Kreisausschuss Kyffhäuserkreis hat getagt
Bevölkerung besser vor Katastrophen warnen
Donnerstag, 12. August 2021, 11:10 Uhr
Heute tagte der Kreisausschuss des Kyffhäuserkreises im Sitzungszimmer des Landratsamt Sondershausen. Auf der Tagesordnung standen aktuell brisante Themen, zum Beispiel der Schutz der Bevölkerung im Katastrophenfall...
Kreisbrandmeister Jonas Weller berichtete, dass nunmehr fast alle Rettungs-und Katastrophenschutzfahrzeuge mit digitalem Funk ausgestattet sind. Die verherende Flutkatastrophe kürzlich in einigen Bundesländern habe gezeigt, dass eine reibungslose Vernetzung der Rettungskräfte nötig ist, damit Menschen rechtzeitig gewarnt und Leben gerettet werden können. Die Ausbildung der Rettungskräfte zur Handhabung des digitalen Funks ist in Arbeit.
Kreistagsmitglied Joachim Kreyer (CDU) betonte mit Nachdruck, dass die Kommunikationsmöglichkeiten in Katastrophensituationen klar definiert werden müssen.
Sirenen alleine nützen nichts, wenn die Bürgerinnen und Bürger nicht wissen, wo sie nach dem Alarm hingehen sollen. Die Informationspolitik müsse überdacht werden. Zum Beispiel könnten Warn-SMS oder Anweisungen über andere digitale Medien verbreitet und kreisübergreifend gehandelt werden. Bereits im Februar dieses Jahres wurde über die Anschaffung von 110 neuen, digital ansteuerbaren Sirenen für den Kyffhäuserkreis entschieden. Der Vergabebeschluss wurde heute im nicht öffentlichen Teil des Ausschusses besprochen.
Positiv konnte über die Spendenbereitschaft der Bürger für die Flutopfer berichtet werden. In den Hilfsfond des Landratsamtes Sondershausen flossen bis jetzt 28.850 Euro.
Verwaltungsleiter & Pressereferent, Dr. Ulrich Thiele, berichtete über das aktuelle Coronageschehen im Kyffhäuserkreis. Momentan sind fünf aktive Fälle aus einem familiären Bereich gemeldet. Der Inzidenzwert liegt bei 4. Es wird nach der derzeit gültigen Maßnahmenverordnung gehandelt. In welcher Form es im Herbst mit der Test-Pflicht weitergeht steht noch nicht fest. Der Kreistag wird sich damit weiter beschäftigen.
Eva Maria Wiegand
Autor: emwKreisbrandmeister Jonas Weller berichtete, dass nunmehr fast alle Rettungs-und Katastrophenschutzfahrzeuge mit digitalem Funk ausgestattet sind. Die verherende Flutkatastrophe kürzlich in einigen Bundesländern habe gezeigt, dass eine reibungslose Vernetzung der Rettungskräfte nötig ist, damit Menschen rechtzeitig gewarnt und Leben gerettet werden können. Die Ausbildung der Rettungskräfte zur Handhabung des digitalen Funks ist in Arbeit.
Kreistagsmitglied Joachim Kreyer (CDU) betonte mit Nachdruck, dass die Kommunikationsmöglichkeiten in Katastrophensituationen klar definiert werden müssen.
Sirenen alleine nützen nichts, wenn die Bürgerinnen und Bürger nicht wissen, wo sie nach dem Alarm hingehen sollen. Die Informationspolitik müsse überdacht werden. Zum Beispiel könnten Warn-SMS oder Anweisungen über andere digitale Medien verbreitet und kreisübergreifend gehandelt werden. Bereits im Februar dieses Jahres wurde über die Anschaffung von 110 neuen, digital ansteuerbaren Sirenen für den Kyffhäuserkreis entschieden. Der Vergabebeschluss wurde heute im nicht öffentlichen Teil des Ausschusses besprochen.
Positiv konnte über die Spendenbereitschaft der Bürger für die Flutopfer berichtet werden. In den Hilfsfond des Landratsamtes Sondershausen flossen bis jetzt 28.850 Euro.
Verwaltungsleiter & Pressereferent, Dr. Ulrich Thiele, berichtete über das aktuelle Coronageschehen im Kyffhäuserkreis. Momentan sind fünf aktive Fälle aus einem familiären Bereich gemeldet. Der Inzidenzwert liegt bei 4. Es wird nach der derzeit gültigen Maßnahmenverordnung gehandelt. In welcher Form es im Herbst mit der Test-Pflicht weitergeht steht noch nicht fest. Der Kreistag wird sich damit weiter beschäftigen.
Eva Maria Wiegand

