Tag der Befreiung
Gedenken an die Opfer
Donnerstag, 06. Mai 2021, 09:35 Uhr
Die Corona-Pandemie hat uns allen eine unerwartete, für viele schwere Prüfung auferlegt. Der Tag der Befreiung in eben diesen Krisenjahren 2020/21 gibt damit umso mehr Anlass, das Augenmerk zurück auf das Jahr 1945 zu richten...
Diese rückblickende Perspektive trägt gegebenenfalls dazu bei, die individuelle Sicht auf die aktuellen Ereignisse zu verändern und deren historische Einordnung anzupassen. Fast sechs Millionen Menschen in unserem Land sind 80 Jahre und älter. Viele von ihnen könnten berichten, wie vergleichsweise begrenzt die heutige Krise ist, die uns als epochaler Einschnitt erscheint. Vor 76 Jahren, am 8. Mai 1945, endete mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht der Zweite Weltkrieg in Europa.
Noch einen Monat zuvor, am 9. April 1945, wurden zahlreiche Widerstandskämpfer hingerichtet. In Flossenbürg, Berlin-Plötzensee, Dachau und andernorts. Es waren Menschen aus allen politischen Gruppen und Schichten des Volkes, Soldaten, Arbeiter, Geistliche, Adlige. Die ungeheuerlichen Ausmaße und Folgen dieses von Deutschland ausgegangenen Angriffskrieges sind einzigartig in der Geschichte: Über 60 Millionen Menschen, mehr als die Hälfte von ihnen Zivilisten, verloren ihr Leben durch kriegerische Handlungen, Völkermord in den Konzentrationslagern, Flucht Bombardierung, Vertreibung und Verschleppung.
Am 8. Mai jährt sich der Tag der Befreiung zum 76. mal, mit einer Kranzniederlegung Gedenken Kersten Steinke und die Mitglieder der Linken am Samstag den 8. Mai um 10.00 Uhr am Mahnmal der Opfer des Faschismus, dem 76. Jahrestag der Befreiung Deutschlands von der Nazidiktatur, dem sich ein weiteres Gedenken auf dem sowjetischen Ehrenfriedhof im Rosengarten anschließt. In diesem Jahr ist es ein anderes, stilleres Gedenken. Bitte denken Sie bei Teilnahme an die geltenden Vorschriften zum Infektionsschutz. Ein Mund- und Nasenschutz ist zu tragen. Die LINKE Sondershausen
Autor: emwDiese rückblickende Perspektive trägt gegebenenfalls dazu bei, die individuelle Sicht auf die aktuellen Ereignisse zu verändern und deren historische Einordnung anzupassen. Fast sechs Millionen Menschen in unserem Land sind 80 Jahre und älter. Viele von ihnen könnten berichten, wie vergleichsweise begrenzt die heutige Krise ist, die uns als epochaler Einschnitt erscheint. Vor 76 Jahren, am 8. Mai 1945, endete mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht der Zweite Weltkrieg in Europa.
Noch einen Monat zuvor, am 9. April 1945, wurden zahlreiche Widerstandskämpfer hingerichtet. In Flossenbürg, Berlin-Plötzensee, Dachau und andernorts. Es waren Menschen aus allen politischen Gruppen und Schichten des Volkes, Soldaten, Arbeiter, Geistliche, Adlige. Die ungeheuerlichen Ausmaße und Folgen dieses von Deutschland ausgegangenen Angriffskrieges sind einzigartig in der Geschichte: Über 60 Millionen Menschen, mehr als die Hälfte von ihnen Zivilisten, verloren ihr Leben durch kriegerische Handlungen, Völkermord in den Konzentrationslagern, Flucht Bombardierung, Vertreibung und Verschleppung.
Am 8. Mai jährt sich der Tag der Befreiung zum 76. mal, mit einer Kranzniederlegung Gedenken Kersten Steinke und die Mitglieder der Linken am Samstag den 8. Mai um 10.00 Uhr am Mahnmal der Opfer des Faschismus, dem 76. Jahrestag der Befreiung Deutschlands von der Nazidiktatur, dem sich ein weiteres Gedenken auf dem sowjetischen Ehrenfriedhof im Rosengarten anschließt. In diesem Jahr ist es ein anderes, stilleres Gedenken. Bitte denken Sie bei Teilnahme an die geltenden Vorschriften zum Infektionsschutz. Ein Mund- und Nasenschutz ist zu tragen. Die LINKE Sondershausen
