Verbraucherzentrale unterstützt beim Kauf umweltverträglicher Mode
Wenn schon shoppen, dann bitte die Welt retten
Mittwoch, 29. Januar 2020, 12:15 Uhr
Laut Statistischem Bundesamt lassen sich die Deutschen Schuhe und Bekleidung mittlerweile rund 78 Milliarden Euro pro Jahr kosten. Jetzt befragte die Verbraucherzentrale Hamburg junge Leute zu ihrem Kaufverhalten...
Eine stichprobenartige Befragung der Verbraucherzentrale Hamburg ergab, dass sich junge Verbraucherinnen und Verbraucher zwar zunehmend Gedanken über die Herkunft und Herstellung ihr Kleidungsstücke machen, aber nur wenige von ihnen nachhaltig produzierte Mode kaufen. Als Gründe führten sie das spärliche Angebot, ein zu kleines Budget und mangelnde Transparenz bei der Kennzeichnung an. Mit einer kostenlosen Broschüre unterstützt die Verbraucherzentrale Hamburg junge Leute beim Kauf ökologischer und sozialverträglicher Kleidung.
"Ständig kommen neue Kollektionen zu billigen Preisen auf den Markt, Dabei wird etwa ein Fünftel der neu gekauften Kleidung von ihren Besitzern nie getragen", sagt Tristan Jorde von der Verbraucherzentrale Hamburg. Er rät Konsumenten, lieber hin und wieder etwas teurere, dafür aber "korrekte Klamotten" zu kaufen als ständig irgendeinen Junk.
Bei der Auswahl von Kleidung können Siegel helfen, wie beispielsweise der Blaue Engel, das IVN-Best- oder das GOTS-Siegel und der staatliche Grüne Knopf. Die Öko-Label großer Bekleidungsketten sind nach Auffassung des Umweltexperten eher mit Vorsicht genießen. Auch bei Labeln scheinbar unabhängiger Forschungsinstitute sollten Verbraucher kritisch sein. "Ein genauer Blick dahinter verrät, dass diese Institute von ein paar Bekleidungsunternehmen finanziert werden", so Jorde.
Autor: redEine stichprobenartige Befragung der Verbraucherzentrale Hamburg ergab, dass sich junge Verbraucherinnen und Verbraucher zwar zunehmend Gedanken über die Herkunft und Herstellung ihr Kleidungsstücke machen, aber nur wenige von ihnen nachhaltig produzierte Mode kaufen. Als Gründe führten sie das spärliche Angebot, ein zu kleines Budget und mangelnde Transparenz bei der Kennzeichnung an. Mit einer kostenlosen Broschüre unterstützt die Verbraucherzentrale Hamburg junge Leute beim Kauf ökologischer und sozialverträglicher Kleidung.
"Ständig kommen neue Kollektionen zu billigen Preisen auf den Markt, Dabei wird etwa ein Fünftel der neu gekauften Kleidung von ihren Besitzern nie getragen", sagt Tristan Jorde von der Verbraucherzentrale Hamburg. Er rät Konsumenten, lieber hin und wieder etwas teurere, dafür aber "korrekte Klamotten" zu kaufen als ständig irgendeinen Junk.
Bei der Auswahl von Kleidung können Siegel helfen, wie beispielsweise der Blaue Engel, das IVN-Best- oder das GOTS-Siegel und der staatliche Grüne Knopf. Die Öko-Label großer Bekleidungsketten sind nach Auffassung des Umweltexperten eher mit Vorsicht genießen. Auch bei Labeln scheinbar unabhängiger Forschungsinstitute sollten Verbraucher kritisch sein. "Ein genauer Blick dahinter verrät, dass diese Institute von ein paar Bekleidungsunternehmen finanziert werden", so Jorde.
