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Konsequenzen nach Wahlniederlage gefordert

Frust bei der Jungen Union im Kyffhäuserkreis

Freitag, 01. Oktober 2021, 21:40 Uhr
Die Junge Union Kyffhäuserkreis fordert Konsequenzen nach Bundestagswahl. Das historisch-schlechte Wahlergebnis der CDU bei den diesjährigen Bundestagswahlen muss als Zeichen für eine dringend benötigte Erneuerung, sowohl personell als auch inhaltlich, betrachtet werden...



Es ist nicht hinnehmbar, dass Armin Laschet, unter dessen Führung die CDU knapp neun Prozent der Wählerstimmen verloren hat, einen Anspruch auf eine Regierungsbeteiligung erhebt. Bereits seit Jahren erleben wir eine schleichende Wandlung der CDU von einer konservativen hin zu einer beinahe sozialdemokratisierten Partei.

So darf es nicht weitergehen. Deshalb fordern wir als Junge Union Kyffhäuserkreis, dass die Bundesspitze die Wahl als das akzeptiert, was sie letztlich war: eine Niederlage. Aus selbiger leitet sich weder ein Regierungsauftrag ab, noch können wir den das Risiko eingehen, dass in einer Jamaika-Koalition die unverkennbar konservative Handschrift der CDU nicht mehr zu lesen ist. Aus diesem Grund befürworten wir den notwendigen Gang in die Opposition, die wir zur inhaltlichen Schärfung unseres Profils als auch zur personellen Neuaufstellung der Bundespartei dringend brauchen. Nach sechzehn Jahren, in denen die CDU sich Stück für Stück gewandelt hat, muss nun endlich Zeit für eine Auswertung und Neuaufstellung sein.
Michael Koch, Junge Union Kyffhäuserkreis
Autor: emw

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