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Landespolizeidirektion zum Versammlungsgeschehen

Unterwegs gegen Corona und den Krieg

Dienstag, 08. März 2022, 08:45 Uhr
Gestern zwischen 16 Uhr und 21 Uhr fanden im Freistaat Thüringen insgesamt 64 Versammlungen im Kontext der Corona-Pandemie statt. An den Versammlungen beteiligten sich in Summe ca. 13.414 Teilnehmer. Zu lediglich zehn dieser Versammlungen lag eine behördliche Anmeldung vor...

Schwerpunkte bildeten die Städte Altenburg (1.050 Teilnehmer), Gera (900 Teilnehmer), Saalfeld (700 Teilnehmer), Gotha, Ilmenau und Hildburghausen (jeweils 600 Teilnehmer) und Meiningen (585 Teilnehmer). Weitere größere Protestaktionen waren in Bad Salzungen (520 Teilnehmer), Hermsdorf (500 Teilnehmer), Nordhausen und Zeulenroda (450 Teilnehmer) sowie Erfurt (370 Teilnehmer) zu verzeichnen.

Die Polizei fertigte insgesamt 17 Straf- sowie sechs Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Darüber hinaus wurden im Zuge der polizeilichen Einsatzmaßnahmen 15 Identitäten festgestellt und ein Platzverweis ausgesprochen.

In Gera trafen Teilnehmer eines unangemeldeten Aufzuges auf Teilnehmer einer angemeldeten Gegenversammlung. Nach zunächst gegenseitigen verbalen Auseinandersetzungen attackierte eine Teilnehmerin der Gegenversammlung die Teilnehmer des Aufzuges mit einer als Kundgebungsmittel mitgeführten Fahnenstange. Die Teilnehmerin wurde einer Identitätsfeststellung unterzogen und eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung gefertigt.

In Bezug auf den gegenwärtigen Russland-Ukraine-Krieg registrierte die Polizei neun Versammlungen mit 656 Teilnehmern. Unter anderem beteiligten sich in Ilmenau 250, in Jena und Gotha jeweils 120 Personen.
Autor: red

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