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Landespolitiker äußern sich

Alexander Dobrindt zum „Tacheles Talk“ in Sondershausen

Donnerstag, 10. Oktober 2019, 18:48 Uhr
Am Mittwochabend folgte der Vorsitzende der CSU im Deutschen Bundestag und ehemalige „Bundesverkehrminister“ bzw. CSU-Generalsekretär der Einladung von Landtagskandidat und CDU-Kreischef Stefan Schard zum „Tacheles Talk“ in die Cruciskirche nach Sondershausen. Dazun erreichte kn dieser Bericht...

In dieser Reihe werden regelmäßig führende Politiker zum Gespräch eingeladen, zu der zuletzt der Ostbeauftrage der Bundesregierung zu Gast war.

Alexander Dobrindt zum „Tacheles Talk“ in Sondershausen (Foto: CDU Kyffhäuserkreis) Alexander Dobrindt zum „Tacheles Talk“ in Sondershausen (Foto: CDU Kyffhäuserkreis)

Zu Beginn der Veranstaltung bat Schard die Gäste, ca. 70 Interessierte waren gekommen und sorgten für ein gut gefülltes Bürgerzentrum, um eine Schweigeminute für die Opfer des Anschlags in Halle am gleichen Tag. Unter den Gästen befanden sich auch Manfred Grund, Mitglied des Bundestages sowie Manfred Scherer als hiesiger Landtagsabgeordneter, der zum Ablauf der Legislatur den Landtag verlässt und nicht wieder zur Wahl antritt.

Alexander Dobrindt zum „Tacheles Talk“ in Sondershausen (Foto: CDU Kyffhäuserkreis) Alexander Dobrindt zum „Tacheles Talk“ in Sondershausen (Foto: CDU Kyffhäuserkreis)

Schard (am Rednerüult) begrüßte die Gäste und machte seine Ziele bei der anstehenden Landtagswahl deutlich. Herzlich wurden auch 3Vertreter der Jungen Union Hamburg begrüßt, die im Wahlkampf hier mithelfen. Zu den wesentlichen Schwerpunkten zählte Schard die Schulsituation in Thüringen, das geschwundene Vertrauen in die Sicherheitsstruktur des Landes und bessere Berücksichtigung der Bedürfnisse der Bevölkerung des ländlichen Raums.

Er kritisierte zugleich die „Zentralismusdoktrien“ der Landesregierung. Als Vorbild auch für Thüringen brachte Schard das bayrische Heimatministerium ins Spiel. Alexander Dobrindt sparte nicht mit klaren Worten und machte dem Format „Tacheles Talk“ alle Ehre. Er forderte, die hiesigen Werte zu respektieren und warb dafür, daran zu arbeiten, dass in Deutschland weiter Weltklasseprodukte hergestellt und verkauft werden.

Alexander Dobrindt zum „Tacheles Talk“ in Sondershausen (Foto: CDU Kyffhäuserkreis) Alexander Dobrindt zum „Tacheles Talk“ in Sondershausen (Foto: CDU Kyffhäuserkreis)

Auch zur linken Finanzpolitik bezog Dobrindt Stellung. „Die Schulden von heute seien die Steuern von morgen“, er verlangte mehr Verantwortungsbewusstsein und Vernunft. Es sei der falsche Weg, „ständig darüber nachzudenken, wie man Geld ausgeben könne, was man nicht habe“. In der Tat wurde der Bogen über viele Politikfelder gespannt. Manfred Grund lenkte sodann die Konzentration auf die Krisenherde im Nahen Osten und beleuchtete die Politik über die deutschen Grenzen hinaus.

Nach gut 1,5 Stunden endete eine äußerst interessante Gesprächsrunde mit starker Besetzung. Etwas spaßig äußerte sich der Bayer Alexander Dobrindt noch zur Größe des bereitgestellten Bieres (0,33l –Flaschen). Schard konterte souverän und empfahl dem Gast mit ebensolchem Augenzwinkern, hier mal eine Bratwurst zu essen und auf dem Weg nach München mal in Nürnberg anzuhalten und diese zu vergleichen. Dobrindt stand den Gästen nach der Veranstaltung noch lange in gemütlicher Runde im Foyer zur Verfügung bevor er die Rückreise nach Berlin antrat.

Text und Fotos: CDU Kyffhäuserkreis
Autor: khh

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