Reaktionen nach Holter-Statement
Frust und Unverständnis
Mittwoch, 15. Dezember 2021, 18:35 Uhr
Heute Nachmittag kam die Meldung aus dem Thüringer Kultusministerium, dass der sogenannten Präsenzunterricht an den Schulen ab Montag ausgesetzt ist. Wir haben ersten Statements dazu gesammelt...
Kritik vom Lehrerverband
Die Meldung, dass der Bildungsminister die Präsenzpflicht in den Schulen für die letzten drei Tage vor den Weihnachtsferien aussetzt, löst bei uns maximalen Frust und Unverständnis aus. Ein bloßes Abwälzen der Entscheidung über den Schulbesuch auf die Erziehungsberechtigten ist die denkbar ungünstigste Lösung", sagt tlv-Landesvorsitender Rolf Busch und führt weiter aus: "Zumal es für die Schulen bedeutet: Sie müssen parallel zum Präsenzunterricht nun noch den Fernunterricht stemmen. Konsequent und der aktuellen Lage angemessen wäre es gewesen, die Ferien früher beginnen zu lassen. Wenn die Verantwortlichen nicht den Mut dazu haben bzw. ihnen die Wahrung ihres Gesichtes wichtiger ist, dann sollten sie wenigstens wie ihre Amtskollegen in Niedersachsen klarstellen, dass für diese drei Tage kein Anspruch auf Distanzunterricht besteht.
Kritik von Freien Demokraten
Thüringens Bildungsminister Helmut Holter hat heute entschieden, dass es Eltern freigestellt ist, ihre Kinder während der drei letzten Unterrichtstage vor den Weihnachtsferien in die Schule zu schicken. Dazu erklärt Franziska Baum, bildungspolitische Sprecherin der Freien Demokraten:
Holterdiepolter – leider kann man das Agieren des Bildungsministers kaum noch anders charakterisieren. Erst schließt er wochenlang kategorisch aus, dass die Ferien vorzeitig beginnen. Nun setzt er kurz vor Ultimo die Präsenzpflicht aus. Was bedeutet das für den Unterricht? Gibt es überhaupt Unterricht? Oder nur eine Notbetreuung? Diese Antworten bleibt der Minister schuldig. So sind Schulen und Eltern mal wieder auf sich allein gestellt.
Autor: psgKritik vom Lehrerverband
Die Meldung, dass der Bildungsminister die Präsenzpflicht in den Schulen für die letzten drei Tage vor den Weihnachtsferien aussetzt, löst bei uns maximalen Frust und Unverständnis aus. Ein bloßes Abwälzen der Entscheidung über den Schulbesuch auf die Erziehungsberechtigten ist die denkbar ungünstigste Lösung", sagt tlv-Landesvorsitender Rolf Busch und führt weiter aus: "Zumal es für die Schulen bedeutet: Sie müssen parallel zum Präsenzunterricht nun noch den Fernunterricht stemmen. Konsequent und der aktuellen Lage angemessen wäre es gewesen, die Ferien früher beginnen zu lassen. Wenn die Verantwortlichen nicht den Mut dazu haben bzw. ihnen die Wahrung ihres Gesichtes wichtiger ist, dann sollten sie wenigstens wie ihre Amtskollegen in Niedersachsen klarstellen, dass für diese drei Tage kein Anspruch auf Distanzunterricht besteht.
Kritik von Freien Demokraten
Thüringens Bildungsminister Helmut Holter hat heute entschieden, dass es Eltern freigestellt ist, ihre Kinder während der drei letzten Unterrichtstage vor den Weihnachtsferien in die Schule zu schicken. Dazu erklärt Franziska Baum, bildungspolitische Sprecherin der Freien Demokraten:
Holterdiepolter – leider kann man das Agieren des Bildungsministers kaum noch anders charakterisieren. Erst schließt er wochenlang kategorisch aus, dass die Ferien vorzeitig beginnen. Nun setzt er kurz vor Ultimo die Präsenzpflicht aus. Was bedeutet das für den Unterricht? Gibt es überhaupt Unterricht? Oder nur eine Notbetreuung? Diese Antworten bleibt der Minister schuldig. So sind Schulen und Eltern mal wieder auf sich allein gestellt.
