Bessere Arbeitsbedingungen im Kyffhäuserkreis gefordert
Mangel an Servicepersonal in der Gastronomie
Dienstag, 06. Juli 2021, 15:04 Uhr
Die Gewerkschaft für Nahrung-Genuss-Gaststätten fordert bessere Arbeitsbedingungen im Kyffhäuserkreis in Hotels und Gaststätten. Jeder Zehnte hat das Gastgewerbe im letzten Jahr verlassen. Im Zuge der Corona-Pandemie haben Hotels und Gaststätten im Kyffhäuserkreis einen erheblichen Teil ihres Personals verloren...
Innerhalb des vergangenen Jahres hat jeder zehnte Beschäftigte im Landkreis den Job als Koch, Hotelangestellte oder Servicekraft aufgegeben. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) unter Verweis auf neueste Zahlen der Arbeitsagentur mit. Viele Menschen freuen sich, nach langen Entbehrungen endlich wieder essen zu gehen oder zu reisen.
Ausgerechnet in der Sommersaison fehlt einem Großteil der Betriebe das Personal, um die Gäste bewirten zu können", sagt Jens Löbel von der NGG-Region Thüringen. Verantwortlich für das Problem seien insbesondere die Einkommenseinbußen durch die Kurzarbeit, die Hotel- und Gastro-Beschäftigte dazu gezwungen hätten, sich beruflich umzuorientieren. Viele Probleme seien jedoch hausgemacht und hätten schon vor Corona bestanden – etwa die geringe Bezahlung und ungeregelte Arbeitszeiten. Nötig sei jetzt, die Branche durch Tarifverträge attraktiver zu machen.
Autor: emwInnerhalb des vergangenen Jahres hat jeder zehnte Beschäftigte im Landkreis den Job als Koch, Hotelangestellte oder Servicekraft aufgegeben. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) unter Verweis auf neueste Zahlen der Arbeitsagentur mit. Viele Menschen freuen sich, nach langen Entbehrungen endlich wieder essen zu gehen oder zu reisen.
Ausgerechnet in der Sommersaison fehlt einem Großteil der Betriebe das Personal, um die Gäste bewirten zu können", sagt Jens Löbel von der NGG-Region Thüringen. Verantwortlich für das Problem seien insbesondere die Einkommenseinbußen durch die Kurzarbeit, die Hotel- und Gastro-Beschäftigte dazu gezwungen hätten, sich beruflich umzuorientieren. Viele Probleme seien jedoch hausgemacht und hätten schon vor Corona bestanden – etwa die geringe Bezahlung und ungeregelte Arbeitszeiten. Nötig sei jetzt, die Branche durch Tarifverträge attraktiver zu machen.
