Landespolitiker äußern sich
Gewässerunterhaltungsverbände:
Sonntag, 22. September 2019, 17:46 Uhr
Schon die Hälfte der Verbände sind gegründet. Anja Siegesmund So schützen wir Thüringen in Zukunft besser vor Hochwasser. Dazu diese Meldung aus dem THÜRINGER MINISTERIUM FÜR UMWELT, ENERGIE UND NATURSCHUTZ...
In Thüringen haben sich bereits zehn von insgesamt zwanzig Gewässerunterhaltungsverbände gegründet. Bis zum 9. Oktober ist dieser Prozess dann abgeschlossen. Mit dem Wassergesetz und den darin enthaltenen Gründungen reagiert Thüringen auf Hochwasser-Herausforderungen – auch angesichts zunehmender Wetterextreme wie Starkregen.
Anja Siegesmund: So schützen wir Thüringen in Zukunft besser vor Hochwasser. Das Land zieht mit Kommunen und Regionen an einem Strang. Es ist bundesweit einmalig, dass die Kosten der Gewässerunterhaltung vollständig aus dem Landeshaushalt finanziert werden. Damit wird der Schutzstandard in ganz Thüringen erhöht.
Bundesweit einmalig ist, dass die Kosten der Gewässerunterhaltung vollständig aus dem Landeshaushalt finanziert werden. Den zwanzig Verbänden stehen dafür ab dem Jahr 2020 jährlich insgesamt 15,5 Mio. € für die Gewässerunterhaltung und in den Jahren 2019 – 2021 einmalig 10 Mio. € für den Aufbau der Verbände zur Verfügung. Ab 01.01.2020 geht die Verantwortung für die Unterhaltung der Gewässer zweiter Ordnung von den Gemeinden auf die neu gegründeten Gewässerunterhaltungsverbände über.
Die Gemeinden sind als Mitglieder in den neuen Verbänden bereits im Vorfeld umfassend in Diskussionsforen informiert und in den Aufbau der Verbände eingebunden worden. Die derzeit stattfindenden Gründungsversammlungen werden vom Thüringer Umweltministerium durchgeführt und wurden mit den Beteiligten vor Ort intensiv vorbereitet. Sie laufen seit 28.08.2019 und dauern noch bis 09.10.2019 an.
Hintergrund
Ziel der Gewässerunterhaltungsverbänden ist es, die Gewässer der sogenannten zweiten Ordnung professionell und nach einheitlichen Standards zu bewirtschaften, um in Zukunft Schäden zu vermeiden. Die großen Flüsse (z.B. Saale und Werra) sind Gewässer erster Ordnung, der Hochwasserschutz dort obliegt dem Freistaat. Alle weiteren Gewässer wie kleine Flüsse, Gräben und Bäche sind die für die neuen Verbände relevanten Gewässer zweiter Ordnung.
Durch die Klimaveränderungen häufen sich Wetterextreme. Thüringen war in den vergangenen Jahren von einigen Hochwasser- und Starkregenereignissen mit zum Teil immensen Schäden betroffen. Die Auswertung der Ereignisse hat gezeigt, dass ein Teil der Schäden auf unzureichende Gewässerunterhaltung zurückzuführen ist. Mit 20 neuen Gewässerunterhaltungsverbänden soll, wie es in den Ländern Brandenburg und Sachsen-Anhalt seit über 25 Jahren der Fall ist, das nötige Fachwissen für alle Fragen um die Gewässerunterhaltung und den Hochwasserschutz aufgebaut werden.
Thüringen war in den vergangenen Jahren von einigen Hochwasser- und Starkregenereignissen mit zum Teil immensen Schäden betroffen. Die Auswertung der Ereignisse hat gezeigt, dass ein Teil der Schäden auf unzureichende Gewässerunterhaltung zurückzuführen ist. Aufgrund des Klimawandels muss zukünftig mit einer weiteren Zunahme der Hochwasser- und Starkregenereignisse gerechnet werden. Mit den neuen Gewässerunterhaltungsverbänden soll, wie es in den Ländern Brandenburg und Sachsen-Anhalt seit über 25 Jahren der Fall ist, das nötige Fachwissen für alle Fragen um die Gewässerunterhaltung und den Hochwasserschutz aufgebaut werden.
Autor: khhIn Thüringen haben sich bereits zehn von insgesamt zwanzig Gewässerunterhaltungsverbände gegründet. Bis zum 9. Oktober ist dieser Prozess dann abgeschlossen. Mit dem Wassergesetz und den darin enthaltenen Gründungen reagiert Thüringen auf Hochwasser-Herausforderungen – auch angesichts zunehmender Wetterextreme wie Starkregen.
Anja Siegesmund: So schützen wir Thüringen in Zukunft besser vor Hochwasser. Das Land zieht mit Kommunen und Regionen an einem Strang. Es ist bundesweit einmalig, dass die Kosten der Gewässerunterhaltung vollständig aus dem Landeshaushalt finanziert werden. Damit wird der Schutzstandard in ganz Thüringen erhöht.
Bundesweit einmalig ist, dass die Kosten der Gewässerunterhaltung vollständig aus dem Landeshaushalt finanziert werden. Den zwanzig Verbänden stehen dafür ab dem Jahr 2020 jährlich insgesamt 15,5 Mio. € für die Gewässerunterhaltung und in den Jahren 2019 – 2021 einmalig 10 Mio. € für den Aufbau der Verbände zur Verfügung. Ab 01.01.2020 geht die Verantwortung für die Unterhaltung der Gewässer zweiter Ordnung von den Gemeinden auf die neu gegründeten Gewässerunterhaltungsverbände über.
Die Gemeinden sind als Mitglieder in den neuen Verbänden bereits im Vorfeld umfassend in Diskussionsforen informiert und in den Aufbau der Verbände eingebunden worden. Die derzeit stattfindenden Gründungsversammlungen werden vom Thüringer Umweltministerium durchgeführt und wurden mit den Beteiligten vor Ort intensiv vorbereitet. Sie laufen seit 28.08.2019 und dauern noch bis 09.10.2019 an.
Hintergrund
Ziel der Gewässerunterhaltungsverbänden ist es, die Gewässer der sogenannten zweiten Ordnung professionell und nach einheitlichen Standards zu bewirtschaften, um in Zukunft Schäden zu vermeiden. Die großen Flüsse (z.B. Saale und Werra) sind Gewässer erster Ordnung, der Hochwasserschutz dort obliegt dem Freistaat. Alle weiteren Gewässer wie kleine Flüsse, Gräben und Bäche sind die für die neuen Verbände relevanten Gewässer zweiter Ordnung.
Durch die Klimaveränderungen häufen sich Wetterextreme. Thüringen war in den vergangenen Jahren von einigen Hochwasser- und Starkregenereignissen mit zum Teil immensen Schäden betroffen. Die Auswertung der Ereignisse hat gezeigt, dass ein Teil der Schäden auf unzureichende Gewässerunterhaltung zurückzuführen ist. Mit 20 neuen Gewässerunterhaltungsverbänden soll, wie es in den Ländern Brandenburg und Sachsen-Anhalt seit über 25 Jahren der Fall ist, das nötige Fachwissen für alle Fragen um die Gewässerunterhaltung und den Hochwasserschutz aufgebaut werden.
Thüringen war in den vergangenen Jahren von einigen Hochwasser- und Starkregenereignissen mit zum Teil immensen Schäden betroffen. Die Auswertung der Ereignisse hat gezeigt, dass ein Teil der Schäden auf unzureichende Gewässerunterhaltung zurückzuführen ist. Aufgrund des Klimawandels muss zukünftig mit einer weiteren Zunahme der Hochwasser- und Starkregenereignisse gerechnet werden. Mit den neuen Gewässerunterhaltungsverbänden soll, wie es in den Ländern Brandenburg und Sachsen-Anhalt seit über 25 Jahren der Fall ist, das nötige Fachwissen für alle Fragen um die Gewässerunterhaltung und den Hochwasserschutz aufgebaut werden.
