Thüringer Landesamt für Statistik
Hchschulausgaben sind gesunken
Donnerstag, 12. März 2020, 10:25 Uhr
Im Jahr 2018 haben die öffentlichen und privaten Hochschulen in Thüringen 1,2 Milliarden Euro für Lehre, Forschung und Krankenbehandlung ausgegeben. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, sanken die Ausgaben damit um 6,4 Prozent gegenüber 2017...
Die Personalausgaben waren mit 794,1 Millionen Euro (2017: 758,7 Millionen Euro) die größten Aus- gabeposten. Der laufende Sachaufwand betrug 347,5 Millionen Euro (2017: 326,9 Millionen Euro). Für Investitionen wurden 85,1 Millionen Euro (2017: 225,1 Millionen Euro) ausgegeben. Dieser starke Rückgang ist etwa darauf zurückzuführen, dass im Jahr zuvor in einigen Einrichtungen Neu- bzw. Erweiterungsbauten entstanden oder neue Gebäude übernommen wurden. Des Weiteren wurden neue, hochwertige Geräte und Ausrüstungen angeschafft sowie technische Anlagen modernisiert.
Auf die Universitäten entfiel 2018 ein Ausgabevolumen von 514,4 Millionen Euro. Das waren 3,5 Prozent mehr als 2017. Das Universitätsklinikum Jena wendete für Lehre, Forschung und Krankenbehandlung 560,5 Millionen Euro auf. Die Ausgaben der Fachhochschulen (einschließlich Verwaltungs- fachhochschulen) erhöhten sich um 5,3 Prozent auf 127,7 Millionen Euro.
Die eigenen Einnahmen der Hochschulen stiegen im Jahr 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 3,7 Prozent auf insgesamt 657,9 Millionen Euro (2017: 634,3 Millionen Euro). Die Eigenfinanzierung der Hochschulen konnte somit 53,6 Prozent der Ausgaben decken. Die Einnahmen aus wirtschaftlicher Tätigkeit erhöhten sich gegenüber dem Jahr zuvor um 4,7 Prozent auf 468,7 Millionen Euro. Diese waren überwiegend auf die Entgelte für die Krankenbehandlung in medizinischen Einrichtungen zurückzuführen.
Die Einwerbung von Drittmitteln der Hochschulen blieb im Jahr 2018 mit 177,4 Millionen Euro auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahr (+1,6 Prozent). Die Drittmitteleinnahmen sind in erster Linie für Forschung und Entwicklung an Universitäten einschließlich medizinischer Einrichtungen und den Gesundheitswissenschaften bestimmt. Wichtigste Drittmittelgeber der Hochschulen waren der Bund (67,0 Millionen Euro), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (50,1 Millionen Euro) sowie die gewerbliche Wirtschaft (27,4 Millionen Euro), deren Finanzierungsbeitrag gegenüber dem Jahr zuvor um 4,7 Prozent gesunken ist. Die Einnahmen der Hochschulen aus Beiträgen der Studierenden stie- gen im Jahr 2018 um 4,3 Prozent und lagen bei 9,9 Millionen Euro.
Autor: redDie Personalausgaben waren mit 794,1 Millionen Euro (2017: 758,7 Millionen Euro) die größten Aus- gabeposten. Der laufende Sachaufwand betrug 347,5 Millionen Euro (2017: 326,9 Millionen Euro). Für Investitionen wurden 85,1 Millionen Euro (2017: 225,1 Millionen Euro) ausgegeben. Dieser starke Rückgang ist etwa darauf zurückzuführen, dass im Jahr zuvor in einigen Einrichtungen Neu- bzw. Erweiterungsbauten entstanden oder neue Gebäude übernommen wurden. Des Weiteren wurden neue, hochwertige Geräte und Ausrüstungen angeschafft sowie technische Anlagen modernisiert.
Auf die Universitäten entfiel 2018 ein Ausgabevolumen von 514,4 Millionen Euro. Das waren 3,5 Prozent mehr als 2017. Das Universitätsklinikum Jena wendete für Lehre, Forschung und Krankenbehandlung 560,5 Millionen Euro auf. Die Ausgaben der Fachhochschulen (einschließlich Verwaltungs- fachhochschulen) erhöhten sich um 5,3 Prozent auf 127,7 Millionen Euro.
Die eigenen Einnahmen der Hochschulen stiegen im Jahr 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 3,7 Prozent auf insgesamt 657,9 Millionen Euro (2017: 634,3 Millionen Euro). Die Eigenfinanzierung der Hochschulen konnte somit 53,6 Prozent der Ausgaben decken. Die Einnahmen aus wirtschaftlicher Tätigkeit erhöhten sich gegenüber dem Jahr zuvor um 4,7 Prozent auf 468,7 Millionen Euro. Diese waren überwiegend auf die Entgelte für die Krankenbehandlung in medizinischen Einrichtungen zurückzuführen.
Die Einwerbung von Drittmitteln der Hochschulen blieb im Jahr 2018 mit 177,4 Millionen Euro auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahr (+1,6 Prozent). Die Drittmitteleinnahmen sind in erster Linie für Forschung und Entwicklung an Universitäten einschließlich medizinischer Einrichtungen und den Gesundheitswissenschaften bestimmt. Wichtigste Drittmittelgeber der Hochschulen waren der Bund (67,0 Millionen Euro), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (50,1 Millionen Euro) sowie die gewerbliche Wirtschaft (27,4 Millionen Euro), deren Finanzierungsbeitrag gegenüber dem Jahr zuvor um 4,7 Prozent gesunken ist. Die Einnahmen der Hochschulen aus Beiträgen der Studierenden stie- gen im Jahr 2018 um 4,3 Prozent und lagen bei 9,9 Millionen Euro.
