Eichsfeld-Gemeinden vorgestellt
Hausschuhe als Spezialität in Breitenbach
Freitag, 25. Dezember 2020, 07:58 Uhr
Der Autor verschiedener Heimatbücher, Michael Seidel, will in seinem nächsten Buch mit dem Titel "Durch das Eichsfeld" alle 142 Ortschaften des Eichsfeldes vorstellen. Wir wollen Ihnen vorab hier in lockerer Reihenfolge schon einen interessanten Vorgeschmack geben…
Breitenbach
ist ein Stadtteil von Leinefelde-Worbis im Landkreis Eichsfeld in Thüringen.
Der Name Breitenbach erklärt sich aus der Lage des Dorfes am Breuten Bache. Der Ort wurde 1227 erstmals in einem Landtausch mit Leinefelde urkundlich erwähnt. 1373 kam Breitenbach durch einen Ankauf unter Adolf von Nassau zum Mainzer Erzbistum.
Die katholische Kirche St. Margaretha in Breitenbach hatte im Mittelalter Vorgänger. Die heutige Kirche wurde ab dem Jahr 1736 errichtet. Geweiht wurde sie 1749. Die Gestaltung des Innenraums, der Altar, die Kanzel und der Taufstein stammen aus der Zeit um 1750. Der Hoch- und der Marienaltar wurden ebenfalls um 1750 erschaffen. Der Turm besitzt ein Spitzdach und ist etwa 46 Meter hoch.
Viele Einwohner von Breitenbach verdienten sich als Handlungsreisende und oder als Weber ihren Lebensunterhalt. Eine Spezialität des Dorfes sind die als Füßlinge bekannten Hausschuhe.
1991 war Breitenbach eine der Gründungsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Am Ohmgebirge Worbis. 2004 erfolgte die endgültige Eingemeindung in die neu entstandene Doppelstadt Leinefelde-Worbis. Heute hat Breitenbach etwa 960 Einwohner.
Auch Breitenbach erlag 1682 dem Wahn der Hexenverfolgung. Zwei Frauen wurden als Hexen verurteilt und lebendigen Leibes verbrannt.
Der Ort besass einen Bahnhaltepunkt an der stillgelegten Bahnstrecke Leinefelde–Wulften, auch Untereichsfeldbahn genannt.
Der Spitzname für die Breitenbacher ist: Breidnbacher Pattchen.
Michael Seidel
Autor: redBreitenbach
ist ein Stadtteil von Leinefelde-Worbis im Landkreis Eichsfeld in Thüringen.
Der Name Breitenbach erklärt sich aus der Lage des Dorfes am Breuten Bache. Der Ort wurde 1227 erstmals in einem Landtausch mit Leinefelde urkundlich erwähnt. 1373 kam Breitenbach durch einen Ankauf unter Adolf von Nassau zum Mainzer Erzbistum.
Die katholische Kirche St. Margaretha in Breitenbach hatte im Mittelalter Vorgänger. Die heutige Kirche wurde ab dem Jahr 1736 errichtet. Geweiht wurde sie 1749. Die Gestaltung des Innenraums, der Altar, die Kanzel und der Taufstein stammen aus der Zeit um 1750. Der Hoch- und der Marienaltar wurden ebenfalls um 1750 erschaffen. Der Turm besitzt ein Spitzdach und ist etwa 46 Meter hoch.
Viele Einwohner von Breitenbach verdienten sich als Handlungsreisende und oder als Weber ihren Lebensunterhalt. Eine Spezialität des Dorfes sind die als Füßlinge bekannten Hausschuhe.
1991 war Breitenbach eine der Gründungsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Am Ohmgebirge Worbis. 2004 erfolgte die endgültige Eingemeindung in die neu entstandene Doppelstadt Leinefelde-Worbis. Heute hat Breitenbach etwa 960 Einwohner.
Auch Breitenbach erlag 1682 dem Wahn der Hexenverfolgung. Zwei Frauen wurden als Hexen verurteilt und lebendigen Leibes verbrannt.
Der Ort besass einen Bahnhaltepunkt an der stillgelegten Bahnstrecke Leinefelde–Wulften, auch Untereichsfeldbahn genannt.
Der Spitzname für die Breitenbacher ist: Breidnbacher Pattchen.
Michael Seidel


