Neues aus Sondershausen
Gedenktafel wurde enthüllt
Dienstag, 07. Januar 2020, 19:32 Uhr
Wie kein zweiter hat sich der Sondershäuser Karl-Heinz Meyer um die Pflege des Erbes des Philosophen und Dichters Johann Karl Wezel verdient gemacht. Heute gab es eine Ehrung seines Wirkens...
Bereits zu Lebzeiten hat er deshalb im Volksmund den als Ehrung aufgefassten Beinamen Wezel-Meyer erhalten. Zusammen mit seiner Ehefrau Änne hatte er Wezel aus der Versenkung befreit und dessen Erbe weltweit verbreitet.
v.l.n.r.: Frank Pietras (Enkel), Michael Pietras (Sohn der Familie Meyer), Yvonne Hauke (Großnichte) und Sondershausens Bürgermeister Steffen Grimm (pl.) nach der Enthüllung der Gedenktafel.
Folgerichtig ist deshalb die weitere Ehrung Meyers (28.09.1921 - 27.03.2000) im zu Ende gehenden Wezel-Jahr, anlässlich Wezels 200. Todesjahr, mit einer von der Stadt Sondershausen gestifteten Gedenktafel, die an Meyers früherem Wohnhaus in der Kyffhäuserstraße 17 angebracht wurde.
Zu einer Feierstunde anlässlich ihrer Enthüllung am früheren Wohnhaus der Eheleute Meyer (Kyffhäuserstraße 17) waren zahlreiche Interessierten sowie Verehrer Wezels und Meyers gekommen.
Bürgermeister Grimm dankte der Familie Pietras, dass am Wohnhaus die Gedenktafel angebracht werden durfte.
Helmut Köhler war ein enger Mitstreiter von Karl-Heinz Meyer auch in der später nach der Wende gegründeten Wezel-Gesellschaft. Köhler bedauerte, dass die Arbeit der Wezel-Gesellschaft in den letzten Jahren wegen fehlenden Nachwuchses, eingeschlafen ist.
Karl-Heinz Meyer und seine Frau hatten bereits zu DDR-Zeiten auf die Bedeutung von Wezel hingewiesen und den damals kaum noch bekannten Wezel wieder in Erinnerung gebracht.
Helmut Köhler künigte heute an, dass es eine Neuauflage der Broschüre Gedenktafeln geben soll. Thema dabei auch der Abriss des Goethe-Stammhauses in Berka. Köhler äußerte Verständnis, dass dieses stark in die Jahre gekommene Gebäude vom Eigentümer nicht mehr umbaubar war, und abgerissen werden musste. Köhler kündigte an, es gäbe Verhandlungen, über die Anbringung einer Gedenktafel.
Abschließend dankte Bürgermeister Grimm, dass sich Helmut Köhler um das Anbringen der Denktafel gekümmert hatte.
Autor: khhBereits zu Lebzeiten hat er deshalb im Volksmund den als Ehrung aufgefassten Beinamen Wezel-Meyer erhalten. Zusammen mit seiner Ehefrau Änne hatte er Wezel aus der Versenkung befreit und dessen Erbe weltweit verbreitet.
v.l.n.r.: Frank Pietras (Enkel), Michael Pietras (Sohn der Familie Meyer), Yvonne Hauke (Großnichte) und Sondershausens Bürgermeister Steffen Grimm (pl.) nach der Enthüllung der Gedenktafel.
Folgerichtig ist deshalb die weitere Ehrung Meyers (28.09.1921 - 27.03.2000) im zu Ende gehenden Wezel-Jahr, anlässlich Wezels 200. Todesjahr, mit einer von der Stadt Sondershausen gestifteten Gedenktafel, die an Meyers früherem Wohnhaus in der Kyffhäuserstraße 17 angebracht wurde.
Zu einer Feierstunde anlässlich ihrer Enthüllung am früheren Wohnhaus der Eheleute Meyer (Kyffhäuserstraße 17) waren zahlreiche Interessierten sowie Verehrer Wezels und Meyers gekommen.
Bürgermeister Grimm dankte der Familie Pietras, dass am Wohnhaus die Gedenktafel angebracht werden durfte.
Helmut Köhler war ein enger Mitstreiter von Karl-Heinz Meyer auch in der später nach der Wende gegründeten Wezel-Gesellschaft. Köhler bedauerte, dass die Arbeit der Wezel-Gesellschaft in den letzten Jahren wegen fehlenden Nachwuchses, eingeschlafen ist.
Karl-Heinz Meyer und seine Frau hatten bereits zu DDR-Zeiten auf die Bedeutung von Wezel hingewiesen und den damals kaum noch bekannten Wezel wieder in Erinnerung gebracht.
Helmut Köhler künigte heute an, dass es eine Neuauflage der Broschüre Gedenktafeln geben soll. Thema dabei auch der Abriss des Goethe-Stammhauses in Berka. Köhler äußerte Verständnis, dass dieses stark in die Jahre gekommene Gebäude vom Eigentümer nicht mehr umbaubar war, und abgerissen werden musste. Köhler kündigte an, es gäbe Verhandlungen, über die Anbringung einer Gedenktafel.
Abschließend dankte Bürgermeister Grimm, dass sich Helmut Köhler um das Anbringen der Denktafel gekümmert hatte.










