Schard aber herzlich
Schwarz auf weiß
Montag, 16. Dezember 2019, 15:32 Uhr
Die Kolumne ´"Schard aber herzlich" wird fortgesetzt, so Landtagsmitglied Stefan Schard (CDU) und hier die neue Meldung, es geht um die PISA-Studie...
Jeder fünfte Schüler im Alter von 15 Jahren kann in unserem Land nicht richtig lesen und versteht nur einfachste Sätze mit wenigen Informationen. So lautet das verheerende Urteil der neuesten PISA-Studie, die international Leistungen vergleicht. Verschlechterte Ergebnisse müssen wir leider auch in Mathematik registrieren. Komisch nur, dass im Gegensatz dazu die verteilten Noten hier aber immer besser werden. Wir verschaukeln und beruhigen uns doch damit selbst.
Die PISA - Ergebnisse sagen viel über den Zustand unseres Bildungssystems aus. Das wird wohl niemand ernsthaft bezweifeln können. Den Vertretern in der Kultusministerkonferenz müssten pausenlos die Alarmglocken in den Ohren schrillen und trotzdem ging nicht gerade ein Aufschrei der Bildungspolitik durch unser Land. Zur Kenntnis genommen und abgehakt – das kann es aber nun wirklich nicht sein! Schließlich geht es um die Zukunft unserer Kinder und des ganzen Landes. Neuerdings auch Schulsozialarbeiter schon in die Grundschulen schicken zu müssen, sollte zudem ein Beleg dafür sein, dass einiges aus den Fugen geraten ist.
Wir sind zum wiederholten Male nur Mittelmaß, Tendenz nach unten. Das ist ein Ergebnis, mit dem wir in unserem Industrieland einfach nicht zufrieden sein können. Unser aller Wohlstand basiert auf dem, was wir zwischen unseren beiden Ohren haben. Deshalb ist eine gute Bildungspolitik auch so wichtig. Inklusion und Integration um jeden Preis, als Versuchskaninchen für weltfremde Reformansätze missbrauchte Schüler, Fehlkalkulationen bei der Lehrerausbildung und Besetzung der Lehrerstellen bis hin zu ungeeigneten Quereinsteigern beim pädagogischen Personal schon in den Grundschulen - das muss endlich aufhören, wenn wir wieder besser werden wollen. Und wir müssen wieder besser werden. Andere Länder schlafen auch nicht und wir laufen mehr und mehr Gefahr, dass uns der Rang abgelaufen wird.
Deutschland ist mit seinen Bildungsausgaben in Höhe von 4,2 % des Bruttoinlandsproduktes ein gutes Prozent unter dem OECD-Durchschnitt. Auch das trägt nicht gerade zur Besserung bei. Unsere Kinder nehmen heutzutage viel mehr visuell auf (Handy und Co…). Umso wichtiger ist, vermehrt Wert auf die Grundlagen zu legen. Deshalb jetzt und ab sofort; mehr Verstand und Logik und dafür weniger Ideologie in der Bildungspolitik! Klingt einfach und vernünftig, ist es auch! Anfangen zu machen, statt aufhören zu wollen! …ist allemal besser, als alle 3 Jahre in die PISA-Schockstarre zu verfallen.
Stefan Schard
Autor: khhJeder fünfte Schüler im Alter von 15 Jahren kann in unserem Land nicht richtig lesen und versteht nur einfachste Sätze mit wenigen Informationen. So lautet das verheerende Urteil der neuesten PISA-Studie, die international Leistungen vergleicht. Verschlechterte Ergebnisse müssen wir leider auch in Mathematik registrieren. Komisch nur, dass im Gegensatz dazu die verteilten Noten hier aber immer besser werden. Wir verschaukeln und beruhigen uns doch damit selbst.
Die PISA - Ergebnisse sagen viel über den Zustand unseres Bildungssystems aus. Das wird wohl niemand ernsthaft bezweifeln können. Den Vertretern in der Kultusministerkonferenz müssten pausenlos die Alarmglocken in den Ohren schrillen und trotzdem ging nicht gerade ein Aufschrei der Bildungspolitik durch unser Land. Zur Kenntnis genommen und abgehakt – das kann es aber nun wirklich nicht sein! Schließlich geht es um die Zukunft unserer Kinder und des ganzen Landes. Neuerdings auch Schulsozialarbeiter schon in die Grundschulen schicken zu müssen, sollte zudem ein Beleg dafür sein, dass einiges aus den Fugen geraten ist.
Wir sind zum wiederholten Male nur Mittelmaß, Tendenz nach unten. Das ist ein Ergebnis, mit dem wir in unserem Industrieland einfach nicht zufrieden sein können. Unser aller Wohlstand basiert auf dem, was wir zwischen unseren beiden Ohren haben. Deshalb ist eine gute Bildungspolitik auch so wichtig. Inklusion und Integration um jeden Preis, als Versuchskaninchen für weltfremde Reformansätze missbrauchte Schüler, Fehlkalkulationen bei der Lehrerausbildung und Besetzung der Lehrerstellen bis hin zu ungeeigneten Quereinsteigern beim pädagogischen Personal schon in den Grundschulen - das muss endlich aufhören, wenn wir wieder besser werden wollen. Und wir müssen wieder besser werden. Andere Länder schlafen auch nicht und wir laufen mehr und mehr Gefahr, dass uns der Rang abgelaufen wird.
Deutschland ist mit seinen Bildungsausgaben in Höhe von 4,2 % des Bruttoinlandsproduktes ein gutes Prozent unter dem OECD-Durchschnitt. Auch das trägt nicht gerade zur Besserung bei. Unsere Kinder nehmen heutzutage viel mehr visuell auf (Handy und Co…). Umso wichtiger ist, vermehrt Wert auf die Grundlagen zu legen. Deshalb jetzt und ab sofort; mehr Verstand und Logik und dafür weniger Ideologie in der Bildungspolitik! Klingt einfach und vernünftig, ist es auch! Anfangen zu machen, statt aufhören zu wollen! …ist allemal besser, als alle 3 Jahre in die PISA-Schockstarre zu verfallen.
Stefan Schard

