Thüringer HC bezwingt Buxtehuder SV
Am Ende siegt die Erfahrung
Samstag, 13. März 2021, 20:56 Uhr
Der Thüringer HC fährt mit dem 31:24 (17:13) - Heimerfolg gegen den Buxtehuder SV einen wichtigen Sieg im Kampf um den 5. Tabellenplatz ein. Dank der Erfahrung und des Durchhaltevermögens des THC in der entscheidenden Phase der zweiten Halbzeit geht der Sieg in dieser Höhe in Ordnung...
Den BSV-Damen versagte Mitte der zweiten Halbzeit die Konzentration und produzierten so entscheidende technische Fehler. Beste Werferin der Gastgeberinnen war mit 12 Toren Marketa Jerabkova. Sechs Treffer erzielte Carolin Müller-Korn für die Gäste aus dem Norden Deutschlands.
Beide Mannschaften starteten aufgrund von mehreren Verletzten mit dezimiertem Kader - Buxtehude bot neun, der THC zehn Feldspieler auf. Bereits in der zweiten Minute stand es nach jeweils einem Strafwurf 1:1. Die Startphase verlief für beide Mannschaften recht zäh. Die Teams tasteten sich ab und das Angriffstempo war zu Beginn der Partie eher mäßig. Nach fünf Minuten führte der THC mit 3:2. In der Abwehr agierten beide Mannschaften offensiv und provozierten so die technischen Fehler des Gegners.
Die Torhüterinnen, Marie Skurtveit Davidsen und Katharina Filter, glänzten mit guten Paraden, so dass es knapp zehn Minuten brauchte, bis der THC nach einem herausgespielten Rückraumtreffer von Asli Iskit mit 5:2 in Führung gehen konnte. Knapp zwei Minuten später hatte BSV-Coach Dirk Leun genug gesehen und rief nach dem Strafwurftreffer von Marketa Jerabkova zum 6:2 seine Frauen an die Seitenlinie. Die Ansprache zeigte bei den Gästen Wirkung. Mitte der ersten Halbzeit führte der THC mit 8:5. Der BSV fand zumindest auf die Tore des THC die richtige Antwort. Die Gästeabwehr vereitelte zwei Chancen der Gastgeberinnen, im Gegenzug war der BSV zweimal erfolgreich und kam auf 9:7 heran. Herbert Müller zog die grüne Karte. Noch zehn Minuten waren in der ersten Spielhälfte zu absolvieren, der THC hatte sich gefangen und führte mit 11:8.
Die aggressive Abwehr der Gäste führte in der 23. Minute zum vierten Strafwurf des THC, Marketa Jerabkova verwandelte sicher zum 13:8. Mit fünf Toren Vorsprung ging es in die letzten Minuten der ersten Halbzeit (16:11), der THC hatte sich einen komfortablen Vorsprung herausgespielt, ein Ausruhen durfte man sich dennoch nicht erlauben. Buxtehude war schon immer ein unbequemer Gegner für den THC, dem bis zum Schluss alles zuzutrauen ist.
So war es Marie Skurtveit Davidsen zu verdanken, dass der BSV nicht zu einfacheren Torerfolgen kam. Beim Stand von 17:13 verabschiedeten sich die Mannschaften zum Pausengespräch in die Kabinen.
Den besseren Start erwischten die Gäste, die ihren ersten Angriff im THC-Tor unterbringen konnten. Die Gastgeberinnen brauchten knapp anderthalb Minuten für ihren ersten Treffer nach der Pause. In den ersten Minuten der zweiten Hälfte dominierten erneut die Torhüterinnen auf beiden Seiten. Der BSV erarbeitete sich die Vorteile im Abschluss hart und verkürzte nach acht Minuten zum 19:17. Die Gäste waren dran. Mit tollem Anspiel auf Nina Neidhart, die erfolgreich abschloss, baute der THC die Führung wieder auf drei Tore aus. Emma Ekenman Fernis legte nach, so stand es nach 45 Minuten 24:19. Jetzt begann die Phase, in der der THC schon mehrfach in dieser Saison die Führung einbüßte. Stabile Abwehrarbeit und der Treffer von Josefine Huber brachten den THC mit sechs Toren nach vorn. Trotz der 26:20-Führung zog es Herbert Müller vor, seine Mannschaft auf die Crunchtime einzuschwören, sicher ist sicher.
Die Buxtehuder Abwehr machte es den Thüringerinnen schwer, die Führung deutlicher zu gestalten, so brauchte es mehrere Versuche, ehe Marketa Jerabkova abschloss und Nina Neidhart danach den Tempogegenstoß erfolgreich zum 28:20 einnetzte.
Mit acht Toren Vorsprung ging es für den THC in die Schlussphase. Marketa Jerabkova musste für zwei Minuten auf der Bank Platz nehmen, Johanna Heldmann sah das leere Tor der Gastgeberinnen und verkürzte. Zudem scheiterte Ina Großmann von der linken Außenposition, Meret Ossenkopp verkürzte zum 28:23, die Antwort des Tabellensechsten kam prompt. Den Abschlussschwächen der Gäste war es zu verdanken, dass der Buxtehuder SV nicht mehr aufholen konnte. Einen parierten Strafwurf durch Solveig Dmoch fing Marketa Jerabkova selbst ab und netzte zum 31:24 ein, das Spiel war somit in der 59. Minute vorzeitig entschieden.Schade, dass es Marie Skurtveit Davidsen nicht vergönnt war, den Wurf zwei Sekunden vor dem Abpfiff im Gästetor unterzubringen, verdient hätte sie es allemal. Mit 31:24 erkämpfte sich der Thüringer HC einen deutlichen Heimerfolg.
Autor: redDen BSV-Damen versagte Mitte der zweiten Halbzeit die Konzentration und produzierten so entscheidende technische Fehler. Beste Werferin der Gastgeberinnen war mit 12 Toren Marketa Jerabkova. Sechs Treffer erzielte Carolin Müller-Korn für die Gäste aus dem Norden Deutschlands.
Beide Mannschaften starteten aufgrund von mehreren Verletzten mit dezimiertem Kader - Buxtehude bot neun, der THC zehn Feldspieler auf. Bereits in der zweiten Minute stand es nach jeweils einem Strafwurf 1:1. Die Startphase verlief für beide Mannschaften recht zäh. Die Teams tasteten sich ab und das Angriffstempo war zu Beginn der Partie eher mäßig. Nach fünf Minuten führte der THC mit 3:2. In der Abwehr agierten beide Mannschaften offensiv und provozierten so die technischen Fehler des Gegners.
Die Torhüterinnen, Marie Skurtveit Davidsen und Katharina Filter, glänzten mit guten Paraden, so dass es knapp zehn Minuten brauchte, bis der THC nach einem herausgespielten Rückraumtreffer von Asli Iskit mit 5:2 in Führung gehen konnte. Knapp zwei Minuten später hatte BSV-Coach Dirk Leun genug gesehen und rief nach dem Strafwurftreffer von Marketa Jerabkova zum 6:2 seine Frauen an die Seitenlinie. Die Ansprache zeigte bei den Gästen Wirkung. Mitte der ersten Halbzeit führte der THC mit 8:5. Der BSV fand zumindest auf die Tore des THC die richtige Antwort. Die Gästeabwehr vereitelte zwei Chancen der Gastgeberinnen, im Gegenzug war der BSV zweimal erfolgreich und kam auf 9:7 heran. Herbert Müller zog die grüne Karte. Noch zehn Minuten waren in der ersten Spielhälfte zu absolvieren, der THC hatte sich gefangen und führte mit 11:8.
Die aggressive Abwehr der Gäste führte in der 23. Minute zum vierten Strafwurf des THC, Marketa Jerabkova verwandelte sicher zum 13:8. Mit fünf Toren Vorsprung ging es in die letzten Minuten der ersten Halbzeit (16:11), der THC hatte sich einen komfortablen Vorsprung herausgespielt, ein Ausruhen durfte man sich dennoch nicht erlauben. Buxtehude war schon immer ein unbequemer Gegner für den THC, dem bis zum Schluss alles zuzutrauen ist.
So war es Marie Skurtveit Davidsen zu verdanken, dass der BSV nicht zu einfacheren Torerfolgen kam. Beim Stand von 17:13 verabschiedeten sich die Mannschaften zum Pausengespräch in die Kabinen.
Den besseren Start erwischten die Gäste, die ihren ersten Angriff im THC-Tor unterbringen konnten. Die Gastgeberinnen brauchten knapp anderthalb Minuten für ihren ersten Treffer nach der Pause. In den ersten Minuten der zweiten Hälfte dominierten erneut die Torhüterinnen auf beiden Seiten. Der BSV erarbeitete sich die Vorteile im Abschluss hart und verkürzte nach acht Minuten zum 19:17. Die Gäste waren dran. Mit tollem Anspiel auf Nina Neidhart, die erfolgreich abschloss, baute der THC die Führung wieder auf drei Tore aus. Emma Ekenman Fernis legte nach, so stand es nach 45 Minuten 24:19. Jetzt begann die Phase, in der der THC schon mehrfach in dieser Saison die Führung einbüßte. Stabile Abwehrarbeit und der Treffer von Josefine Huber brachten den THC mit sechs Toren nach vorn. Trotz der 26:20-Führung zog es Herbert Müller vor, seine Mannschaft auf die Crunchtime einzuschwören, sicher ist sicher.
Die Buxtehuder Abwehr machte es den Thüringerinnen schwer, die Führung deutlicher zu gestalten, so brauchte es mehrere Versuche, ehe Marketa Jerabkova abschloss und Nina Neidhart danach den Tempogegenstoß erfolgreich zum 28:20 einnetzte.
Mit acht Toren Vorsprung ging es für den THC in die Schlussphase. Marketa Jerabkova musste für zwei Minuten auf der Bank Platz nehmen, Johanna Heldmann sah das leere Tor der Gastgeberinnen und verkürzte. Zudem scheiterte Ina Großmann von der linken Außenposition, Meret Ossenkopp verkürzte zum 28:23, die Antwort des Tabellensechsten kam prompt. Den Abschlussschwächen der Gäste war es zu verdanken, dass der Buxtehuder SV nicht mehr aufholen konnte. Einen parierten Strafwurf durch Solveig Dmoch fing Marketa Jerabkova selbst ab und netzte zum 31:24 ein, das Spiel war somit in der 59. Minute vorzeitig entschieden.Schade, dass es Marie Skurtveit Davidsen nicht vergönnt war, den Wurf zwei Sekunden vor dem Abpfiff im Gästetor unterzubringen, verdient hätte sie es allemal. Mit 31:24 erkämpfte sich der Thüringer HC einen deutlichen Heimerfolg.
