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Deutsches Batteriezellprojekt everydayLiFe mit Verträgen

Standort soll final geklärt werden

Samstag, 02. November 2019, 08:56 Uhr
Das Nordhäuser Unternehmen Envites Energy verfolgt mit Nachdruck ein Batteriezellprojekt unter dem Arbeitstitel everydayLiFe für eine Produktion von keramischen Batteriezellen in Mitteldeutschland...


„Wir haben in den Eigenschaften, wie Zuverlässigkeit, Sicherheit, Langlebigkeit und Kosten der elektrochemischen Hochleistungs- Speicherzellen, einen weltführenden Stand erreicht,“ unterstreicht Tim Schäfer von Envites Energy. Er hat das neue Batteriezellprojekt „Made in Germany-Produktion von Batteriezellen im Hochleistungsbereich“ initiiert.

„Das weist eine Begutachtung aus, die für das Projekt jetzt auch vorliegt und das auf dem Fundament eines explizit effizienteren und umweltfreundlicheren Produktionsverfahren“, fasst Schäfer zusammen. Jetzt kann bekannt gegeben werden, dass seitens der Schlüsselmaterialien wichtige Zulieferungen abgesichert werden konnten. Auch das Layout für die neue Fab als Verbundstandort steht bereits fest. C/F Musterzellen werden jetzt aufgelegt, um das Markt- und Anwendungsinteresse in Zielmärkten und Schlüsselkunden zu befriedigen und somit „time to market“ zu verkürzen.

Wesentlich sei aber, dass dazu ein Feedback pro dieser keramisch-trockenen Hochleistungsbatteriezellen aus dem Markt bestehe. Und dies ist nachhaltig. Denn einen multilateralen und echt beeindruckenden Ruf aus dem Markt und die Unterstützung führender Unternehmen aus dem Materialbereich kann aktuell konstatiert werden.

„Dazu existieren in der Tat eigene Schutzrechte und die geforderte Freiheit der Ausübung konnte nachgewiesen werden“, betonte Tim Schäfer ausdrücklich. Er hat die Batteriezellen mit konfiguriert und arbeitet seit 25 Jahren auf diesem Gebiet. Anwendungen liegen zunächst nicht direkt im Automobil, sondern in einer größeren weiteren Bandbreite. Aber hybrid oder 48V Anwendungen, auch die Elektromobilität, sind quasi vorzüglich für das neue Batteriesystem geeignet. Es können zunächst einmal Netze, eben auch mobile Bordnetze im industriellen wie Haushalts- oder Freizeitbereich bedient werden. Aber die Bandbreite ist viel größer: Brennstoffzellen, Netzstabilisierung oder Windkraft, auch in rotativer Anwendung ist bereits in Gang gesetzt worden. Vor diesem Hintergrund hat sogar ein global führendes Unternehmen eine Interessenserklärung abgegeben.

Das neue Projekt werde in eine neue Produktionsgesellschaft in Mitteldeutschland münden. Derzeit wird dazu der Standort final geklärt. Interessensbekundungen überschreiten den geplanten jährlichen ersten Produktionsausstoß bereits jetzt mehrfach. Und dieser liegt nach der jetzigen Planung für das Geschäft in der ersten Ausbaustufe bei bereits über einer Millionen Batteriezellen „Made in Germany!“ im Jahr 2021- gemäß der jetzigen Planung.
Autor: red

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