Neues aus Sondershausen
Erfolgreiches Jahr beim Bergmannsverein
Sonntag, 08. März 2020, 00:01 Uhr
Auf ein sehr erfolgreiches Jahr konnte der Bergmannsverein "Glückauf" Sondershausen e.V. zurückblicken. Bei der gestrigen Jahreshauptversammlung im Vereinshaus am Petersenschacht von Sondershausen war auch kn dabei...
Auch wenn sich einige Bergkameradinnen und Bergkameraden abmelden mussten, war der große Saal des Vereinshauses doch fast wieder gefüllt und rund 80 Teilnehmer konnten gezählt werden.
Auch wenn man sich im Verein über vier neue Mitglieder freuen konnte, lag doch ein Schatten über der Versammlung. Für "Irmchen" (Irmgard Süssemilch), wie sie liebevoll genannt wurde, hielten die Bergkameraden eine Gedenkminute ab. Sie hatte mit ihren über 90 Jahre immer an den Mitgliederversammlung des Vereins teilgenommen.
Der Vereinsvorsitzender Günter Otto hielt den Rechenschaftsbericht. Auch im 27.Jahr des Bestehens unseres Vereins können wir auf eine sehr gute Erfolgsbilanz zurück schauen, sagte er. Der Verein hat sich bei vielen Veranstaltung präsentiert und so gezeigt, dass die Bergbautradition in Sondershausen hochgehalten wird.
Der 26. Bergmannsfamilientag und die Barbarafeier zeigen, dass die Traditions- und Brauchtumspflege in Sondershausen großgeschrieben wird. Etwas "Pech" hatte man beim Bergmannsfamilientag, denn Kaiserwetter ist schön, aber wenn die Hitze die Besucher vertreibt und es wegen der Feiern 25 Jahre Kyffhäuserkreis viele Veranstaltungen gab, dann war es letztes Jahr doch nicht ganz so toll, wie in den Vorjahren.
Die Teilnahme an der Barbarafeier und der vielen weiteren Veranstaltungen sei nicht nur am Rande erwähnt, da kam man mit dem Mitschreiben nicht mit, zumal es ja auch noch monatliche Veranstaltungen gibt.
Bei der Pflege des Vereinslebens vergisst man natürlich auch nicht die Jubilare. Allein im letzten Jahr galt es 28 Mal Glückwünsche zu überbringen. Sehr rührig ist auch der Fotoclub des Vereins um Frieder Poppe. Wie im letzten Jahr zeigte man auch zur diesjährigen Hauptversammlung eine Dia-Show. Viel Lob gab es auch für Otto Wagner für das führen der Chronik des Vereins.
Positiv, so Otto, wir sind jetzt wieder im Internet präsent http://www.bergmannsverein-glueckauf-sondershausen.de und müssen jetzt die Seite ausbauen. Wegen Datenschutz war sie zeitweise aus dem Netz genommen worden.
Immer unerfreulicher wird es, wenn es um das Alter im Verein geht. Das Durchschnittsalter war im Bericht von Günter Otto ein wirklich wunder Punkt. Bei einer aktuellen Zahl der Vereinsmitglieder von 127 stieg trotz der vier Neuzugänge das Durchschnittsalter auf 75,4 Jahre.!.
Günter Otto bezeichnete es als alarmierendes Zeichen auch wenn es keine Aussage über die Leistungsfähigkeit des Vereins aussagt. Er stellte ab er fest:
1. Viele der ehemals aktiven Vereinsmitglieder und Leistungsträger haben mit gesundheitlichen Einschränkungen zu kämpfen und stehen dem Verein nicht mehr in dem Maße zur Verfügung, wie sie es selbst wöllten.
2. Das Engagement für ein Ehrenamt, was früher fast selbstverständlich war, wird von den jüngeren Generationen zunehmend hinterfragt. Der Bedarf an einer immer flexiblerer Lebensgestaltung und der Wunsch lieber Spaß zu haben als Verantwortung zu übernehmen macht die Gewinnung der jüngeren Generation für die ehrenamtliche Tätigkeit und noch viel weniger für die Übernahme einer ehrenamtlichen Leitungsfunktion, fast unmöglich. Das ist sehr bedauerlich aber wir müssen uns diesem Sachverhalt stellen.
Sicher ist es so, dass pure Selbstverwirklichung und Egoismus in unserer Gesellschaft immer mehr platz greift und sicher ist es auch so, dass jeder Einzelne mehr Einfluss darauf nehmen möchte, in welcher Art und Weise er freiwillig und ehrenamtlich tätig ist.
Ich meine aber das Ehrenamt und Selbstverwirklichung sich nicht ausschließen.
Im Gegenteil! Es ist völlig legitim und passend Ehrenamt und Selbstverwirklichung zu verbinden.
Ich sehe das Ehrenamt als Chance, unsere Umgebung und unser soziales Miteinander mitzugestalten und für die eigene physische und psychisch Fitness Sorge zu tragen.
Ich habe schon einmal gesagt, dass das Gewinnen von neuen Mitgliedern für die zukunftssichere Aufstellung des Vereins sicher nicht ausreicht.
Wir brauchen auch Menschen, die bereit sind Verantwortung zu übernehmen und in die Führung des Vereins hineinzuwachsen. Aber auch hier gibt es positive Signale, wir müssen nur bereit sein uns
anzupassen.
Kämpfen wir gemeinsam für den Fortbestand des Vereins.
Mobilisieren wir Freunde und Bekannte.
Zufrieden zeigte sich Otto auch, dass man bei den Finanzen auf gutem Boden steht. Das zeigten auch die Berichte der Finanzkommission und der Revisionskommission. Alle vielfältigen Aktivitäten des Vereins hier aufzuführen, würde zu weit gehen. Frieder Poppe (Foto) unterstrich das in seinem Finanzbericht.
Der Dank des Bergmannsvereins ging an die zahlreichen Sponsoren. Gedankt wurde auch der Stadt Sondershausen und dem Landkreis für die finanzielle Unterstützung.
Beschlossen wurde das Arbeitsprogramm / Veranstaltungsplan für 2020. Schwerpunkte der 27. Bergmannsfamilientag, eine Mehrtagefahrt in die Niederlande und die Barbarafeier. Positiv auch, der Mitgliedsbeitrag für 2021 wurde beschlossen und bleibt wie bisher bei 30 pro Mitglied und Jahr. Beschlossen wurde auch ein Investitionsprogramm für das Vereinshaus.
Zum Abschluss der Hauptversammlung wurde gemeinsam das Bergmannslied gesungen und am Abend traf man sich zum Frühlingstanz, denn für Fasching, wie sonst, war es schon zu spät im Jahr. Schön, da brauchte man sich nicht um ein Kostüm Gedanken zu machen.
Tipp für nächstes Jahr:
Autor: khhAuch wenn sich einige Bergkameradinnen und Bergkameraden abmelden mussten, war der große Saal des Vereinshauses doch fast wieder gefüllt und rund 80 Teilnehmer konnten gezählt werden.
Auch wenn man sich im Verein über vier neue Mitglieder freuen konnte, lag doch ein Schatten über der Versammlung. Für "Irmchen" (Irmgard Süssemilch), wie sie liebevoll genannt wurde, hielten die Bergkameraden eine Gedenkminute ab. Sie hatte mit ihren über 90 Jahre immer an den Mitgliederversammlung des Vereins teilgenommen.
Der Vereinsvorsitzender Günter Otto hielt den Rechenschaftsbericht. Auch im 27.Jahr des Bestehens unseres Vereins können wir auf eine sehr gute Erfolgsbilanz zurück schauen, sagte er. Der Verein hat sich bei vielen Veranstaltung präsentiert und so gezeigt, dass die Bergbautradition in Sondershausen hochgehalten wird.
Der 26. Bergmannsfamilientag und die Barbarafeier zeigen, dass die Traditions- und Brauchtumspflege in Sondershausen großgeschrieben wird. Etwas "Pech" hatte man beim Bergmannsfamilientag, denn Kaiserwetter ist schön, aber wenn die Hitze die Besucher vertreibt und es wegen der Feiern 25 Jahre Kyffhäuserkreis viele Veranstaltungen gab, dann war es letztes Jahr doch nicht ganz so toll, wie in den Vorjahren.
Die Teilnahme an der Barbarafeier und der vielen weiteren Veranstaltungen sei nicht nur am Rande erwähnt, da kam man mit dem Mitschreiben nicht mit, zumal es ja auch noch monatliche Veranstaltungen gibt.
Bei der Pflege des Vereinslebens vergisst man natürlich auch nicht die Jubilare. Allein im letzten Jahr galt es 28 Mal Glückwünsche zu überbringen. Sehr rührig ist auch der Fotoclub des Vereins um Frieder Poppe. Wie im letzten Jahr zeigte man auch zur diesjährigen Hauptversammlung eine Dia-Show. Viel Lob gab es auch für Otto Wagner für das führen der Chronik des Vereins.
Positiv, so Otto, wir sind jetzt wieder im Internet präsent http://www.bergmannsverein-glueckauf-sondershausen.de und müssen jetzt die Seite ausbauen. Wegen Datenschutz war sie zeitweise aus dem Netz genommen worden.
Immer unerfreulicher wird es, wenn es um das Alter im Verein geht. Das Durchschnittsalter war im Bericht von Günter Otto ein wirklich wunder Punkt. Bei einer aktuellen Zahl der Vereinsmitglieder von 127 stieg trotz der vier Neuzugänge das Durchschnittsalter auf 75,4 Jahre.!.
Günter Otto bezeichnete es als alarmierendes Zeichen auch wenn es keine Aussage über die Leistungsfähigkeit des Vereins aussagt. Er stellte ab er fest:
1. Viele der ehemals aktiven Vereinsmitglieder und Leistungsträger haben mit gesundheitlichen Einschränkungen zu kämpfen und stehen dem Verein nicht mehr in dem Maße zur Verfügung, wie sie es selbst wöllten.
2. Das Engagement für ein Ehrenamt, was früher fast selbstverständlich war, wird von den jüngeren Generationen zunehmend hinterfragt. Der Bedarf an einer immer flexiblerer Lebensgestaltung und der Wunsch lieber Spaß zu haben als Verantwortung zu übernehmen macht die Gewinnung der jüngeren Generation für die ehrenamtliche Tätigkeit und noch viel weniger für die Übernahme einer ehrenamtlichen Leitungsfunktion, fast unmöglich. Das ist sehr bedauerlich aber wir müssen uns diesem Sachverhalt stellen.
Sicher ist es so, dass pure Selbstverwirklichung und Egoismus in unserer Gesellschaft immer mehr platz greift und sicher ist es auch so, dass jeder Einzelne mehr Einfluss darauf nehmen möchte, in welcher Art und Weise er freiwillig und ehrenamtlich tätig ist.
Ich meine aber das Ehrenamt und Selbstverwirklichung sich nicht ausschließen.
Im Gegenteil! Es ist völlig legitim und passend Ehrenamt und Selbstverwirklichung zu verbinden.
Ich sehe das Ehrenamt als Chance, unsere Umgebung und unser soziales Miteinander mitzugestalten und für die eigene physische und psychisch Fitness Sorge zu tragen.
Ich habe schon einmal gesagt, dass das Gewinnen von neuen Mitgliedern für die zukunftssichere Aufstellung des Vereins sicher nicht ausreicht.
Wir brauchen auch Menschen, die bereit sind Verantwortung zu übernehmen und in die Führung des Vereins hineinzuwachsen. Aber auch hier gibt es positive Signale, wir müssen nur bereit sein uns
anzupassen.
Kämpfen wir gemeinsam für den Fortbestand des Vereins.
Mobilisieren wir Freunde und Bekannte.
Zufrieden zeigte sich Otto auch, dass man bei den Finanzen auf gutem Boden steht. Das zeigten auch die Berichte der Finanzkommission und der Revisionskommission. Alle vielfältigen Aktivitäten des Vereins hier aufzuführen, würde zu weit gehen. Frieder Poppe (Foto) unterstrich das in seinem Finanzbericht.
Der Dank des Bergmannsvereins ging an die zahlreichen Sponsoren. Gedankt wurde auch der Stadt Sondershausen und dem Landkreis für die finanzielle Unterstützung.
Beschlossen wurde das Arbeitsprogramm / Veranstaltungsplan für 2020. Schwerpunkte der 27. Bergmannsfamilientag, eine Mehrtagefahrt in die Niederlande und die Barbarafeier. Positiv auch, der Mitgliedsbeitrag für 2021 wurde beschlossen und bleibt wie bisher bei 30 pro Mitglied und Jahr. Beschlossen wurde auch ein Investitionsprogramm für das Vereinshaus.
Zum Abschluss der Hauptversammlung wurde gemeinsam das Bergmannslied gesungen und am Abend traf man sich zum Frühlingstanz, denn für Fasching, wie sonst, war es schon zu spät im Jahr. Schön, da brauchte man sich nicht um ein Kostüm Gedanken zu machen.
Tipp für nächstes Jahr:







