Meldungen aus dem evangelischen Kirchenkreis
Vertrauen wagen – Ansteckungsketten unterbrechen (2)
Donnerstag, 19. März 2020, 18:34 Uhr
In Teil 2 verlängert Superintendent Kristóf Bálint vom Kirchenkreis Bad Frankenhausen-Sondershausen die Einstellung von Veranstaltungen und verurteilt Corona-Partys...
Aufgrund der aktuellen Entwicklung, die zu Sorge Anlass gibt, hat der Kreiskirchenrat per Fernabstimmung beschlossen, die bis zur 27.03. angekündigte Einstellung aller kirchlicher Veranstaltungen vorerst bis zum 10. April auszuweiten. Wie danach entschieden wird, hängt maßgeblich von der Entwicklung der gesamtgesellschaftlichen Situation und auch den Beratungen innerhalb der Landeskirche ab.
Grundsätzlich gilt weiterhin, dass das Ausfallen der Veranstaltungen und Gottesdienste ein Akt der Nächstenliebe ist, um die Unterbrechung der Ansteckungsketten zu ermöglichen. Dies macht freilich nur dann Sinn, wenn alle, wenn irgend möglich, zu Hause bleiben und größere Menschenansammlungen meiden, um die Ansteckungsgefahr auch andernorts zu minimieren.
Gerade das immer häufiger zu hörende Zusammenkommen von Menschen zu sogenannten Corona-Party ist gemeinschaftsgefährdend und unsozial – vielleicht nicht für die Teilnehmer selbst, womöglich aber für ihre Eltern und Großeltern.
Wie mit dem höchsten Fest der Christenheit, Ostern, umgegangen wird, ist bisher noch nicht entschieden. Die Landeskirche wird sich dazu Anfang April an die Kirchenkreise und Kirchengemeinden wenden. Wir werden diese Informationen dann zeitnah auch über die Medien mitteilen.
Superintendent Kristóf Bálint
Autor: khhAufgrund der aktuellen Entwicklung, die zu Sorge Anlass gibt, hat der Kreiskirchenrat per Fernabstimmung beschlossen, die bis zur 27.03. angekündigte Einstellung aller kirchlicher Veranstaltungen vorerst bis zum 10. April auszuweiten. Wie danach entschieden wird, hängt maßgeblich von der Entwicklung der gesamtgesellschaftlichen Situation und auch den Beratungen innerhalb der Landeskirche ab.
Grundsätzlich gilt weiterhin, dass das Ausfallen der Veranstaltungen und Gottesdienste ein Akt der Nächstenliebe ist, um die Unterbrechung der Ansteckungsketten zu ermöglichen. Dies macht freilich nur dann Sinn, wenn alle, wenn irgend möglich, zu Hause bleiben und größere Menschenansammlungen meiden, um die Ansteckungsgefahr auch andernorts zu minimieren.
Gerade das immer häufiger zu hörende Zusammenkommen von Menschen zu sogenannten Corona-Party ist gemeinschaftsgefährdend und unsozial – vielleicht nicht für die Teilnehmer selbst, womöglich aber für ihre Eltern und Großeltern.
Wie mit dem höchsten Fest der Christenheit, Ostern, umgegangen wird, ist bisher noch nicht entschieden. Die Landeskirche wird sich dazu Anfang April an die Kirchenkreise und Kirchengemeinden wenden. Wir werden diese Informationen dann zeitnah auch über die Medien mitteilen.
Superintendent Kristóf Bálint
