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ThüringenForst leistet Hochwasserhilfe in der Eifel

Schweres Gerät kommt zum Einsatz

Freitag, 30. Juli 2021, 16:26 Uhr
In der Eifel-Region setzt die Landesforstanstalt zwei Forstwegebau-Spezialmaschinen ein, um in den zerstörten Regionen "Ersatzstraßen" im Wald zu befestigen...

Spezialmaschine kommt zum Einsatz (Foto: ThüringenForst) Spezialmaschine kommt zum Einsatz (Foto: ThüringenForst)


Auf Anfrage der Landesforsten Rheinland-Pfalz nach Unterstützung bei der Beseitigung von
Hochwasserschäden im Waldwegenetz setzt ThüringenForst zwei Forstwegebau-Spezialmaschinen zur Hochwasserhilfe in der Eifel in Gang.

Die Wegebauexperten der Landesforstanstalt sind mit ihrer technischen Ausstattung in der Lage, Waldwege ingenieurtechnisch solide und schnell zu bauen und zu pflegen. Der Einsatz ist für vier Wochen geplant.

„Die Landesforsten Rheinland-Pfalz benötigen nicht nur Unterstützung beim Wiederaufbau zerstörter Waldwege, sondern vor allem bei der Pflege unversehrter Strecken. Denn die Landesforste stellen ihr intakt gebliebenes Waldwegenetz teilweise für den öffentlichen Verkehr zur Verfügung", so Volker Gebhardt, ThüringenForst-Vorstand. Damit wird Katastrophenkräften, Versorgern, Entsorgungsbetrieben, medizinischen Kräften und nicht zuletzt der örtlichen Bevölkerung ein „Ersatzverkehr" zu den teils komplett abgeschnittenen Gemeinden ermöglicht. Die Nutzung der vielen von den Sturzfluten zerstörten öffentlichen Straßen wird erst in Monaten wieder möglich sein. Für diese verstärkte Befahrung mit häufig nicht geländefähigen Fahrzeugen sind Forstwege nicht ausgelegt und bedürfen laufender Pflege und Reparatur.

Die beiden Spezialmaschinen werden in der Eifel in den vom Unwetter besonders hart betroffenen Gemeinden Rech und Mayschoß, beide an der Ahr gelegen, eingesetzt.
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