Vereine sollen abstimmen:
Thüringer Fußballverband will Spielzeit fortführen
Samstag, 02. Mai 2020, 15:31 Uhr
Eine reichliche Stunde dauerte das Webinar heute Vormittag, zu dem das Präsidium des Thüringer Fußball-Verbandes (TFV) seine aktiven Vereine eingeladen hatte. 456 Teilnehmer waren angeschlossen und berieten die Frage, wie es mit der Saison 2019/20 weitergehen soll...
TFV-Präsident Dr. Wolfhardt Tomaschewski bedauerte, dass es leider nicht die vom TFV gewünschte einheitliche Lösung für ganz Deutschland geben werde. Deshalb gelte es, eine eigenständige Lösung für Thüringen von der Thüringenliga bis zur untersten Kreisklasse bei den Männern, Frauen und im Nachwuchs zu treffen. Die Entscheidungen im Fußball sind auch um so schwerer, da es keine Erfahrungen gibt und die Interessen der Vereine sehr unterschiedlich sind. Doch das ist völlig legitim. Wir bitten alle Vereine für die Herbeiführung einer einheitlichen Lösung im TFV um Unterstützung, warb der Präsident um Verständnis. Es gebe schon zahlreiche gefestigte Meinungen und die werde es wahrscheinlich auch nach der Veranstaltung geben, sagte Tomaschewski.
Der Spielausschuss des TFV hatte sich im Vorfeld mit den Szenarien für den Spielbetrieb beschäftigt und einen Vorschlag zur Beendigung der Spielzeit 2019/20 erarbeitet. Sven Wenzel, der Ausschussvorsitzende, erläuterte den angeschlossenen Vereinsvertretern, dass man die Entwicklung aufmerksam beobachtet habe und behandelte die wichtigsten Fragen:
Der Vorschlag, den der Vorstand des Verbandes den Vereinen macht, sieht vor, die Saison 2019/20 möglichst ab 01.09.20 fortzuführen. Hier das Pro und Contra der Empfehlung:
Dafür spricht:
Sven Wenzel betonte: Es gibt keinen Königsweg, aber dies ist wohl die beste von vielen Lösungen.
Im Folgenden ging der Experte für den Spielbetrieb im Vorstand auf den Rahmenterminplan 2019/20 ein und erläuterte auch Optionen für den Rahmenterminplan 2020/21. Auch die Frage des Landes- und Kreispokals sowie Vereinswechsel, der Nachwuchs, Frauenfußball, die Hallensaison spielten eine Rolle. Sven Wenzel warb eindringlich für den Vorschlag des Verbandes: Es bietet die größte Chance, das Spieljahr 2019/20 sportlich ordentlich abzuschließen und auch die Probleme für die neue Saison zu minimieren.
Geschäftsführer Thomas Münzberg versicherte, dass alle Vereine über das Postfach das evollständige Dokument erhalten und wie das Abstimmungsprozedere vor sich gehen soll. Die Abstimmung kann bis Montag, den 04.05.20, um 19 Uhr erfolgen. Jeder Verein hat eine Stimme.
Sollte der Vorschlag des Vorstandes keine Mehrheit finden, dann werde der Verband einen Außerordentlichen Verbandstag durchführen, bei der Anträge zu anderen Lösungen gestellt werden und die Mitglieder des Präsidiums aus der Haftung entlassen werden müssten.
Dr. Wolfhardt Tomaschewski legte abschließend Wert darauf zu betonen, dass alle im Vorstand ehrenamtlich tätig seien und so wie die Vereine das Beste wollen. Ich bitte deshalb alle Vereine, an der Abstimmung teilzunehmen, warb er für eine hohe Beteiligung am Votum. Mit Blick auf eine Umfrage des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV), der gleich neun Vorschläge gemacht habe, halte es der TFV für besser, einen Vorschlag zu unterbreiten. Der wäre dann bei seiner Umsetzung für ganz Thüringen verbindlich.
Autor: redTFV-Präsident Dr. Wolfhardt Tomaschewski bedauerte, dass es leider nicht die vom TFV gewünschte einheitliche Lösung für ganz Deutschland geben werde. Deshalb gelte es, eine eigenständige Lösung für Thüringen von der Thüringenliga bis zur untersten Kreisklasse bei den Männern, Frauen und im Nachwuchs zu treffen. Die Entscheidungen im Fußball sind auch um so schwerer, da es keine Erfahrungen gibt und die Interessen der Vereine sehr unterschiedlich sind. Doch das ist völlig legitim. Wir bitten alle Vereine für die Herbeiführung einer einheitlichen Lösung im TFV um Unterstützung, warb der Präsident um Verständnis. Es gebe schon zahlreiche gefestigte Meinungen und die werde es wahrscheinlich auch nach der Veranstaltung geben, sagte Tomaschewski.
Der Spielausschuss des TFV hatte sich im Vorfeld mit den Szenarien für den Spielbetrieb beschäftigt und einen Vorschlag zur Beendigung der Spielzeit 2019/20 erarbeitet. Sven Wenzel, der Ausschussvorsitzende, erläuterte den angeschlossenen Vereinsvertretern, dass man die Entwicklung aufmerksam beobachtet habe und behandelte die wichtigsten Fragen:
- Was wollen alle Vereine?
- Welche möglichen Szenarien gibt es?
- Was muss berücksichtigt werden?
- Wo steht der Thüringer Fußball aktuell?
- Zwei Szenarien für den Spielbetrieb: Abbruch/Annullierung oder Fortsetzung?
Der Vorschlag, den der Vorstand des Verbandes den Vereinen macht, sieht vor, die Saison 2019/20 möglichst ab 01.09.20 fortzuführen. Hier das Pro und Contra der Empfehlung:
Dafür spricht:
- lange Planungssicherheit
- sportliche Entscheidung auf dem Rasen
- flexible Lösung bei 2. Corona-Welle
- Spielraum im Rahmenterminkalender
- Sponsoren erhalten Gegenleistung
- Keine halbe Runde in 2020/21
- Notwendigkeit nach Kompromissen zu suchen entfällt
- Saisonfinale wohl erst im Winter oder gar Frühjahr
- viele Vereinswechsel im Sommer
- Was passiert mit dem Pokal?
- Was machen wir danach (April - Juni)?
- Anpassung einiger Ordnungen nötig (ist bereits teilweise erfolgt).
Sven Wenzel betonte: Es gibt keinen Königsweg, aber dies ist wohl die beste von vielen Lösungen.
Im Folgenden ging der Experte für den Spielbetrieb im Vorstand auf den Rahmenterminplan 2019/20 ein und erläuterte auch Optionen für den Rahmenterminplan 2020/21. Auch die Frage des Landes- und Kreispokals sowie Vereinswechsel, der Nachwuchs, Frauenfußball, die Hallensaison spielten eine Rolle. Sven Wenzel warb eindringlich für den Vorschlag des Verbandes: Es bietet die größte Chance, das Spieljahr 2019/20 sportlich ordentlich abzuschließen und auch die Probleme für die neue Saison zu minimieren.
Geschäftsführer Thomas Münzberg versicherte, dass alle Vereine über das Postfach das evollständige Dokument erhalten und wie das Abstimmungsprozedere vor sich gehen soll. Die Abstimmung kann bis Montag, den 04.05.20, um 19 Uhr erfolgen. Jeder Verein hat eine Stimme.
Sollte der Vorschlag des Vorstandes keine Mehrheit finden, dann werde der Verband einen Außerordentlichen Verbandstag durchführen, bei der Anträge zu anderen Lösungen gestellt werden und die Mitglieder des Präsidiums aus der Haftung entlassen werden müssten.
Dr. Wolfhardt Tomaschewski legte abschließend Wert darauf zu betonen, dass alle im Vorstand ehrenamtlich tätig seien und so wie die Vereine das Beste wollen. Ich bitte deshalb alle Vereine, an der Abstimmung teilzunehmen, warb er für eine hohe Beteiligung am Votum. Mit Blick auf eine Umfrage des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV), der gleich neun Vorschläge gemacht habe, halte es der TFV für besser, einen Vorschlag zu unterbreiten. Der wäre dann bei seiner Umsetzung für ganz Thüringen verbindlich.
