HEITERE BETRACHTUNG EINES TODERNSTEN THEMAS
Die Stadt hat einen Mädchenchor...
Montag, 09. März 2020, 16:55 Uhr
Der Mädchenchor hat Sorgen. Allerdings sind diese heute möglicherweise ganz anderer Natur, als anno dunnemals, zu DDR-Zeiten dieses Liedchens...
Wenn zum Beispiel die Berliner Ideen greifen, Vereinen die Gemeinnützigkeit zu entziehen, die keine Frauen/Männer als Mitglieder zulassen. Dann müssen im Vorstand des Mädchenchores – laut Satzung 6 Mitglieder – ja mindestens 3 Männer sein. Verdammt schwierig wird’s, wenn die Satzung nur 5 Vorstandsmitglieder vorsieht. Da tun sich Fragen über Fragen auf.
Wollen Sie Quotenmann im Mädchenchor sein? Wer da jetzt laut Hier gerufen hat, ist ein Wüstling. Oder Quotenfrau im Männerturnverein? Na na na.
Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat angekündigt, das Paritätsgesetz des Bundeslandes Thüringen vorübergehend außer Kraft setzen zu wollen. Damit soll sicherstellt werden, dass die für April 2021 geplante Landtagswahl auf rechtlich sicheren Füßen steht. Mit dem Gesetz hat Rot-Rot-Grün im Juli 2019 mit den Stimmen von Linke, SPD und Grünen beschlossen, dass die Wahllisten künftig jeweils zur Hälfte mit Männern und Frauen besetzt sein müssen. Damals gab es bereits verfassungsrechtliche Bedenken, weil darin Vorgaben für die Kandidatenlisten der Parteien bei Landtagswahlen gemacht werden.
Warum eigentlich nur vorübergehend? Bodo, baggern war gestern! Jeder, also egal ob weiblich, männlich, unisex, sollte sich als Mensch zur Bildung irgendeiner Quote zu schade sein. Als solcher kämpft man sonst – sicher auch vielfach zu recht – mit dem Image Von nichts eine Ahnung, aber davon zu viel.
Die Gleichberechtigung der Frau muss, wo sie es noch nicht ist, mit aller Kraft erkämpft werden. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist sicher das wichtigste Ziel.
Über eine wie auch immer geartete Quote erwirbt man kein Ansehen und erst Recht keinen Respekt. Merke: Das gilt für alle Geschlechter.
Jürgen Wiethoff
Autor: redWenn zum Beispiel die Berliner Ideen greifen, Vereinen die Gemeinnützigkeit zu entziehen, die keine Frauen/Männer als Mitglieder zulassen. Dann müssen im Vorstand des Mädchenchores – laut Satzung 6 Mitglieder – ja mindestens 3 Männer sein. Verdammt schwierig wird’s, wenn die Satzung nur 5 Vorstandsmitglieder vorsieht. Da tun sich Fragen über Fragen auf.
Wollen Sie Quotenmann im Mädchenchor sein? Wer da jetzt laut Hier gerufen hat, ist ein Wüstling. Oder Quotenfrau im Männerturnverein? Na na na.
Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat angekündigt, das Paritätsgesetz des Bundeslandes Thüringen vorübergehend außer Kraft setzen zu wollen. Damit soll sicherstellt werden, dass die für April 2021 geplante Landtagswahl auf rechtlich sicheren Füßen steht. Mit dem Gesetz hat Rot-Rot-Grün im Juli 2019 mit den Stimmen von Linke, SPD und Grünen beschlossen, dass die Wahllisten künftig jeweils zur Hälfte mit Männern und Frauen besetzt sein müssen. Damals gab es bereits verfassungsrechtliche Bedenken, weil darin Vorgaben für die Kandidatenlisten der Parteien bei Landtagswahlen gemacht werden.
Warum eigentlich nur vorübergehend? Bodo, baggern war gestern! Jeder, also egal ob weiblich, männlich, unisex, sollte sich als Mensch zur Bildung irgendeiner Quote zu schade sein. Als solcher kämpft man sonst – sicher auch vielfach zu recht – mit dem Image Von nichts eine Ahnung, aber davon zu viel.
Die Gleichberechtigung der Frau muss, wo sie es noch nicht ist, mit aller Kraft erkämpft werden. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist sicher das wichtigste Ziel.
Über eine wie auch immer geartete Quote erwirbt man kein Ansehen und erst Recht keinen Respekt. Merke: Das gilt für alle Geschlechter.
Jürgen Wiethoff
