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Neues aus Sondershausen

Nahrung für "Biene Maja, Willy" und Co

Dienstag, 30. Juni 2020, 00:03 Uhr
Jetzt steht sie in voller Blütenpracht, die Blühwiese in Sondershausen.Und das ist erst der Anfang...

Im Frühjahr bedeckte noch eine große Plane diese Fläche am Wippertor von Sondershausen. Diese licht. wasser- und luftdurchlässige Plane sollte verhindern, dass besonders die in diesem Bereich oft vorkommenden Tauben, den ausgesäten Samen fressen.

Nahrung für "Biene Maja, Willy" und Co (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Nahrung für "Biene Maja, Willy" und Co (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Und der Plan ging auf. Aktuell sichtbar diese diese besondere Form der Blumenrabatte.

Geschaffen wurde eine mehrjährige Blühwiese mit extensiver Pflege (zweimalige Mahd im Jahr). Die bunt blühende, sehr artenreiche Mischung besteht zu 50 Prozent aus Wildblumen und zu 50 Prozent aus Gräsern.

Bleibt nur zu hoffen, dass die Sondershäuser nicht irgendwelche Trampelpfade durch die Blühwiese anlegen.
Es wurde eine Mischung ausgesucht, so das Grünamt der Stadt Sondershausen auf Nachfrage kn, die für ein weites Spektrum an Standortverhältnissen verwendbar ist. Die Arten, denen der Standort zusagt, werden über die Jahre eine reiche Population aufbauen, wenige andere werden vielleicht zurückgehen

Nahrung für "Biene Maja, Willy" und Co (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Nahrung für "Biene Maja, Willy" und Co (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Die nieder- und hochwüchsige Arten, vom 1. Schnitt sollen später bis zu 80 bis 100 cm hoch werden.

Bereits im ersten Jahr sorgen Akzeptanzarten wie Kornblume und Klatschmohn für ein ansprechendes Bild und erinnert an die Klatschmohnwiese einer bekannten Fernsehserie. Und die Blühwiese soll ja nicht nur das Auge erfreuen, sonndern auch eine wichtige Funktion erfüllen, Nahrungsquelle für die verschiedenen Insekten sein.

Im zweiten Jahr gelangen Margeriten und Glockenblumen zur Blüte, später werden Bocksbart, Witwen- und Flockenblumen die bunt blühende Wiese prägen, so das Grünamt.
Andere Wildblumenarten, wie Schafgarbe, Storchenschnabel, Johanniskraut, Spitzwegerich, Löwenzahn, Klee, Malve, Schlüsselblume u.a., werden folgen.

Und es soll nicht die einzige Blühwiese in der Stadt werden. Das ist eine tolle Aktion durch die Stadt Sondershausen. Man muss nicht nur nur über das Insektensterben reden, sondern etwas dagegen tun. Und so eine Blühwiese hilft den Insekten mehr, als ein kurz geschnittener Rasen, oder gar Flächen, die einfach nur noch mit Steinen oder Kies zugedeckt werden, um sich Arbeit zu ersparen.
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