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Deutsch bleibt immer Muttersprache

Samstag, 12. November 2022, 08:48 Uhr
Der Thüringer Landtag hat beschlossen, dass Gendern in offiziellen Dokumenten der Landesregierung nicht verwendet werden soll. Die rot-rot-grüne Regierung wird sich wohl kaum daran halten. Zum Gendern gibt es auch einen Forumsbeitrag in den Nordthüringer Online-Zeitungen...


Deutsch würde ich nie Mutter/Vater-Sprache nennen, weil Deutsch meine Muttersprache ist. Ich bin mit Muttermilch von Frauen und Kühen aufgezogen worden, nicht mit Mutter/Vater-Milch.

Ich halte es für unklug, das fanatische Sprach-Manipulierer den deutschen Gesetzgeber und uns deutsche Sprach-und- Schrift-Benutzer nötigen wollen, Gender-Deutsch zu verwenden. Maßen diese Sprach-Terroristen sich an, den Deutschsprachigen in aller Welt Gendern aufzudrücken?

Wollen sie auch jüdischen Mitbürgern vorschreiben, das Jiddisch-Deutsch zu gendern? Weder die Deutsch- Schweizer noch die Österreicher werden ihre eigene Muttersprache gendern. Nicht nur in Europa, sondern auch in den USA wird heute noch von den Nachkommen deutscher Einwanderer Deutsch gesprochen. Deutsch ist die zweithäufigste Sprache in den US-Staaten South Dakota und North Dakota. Im Staat Wisconsin mit seinen Bierhallen ist Deutsch Drittsprache.

Der Vorwurf der Gender-Befürworter lautet, das generische Maskulinum würde Frauen unsichtbar machen. Das ist weltfremd. Wer Zeit seines Lebens mit Menschen aus Fleisch und Blut zu tun hatte, beurteilt Menschen nicht nach ihrem Geschlechtsteil, sondern nach ihrem Beitrag zu den Problemen und Zielen.
Jost Rudloff
Anmerkung der Redaktion:
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Autor: psg

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