklung unterstützen und dabei das Klima nicht noch stärker belasten, die Wälder Thüringens umbauen, kostenlose Bildung auf allen Bildungsebenen, ausländische Mitbürger in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt integrieren.
Anschließend kam er noch mit vielen Besuchern dieses Abends ins Gespräch, so auch mit Schülern des Kyffhäusergymnasiums. Besonders Jonas bedauerte es, noch nicht volljährig und somit auch noch nicht wahlberechtigt zu sein.
Den Knopf ohne Loch, den er von Stadtführerin Petra Ludwig bekam, nimmt er ebenso, wie viele gute Eindrücke, als Glücksbringer mit nach Erfurt. Mir bleibt die Gewissheit, die ich hoffentlich mit vielen Bürgern, die Bodo Ramelow an diesem Tag erlebten teile, einen Politiker kennengelernt zu haben, der eine zweite Amtszeit verdient genau wie unser Land Thüringen eben diesen Ministerpräsidenten verdient.
Marion Haas
Ortsvorstand DIE LINKE
Bad Frankenhausen




