Kulturszene aktuell
47. Bad Frankenhäuser Sommermusiken eröffnet -
Donnerstag, 16. Juli 2020, 00:44 Uhr
allerdings coronareduziert. Dazu erreichte kn dieser Bericht aus Bad Frankenhausen...
Eine Konzertreihe wird spätesten im Frühherbst für das kommende Jahr geplant, Absprachen werden getroffen usw. Und das hat in den 46 Jahren bisher funktioniert. Als Uthmar Scheidig (Kantor von 1970 bis 1984) mit den Sommermusiken begann, waren solche Vorbereitungen noch mit diversen Unwegsamkeiten verbunden, zumal wenn man ausländische Künstler nach Bad Frankenhausen bringen wollte – gleichgültig ab aus den sozialistischen Bruderländern (Volksdemokratien) oder dem 2nichtsozialistiscehn Ausland. Dazu kam noch, dass für jede Veranstaltung beim Rat des Kreises Artern Genehmigung für Plakate und Programmzettel erbeten werden musste. Und das ging so bis 1989.
Es gab natürlich auch mal die Situation, dass ein Künstler kurzfristig absagen musste, doch da wurde immer Ersatz gefunden. Nach der Wende wurde es dann unkomplizierter, aber auch teurer! Bisher haben es alle Verantwortlichen geschafft, die jeweilige Saison der Bad Frankenhäuser Sommermusiken erfolgreich durchzuführen. Nun kam im März diesen Jahres die Corona – Pandemie und - wie bekannt – auch Kulturveranstaltungen mussten abgesagt werden. Beginnend mit dem 14. Mai mussten also 5 Veranstaltungen abgesagt werden.
Viel Verständnis wurde von Vielen aufgebracht, doch mit zunehmender Zeit wurde die Sehnsucht nach Kultur größer. Zu Himmelfahrt konnte die Kirchgemeinde Bad Frankenhausen unter Beaufladung der festgelegten Hygieneregeln erstmals wieder ein Kurzgottesdienst gefeiert werden – allerdings mit Maske, ohne Gesang und nur Orgelmusik. Inzwischen gibt es weitere Lockerungen und so reichte Kantorin Schildmann im Landratsamt Sondershausen ein dafür festgelegtes Hygienekonzept ein und es wurde genehmigt. Natürlich nicht für ein Orgelkonzert mit Victor Victorino aus Manila/Philippinen (er durfte ebenfalls aus Coronagründen nicht kommen) am vorgesehenen Termin: 9. Juli. Es durfte auch kein vollständiges Orgelkonzert sein, sondern es wurde nur eine Orgelandacht erlaubt – Zeitdauer etwa 30 Minuten.
Kantorin Schildmann lud schon für 19.00 Uhr zu einer Orgelführung ein, nicht im üblichen Sinne, sondern sie machte die Zuhörer vom Altarraum aus mit der Strobel-Orgel vertraut. Nach einer Pause begann dann 19.30 Uhr die Orgelandacht. Das musikalische Programm war ganz auf die Strobel-Orgel als größte romantische Orgel eines Thüringer Orgelbauers abgestimmt. Kantorin Schildmann wählte deshalb zwei französische Komponisten aus der romantischen Schule. Zuerst erklang von Théodore Dubois (1837 – 1924): Prélude – Pastorale – Offertoire. Théodore Dubois studierte am Pariser Konservatorium. Er war ab 1855 Organist der Cathédrale Saint-Louis-des-Invalides und wurde 1859 Chordirigent an Ste-Clotilde, während dort César Franck die große Orgel spielte. 1877 bis 1896 wirkte er als Organist an der Madeleine.
Ab 1871 war er Harmonielehrer und ab 1896 Direktor des Pariser Konservatoriums. P.S.: In der Unterkirche erklangen schon mehrfach Orgelwerke von César Franck In einem geistlichen Impuls dachte Pfarrerin Nadine Greifenstein über das Thema Sommerkompatibel nach: Neulich meinte ein Bekannter, Robert: Er sei sehr sommerkompatibel. Seine Freundin Jule meinte darauf, dass bei ihr schon Sommer Sommer sein sollte, also so richtig. Wir hatten gerade geschaut, wie das Wetter in den nächsten drei Tage werden soll. Jule hatte sich kurz vorher beschwert wie kühl, ja herbstlich es gerade sei und dass es laut ihrer Wetterapp eigentlich ein angenehmer Tag hätte werden sollen. Und das Regenradar hätte Niederschlag vor zwei Stunden angezeigt, nicht jetzt, wo wir eigentlich auf der Terasse einen Kaffee trinken wollten.
Ich bin auch sommerkompatibel – glaub ich. Ich mag es, wenn die Sonne scheint, wenn ich Schwimmen gehen kann und abends mit Freunden im Garten sitzen. Wenn die Blütenpracht zwischen dem Sommergrün zu Höchstform aufläuft und man die ersten Beeren pflücken kann. Abends, wenn ich in den Sommer-Sterne-Himmel schauen kann und morgens, wenn es noch kühl ist im Garten. Nicht alle Tage können solche Sonnentage sein. Was wären der Garten, die Wälder die Felder ohne den notwendigen Regen. Auch wenn es regnet, sommer-regnet bin ich sommerkompatibel. Sonne und Regen. Beides gehört dazu. Beim Blick in den Himmel kann man zu Zeiten beides sehen. Ich erinnere mich an die Geburtstage von Susanne. Sommerkind. Mitten im Juli. Und es war immer toll, dort im Garten.
Erst gab es Kuchen, dann wurde alles, was Schüssel, Eimer oder Wanne hieß zum Planschbecken erklärt. Wir versteckten uns im Garten und die Beeren wanderten vom Strauch direkt in den Mund und abends wurde gegrillt. Aber zum 10. Geburtstag fiel alles ins Wasser. Es regnete in Bindfäden, wir versuchten uns an einem 1000 Teile Puzzel, was nicht gelang, und abends gab’s die Bratwurst aus der Pfanne, weil ihre Mutter nicht wollte, dass der Sonnenschirm zum Grillschutz wird. Wir Kinder klebten mit der Nase immer wieder am Fenster in der Hoffnung der Himmel würde doch noch aufklaren. Hat er nicht gemacht, der Himmel. Eine Handyapp oder ein Regenradar was etwas über das Wetter der nächsten Stunden sagen konnte, hatten wir nicht. Wir konnten nur warten und sehen, ob sich etwas verändert und das Beste aus den Stunden machen, die wir nicht draußen sein konnten.
Trotzdem ging keiner einfach so nachhause, Susanne hatte ja trotzdem Geburtstag – war eben anders in diesem Jahr. Nächsten Freitag wird Susanne 40. Und als wir am Sonntag telefoniert haben, meinte Sie: Dass sie am Mittwoch noch mal aufs Wetter schaut und hofft, dass wir im Garten feiern können. Vielleicht sind wir dann da und es ist wärmer oder kühler als die Wetterapp es angegeben hatte, vielleicht sind wir vorbereitet auf Regen, haben ein 1000 Teile Puzzle dabei und einen großen Schirm für den Grill und dann sitzen wir bei Sonnenschein und reden bis spät am Abend und schauen in den Sommer-Sterne-Himmel.
So oder so. Susannes Geburtstag gehört zu meinem Sommergefühl; macht mich ein Stück weit sommerkompatibel. Und wenn wir uns nächsten Freitag sehen, Susanne, Robert, Jule und ich, dann wird es völlig egal sein was die Wetterapp sagt oder das Regenradar anzeigt. Wichtig wird sein, dass wir da sind. Und wenn es regnet? Vielleicht schalten wir die Wetterapp und das Regenradar einfach aus und drücken immer mal wieder die Nase an die Scheibe um zu sehen, was sich da am Himmel so tut. Ich wünsche Ihnen einen gesegneten Sommer und von Zeit zu Zeit einen Blick in den Himmel! Im zweiten Teil dieser Orgelandacht erklang von Mel Bonis (1858 – 1937): Sortie – Pastorale – Offertoire. Mélanie Bonis wurde in einer kleinbürgerlichen Pariser Familie geboren, die ihr musikalisches Talent kaum förderte und ihr nur widerwillig ein Studium am Pariser Konservatorium erlaubte, das durch Vermittlung von César Franck zustande kam.
Von 1876 bis 1881 studierte sie dort erfolgreich. Um. 1883 wurde sie von den Eltern in eine Ehe mit dem 22 Jahre älteren Industriellen Albert Domange gedrängt..Die familiären Verpflichtungen erlaubten es Bonis erst ab etwa 1900, sich verstärkt der Komposition zuzuwenden und etwa bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges entstanden die wichtigsten Werke. In dieser Zeit erhielt sie mehrere Kompositionspreise. Sie wurde Mitglied der Société des Compositeurs. Die letzten 15 Jahre ihres Lebens waren jedoch von zunehmender künstlerischer Isolation und Krankheit geprägt, wenngleich sie weiter komponierte.
Kantorin Schildmann spielte die Kompositionen mit viel Energie und schöpfte die Möglichkeiten der Strobel-Orgel voll aus. An ihrem Speiel konnte man erkennen, dass sie dankbar war, endlich – nach coronabedingter Pause - wieder ein Konzert für die Öffentlichkeit spielen zu dürfen, wenn auch nur in verkürzter Form.
54 Besucher waren der Einladung gefolgt – mit langem Beifall dankten sie für diese Orgelandacht.
P.S.: Neben Laura Schildmann als Organistin standen ihre beiden Söhne Luis und Valentin als Registranten hilfreich zur Seite. Die beiden Werke sind sehr anspruchsvoll; da die Orgel rein mechanisch ist, braucht man Helfer, die – wenn man die vielfältigen Möglichkeiten dieser Orgel ausschöpfen will – aufmerksam an entsprechenden Stellen die Register heraus- oder wieder zurückschieben. Luis und Valentin haben das sehr gut gemeistert.
Peter Zimmer
Bad Frankenhausen
Autor: khhEine Konzertreihe wird spätesten im Frühherbst für das kommende Jahr geplant, Absprachen werden getroffen usw. Und das hat in den 46 Jahren bisher funktioniert. Als Uthmar Scheidig (Kantor von 1970 bis 1984) mit den Sommermusiken begann, waren solche Vorbereitungen noch mit diversen Unwegsamkeiten verbunden, zumal wenn man ausländische Künstler nach Bad Frankenhausen bringen wollte – gleichgültig ab aus den sozialistischen Bruderländern (Volksdemokratien) oder dem 2nichtsozialistiscehn Ausland. Dazu kam noch, dass für jede Veranstaltung beim Rat des Kreises Artern Genehmigung für Plakate und Programmzettel erbeten werden musste. Und das ging so bis 1989.
Es gab natürlich auch mal die Situation, dass ein Künstler kurzfristig absagen musste, doch da wurde immer Ersatz gefunden. Nach der Wende wurde es dann unkomplizierter, aber auch teurer! Bisher haben es alle Verantwortlichen geschafft, die jeweilige Saison der Bad Frankenhäuser Sommermusiken erfolgreich durchzuführen. Nun kam im März diesen Jahres die Corona – Pandemie und - wie bekannt – auch Kulturveranstaltungen mussten abgesagt werden. Beginnend mit dem 14. Mai mussten also 5 Veranstaltungen abgesagt werden.
Viel Verständnis wurde von Vielen aufgebracht, doch mit zunehmender Zeit wurde die Sehnsucht nach Kultur größer. Zu Himmelfahrt konnte die Kirchgemeinde Bad Frankenhausen unter Beaufladung der festgelegten Hygieneregeln erstmals wieder ein Kurzgottesdienst gefeiert werden – allerdings mit Maske, ohne Gesang und nur Orgelmusik. Inzwischen gibt es weitere Lockerungen und so reichte Kantorin Schildmann im Landratsamt Sondershausen ein dafür festgelegtes Hygienekonzept ein und es wurde genehmigt. Natürlich nicht für ein Orgelkonzert mit Victor Victorino aus Manila/Philippinen (er durfte ebenfalls aus Coronagründen nicht kommen) am vorgesehenen Termin: 9. Juli. Es durfte auch kein vollständiges Orgelkonzert sein, sondern es wurde nur eine Orgelandacht erlaubt – Zeitdauer etwa 30 Minuten.
Kantorin Schildmann lud schon für 19.00 Uhr zu einer Orgelführung ein, nicht im üblichen Sinne, sondern sie machte die Zuhörer vom Altarraum aus mit der Strobel-Orgel vertraut. Nach einer Pause begann dann 19.30 Uhr die Orgelandacht. Das musikalische Programm war ganz auf die Strobel-Orgel als größte romantische Orgel eines Thüringer Orgelbauers abgestimmt. Kantorin Schildmann wählte deshalb zwei französische Komponisten aus der romantischen Schule. Zuerst erklang von Théodore Dubois (1837 – 1924): Prélude – Pastorale – Offertoire. Théodore Dubois studierte am Pariser Konservatorium. Er war ab 1855 Organist der Cathédrale Saint-Louis-des-Invalides und wurde 1859 Chordirigent an Ste-Clotilde, während dort César Franck die große Orgel spielte. 1877 bis 1896 wirkte er als Organist an der Madeleine.
Ab 1871 war er Harmonielehrer und ab 1896 Direktor des Pariser Konservatoriums. P.S.: In der Unterkirche erklangen schon mehrfach Orgelwerke von César Franck In einem geistlichen Impuls dachte Pfarrerin Nadine Greifenstein über das Thema Sommerkompatibel nach: Neulich meinte ein Bekannter, Robert: Er sei sehr sommerkompatibel. Seine Freundin Jule meinte darauf, dass bei ihr schon Sommer Sommer sein sollte, also so richtig. Wir hatten gerade geschaut, wie das Wetter in den nächsten drei Tage werden soll. Jule hatte sich kurz vorher beschwert wie kühl, ja herbstlich es gerade sei und dass es laut ihrer Wetterapp eigentlich ein angenehmer Tag hätte werden sollen. Und das Regenradar hätte Niederschlag vor zwei Stunden angezeigt, nicht jetzt, wo wir eigentlich auf der Terasse einen Kaffee trinken wollten.
Ich bin auch sommerkompatibel – glaub ich. Ich mag es, wenn die Sonne scheint, wenn ich Schwimmen gehen kann und abends mit Freunden im Garten sitzen. Wenn die Blütenpracht zwischen dem Sommergrün zu Höchstform aufläuft und man die ersten Beeren pflücken kann. Abends, wenn ich in den Sommer-Sterne-Himmel schauen kann und morgens, wenn es noch kühl ist im Garten. Nicht alle Tage können solche Sonnentage sein. Was wären der Garten, die Wälder die Felder ohne den notwendigen Regen. Auch wenn es regnet, sommer-regnet bin ich sommerkompatibel. Sonne und Regen. Beides gehört dazu. Beim Blick in den Himmel kann man zu Zeiten beides sehen. Ich erinnere mich an die Geburtstage von Susanne. Sommerkind. Mitten im Juli. Und es war immer toll, dort im Garten.
Erst gab es Kuchen, dann wurde alles, was Schüssel, Eimer oder Wanne hieß zum Planschbecken erklärt. Wir versteckten uns im Garten und die Beeren wanderten vom Strauch direkt in den Mund und abends wurde gegrillt. Aber zum 10. Geburtstag fiel alles ins Wasser. Es regnete in Bindfäden, wir versuchten uns an einem 1000 Teile Puzzel, was nicht gelang, und abends gab’s die Bratwurst aus der Pfanne, weil ihre Mutter nicht wollte, dass der Sonnenschirm zum Grillschutz wird. Wir Kinder klebten mit der Nase immer wieder am Fenster in der Hoffnung der Himmel würde doch noch aufklaren. Hat er nicht gemacht, der Himmel. Eine Handyapp oder ein Regenradar was etwas über das Wetter der nächsten Stunden sagen konnte, hatten wir nicht. Wir konnten nur warten und sehen, ob sich etwas verändert und das Beste aus den Stunden machen, die wir nicht draußen sein konnten.
Trotzdem ging keiner einfach so nachhause, Susanne hatte ja trotzdem Geburtstag – war eben anders in diesem Jahr. Nächsten Freitag wird Susanne 40. Und als wir am Sonntag telefoniert haben, meinte Sie: Dass sie am Mittwoch noch mal aufs Wetter schaut und hofft, dass wir im Garten feiern können. Vielleicht sind wir dann da und es ist wärmer oder kühler als die Wetterapp es angegeben hatte, vielleicht sind wir vorbereitet auf Regen, haben ein 1000 Teile Puzzle dabei und einen großen Schirm für den Grill und dann sitzen wir bei Sonnenschein und reden bis spät am Abend und schauen in den Sommer-Sterne-Himmel.
So oder so. Susannes Geburtstag gehört zu meinem Sommergefühl; macht mich ein Stück weit sommerkompatibel. Und wenn wir uns nächsten Freitag sehen, Susanne, Robert, Jule und ich, dann wird es völlig egal sein was die Wetterapp sagt oder das Regenradar anzeigt. Wichtig wird sein, dass wir da sind. Und wenn es regnet? Vielleicht schalten wir die Wetterapp und das Regenradar einfach aus und drücken immer mal wieder die Nase an die Scheibe um zu sehen, was sich da am Himmel so tut. Ich wünsche Ihnen einen gesegneten Sommer und von Zeit zu Zeit einen Blick in den Himmel! Im zweiten Teil dieser Orgelandacht erklang von Mel Bonis (1858 – 1937): Sortie – Pastorale – Offertoire. Mélanie Bonis wurde in einer kleinbürgerlichen Pariser Familie geboren, die ihr musikalisches Talent kaum förderte und ihr nur widerwillig ein Studium am Pariser Konservatorium erlaubte, das durch Vermittlung von César Franck zustande kam.
Von 1876 bis 1881 studierte sie dort erfolgreich. Um. 1883 wurde sie von den Eltern in eine Ehe mit dem 22 Jahre älteren Industriellen Albert Domange gedrängt..Die familiären Verpflichtungen erlaubten es Bonis erst ab etwa 1900, sich verstärkt der Komposition zuzuwenden und etwa bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges entstanden die wichtigsten Werke. In dieser Zeit erhielt sie mehrere Kompositionspreise. Sie wurde Mitglied der Société des Compositeurs. Die letzten 15 Jahre ihres Lebens waren jedoch von zunehmender künstlerischer Isolation und Krankheit geprägt, wenngleich sie weiter komponierte.
Kantorin Schildmann spielte die Kompositionen mit viel Energie und schöpfte die Möglichkeiten der Strobel-Orgel voll aus. An ihrem Speiel konnte man erkennen, dass sie dankbar war, endlich – nach coronabedingter Pause - wieder ein Konzert für die Öffentlichkeit spielen zu dürfen, wenn auch nur in verkürzter Form.
54 Besucher waren der Einladung gefolgt – mit langem Beifall dankten sie für diese Orgelandacht.
P.S.: Neben Laura Schildmann als Organistin standen ihre beiden Söhne Luis und Valentin als Registranten hilfreich zur Seite. Die beiden Werke sind sehr anspruchsvoll; da die Orgel rein mechanisch ist, braucht man Helfer, die – wenn man die vielfältigen Möglichkeiten dieser Orgel ausschöpfen will – aufmerksam an entsprechenden Stellen die Register heraus- oder wieder zurückschieben. Luis und Valentin haben das sehr gut gemeistert.
Peter Zimmer
Bad Frankenhausen


