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Meldung aus der Wirtschaftswelt

Neujahrsgrüße von der Wippertal Immobilien GmbH

Dienstag, 31. Dezember 2019, 05:11 Uhr
Zu Beginn des neuen Jahres die besten Glückwünsche vom Planplatz 9! Vor einem frischen Start ins Jahr 2020 zunächst ein kurzer Rückblick auf einige Dinge, die uns in 2019 bewegt haben:...

„Mietenwahnsinn“ in Berlin und anderswo – doch nicht bei uns! In ein Volksbegehren zur Enteignung von Mietwohnungen gipfelten Aktivitäten Berliner Gruppierungen und überschritten laut Expertenmeinung dabei Grenzen unserer Verfassung. Die Wohnungswirtschaft, in der vor allem städtische und genossenschaftliche Unternehmen organisiert sind, verurteilt das Vorgehen von Immobilienkonzernen, die überhöhte Mietpreise verlangen und damit die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt zu Lasten der Mieter ausnutzen! Aus deren Verhalten darf allerdings nicht resultieren, dass Vermieter generell geächtet und verunglimpft werden.

Die große Mehrheit der Wohnungsunternehmen ist sich seiner sozialen Aufgabe bewusst und handelt dementsprechend.
Wohnungsmangel in Großstädten kann nur durch Bauen gemildert werden, und es zeigt sich bereits, dass das radikale Vorgehen der dortigen Aktivisten das Gegenteil bewirkt.
Die Probleme in unserer Region stellen sich gänzlich anders dar: Die negative Bevölkerungsentwicklung beschert uns seit Jahren wieder leicht wachsende Leerstände und damit auf Dauer ein Zuviel an Wohnraum.

In den Medien bestimmten die Themen Klimawandel und CO2-Reduzierung die Überschriften. Manchmal kommt ein Gefühl von Endzeitstimmung auf, zumindest aber beschleicht einen ein schlechtes Gewissen beim Flug in den Urlaub oder bei der Benutzung des Autos zum Sonntagsausflug.
Auch in diesem Themenkreis hat die Thüringer Wohnungswirtschaft ihre Hausaufgaben gemacht. Und das seit vielen Jahren – und ohne großartig davon zu reden. Seit 1994 konnten die CO2-Emissionen aus Raumheizung und Trinkwassererwärmung von 1,97 Mio. Tonnen auf 0,58 Mio. Tonnen, also um circa 70% reduziert werden. Die Vermeidung jeglichen CO2-Ausstoßes, wie in den Klimazielen der Politik bis 2050 gefordert, dürfte allerdings mit verhältnismäßigen Mitteln kaum zu erreichen sein.

Den Alltag in einer Vermietungsgesellschaft mit 2500 Wohnungen prägen andere Inhalte: Die Wippertal vergibt Jahr für Jahr Aufträge an Handwerker und Dienstleister in Millionenhöhe und hat damit seit den 1990er Jahren zur Arbeitsplatzsicherheit in der Region spürbar beigetragen. Durch vielschichtige Entwicklungen hat sich der Markt gewandelt. Die Folge ist, dass die mit uns zusammenarbeitenden Firmen das bestehende Auftragsvolumen nur noch mit größten Bemühungen ableisten können. Wir bedanken uns ausdrücklich bei unseren Partnerbetrieben für ihre Anstrengungen, die beauftragten Leistungen zu erbringen und dabei die gewohnte Qualität beizubehalten! An unsere Mieter geht daher die Bitte um Verständnis, dass es bei der Auftragserfüllung zu längeren Wartezeiten als von früher gewohnt, kommen kann. Der Monteur vor Ort tut sicher sein Möglichstes…

Handwerkerknappheit, Engpässe bei Bauunternehmen und damit einhergehende Preissteigerungen kennzeichnen auch die Realisierung unseres großen Neubauprojekts „Service-Wohnen Weizenstraße 19“. Direkt neben unserem von der AWO AJS gGmbH betriebenen Pflegeheim im Wippertor hat die Wippertal die Errichtung eines modernen Gebäudes mit Seniorenwohngemeinschaften und 11 barrierefreien Wohnungen geplant. Gegenwärtig laufen noch die Ausschreibungen für die einzelnen Gewerke und wir sind guter Hoffnung, dass mit dem Bau bei entsprechender Witterung im März 2020 begonnen werden kann. Mit diesem Objekt würde unser Unternehmen einen weiteren Beitrag zur altersgemäßen Wohnraumversorgung in unserer Stadt leisten.

Auch im Jahr 2020 werden die Mitarbeiter der Wippertal optimistisch und tatkräftig ihrer Aufgabe nachkommen, Menschen unterschiedlicher gesellschaftlicher Schichten, zeitgemäßen und preislich angemessenen Wohnraum anzubieten.

Ihr
Eckhard Wehmeier
Geschäftsführer Wippertal Immobilien GmbH
Autor: khh

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